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Alt 23.02.2019, 12:34
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jojoo jojoo ist offline
mantafahrer
 
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Hi,
Wohnst du an einem Leichtwindrevier mit tiefem Wasser und ohne Wasserpflanzen und kannst 30 mal oder öfter im Jahr bei ca. 10 Knoten aufs Wasser, oder willst das unbedingt? Um was geht es dir? Tricksen, Race oder Freeride?

Dann ist Foilen und die dazugehörige Investition evtl. etwas für dich.
Wie schnell lernt man das? Je leichter du bist und je besser dein Segelgefühl ist, desto schneller wirst du das lernen. Wichtig ist gutes und passendes Material. Je mehr Lift das Foil hat, desto kleinere Segel sind auch bei Leichtwind nutzbar. Es gibt aber auch Foils die erst ab guten 4 Windstärken losgehen, also wenn man mit Slalommaterial auch schon reichlich Spaß hat.

Spezielle Foilsegel sind meiner Meinung nach nicht nötig. Es sollte nur kein megasteifes Cambersegel sein (die lassen sich halt nicht so leicht anpumpen).
Achtung! Die Lernkurve kann sehr steil sein, d.h. du wächst aus Material sehr schnell wieder raus. Von Vorteil sind daher Foils und Foilboards mit Timmoption! Ein kurzer Mast ist am Anfang sehr gut, nach ein paar Stunden kann man dann meist schon auf einen längeren gehen...

Meine Empfehlung sind gemäßigte und modulare Konzepte. Sprich du kannst Mast und Frontflügel austauschen und auf deine Bedürfnisse einstellen. Solche Systeme findet man z.B. bei Slingshot oder auch Starboard (eingeschränkte Trimmmöglichkeiten).

Wegen Boards: Generell gilt meist, je weiter außen die Schlaufen, desto besser die Kontrolle übers Foil. Foilboards haben darüber hinaus einen speziellen Noseshape, der Abgänge nach vorne (Werden dir häufig passieren) nach einem Strömungsabriss abfedern soll.
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