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Alt 12.09.2019, 13:49
Schmiddi Schmiddi ist offline
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Zitat von Surfivorin Beitrag anzeigen
War dieses Jahr fast ausschließlich in der Nordsee (sonst immer im Brackwasser an der Ostsee gewesen) und mein Material hat das gut weggesteckt. Das einzige, was etwas verkalkt ist, ist meine Mastverlängerung. Habe die Ratsche von North (Power XT) und die hat tatsächlich etwas Salz angesetzt. Muss man pflegen.
Ansonsten werden Segelfenster relativ schnell blind, aber das ist etwas, womit ich mich abgefunden habe. Hab die Sachen anfangs noch mit Süßwasser gespült, war mir aber irgendwann zu umständlich. Worauf man eher achten sollte, ist der Materialtransport... Salzwasser im Auto ist bescheiden.

Und Neopren würde ich immer ausspülen, aber das ist ja auch schnell gemacht.

Aber hier haben bestimmt auch Leute noch mehr als ein Jahr Erfahrung mit Salzwasser als ich
Ich habe mal eine gebrauchte, und von Salz und Sand völlig klemmende Power XT gekauft. Ich muss sagen, dass sie sich hervorragend aufschrauben, glattschleifen und fetten lässt - jetzt läuft sie wieder wie neu...

Ansonsten muss ich sagen, dass ich gerade einen ähnlichen "Test" mache. Ich habe viel dazu gelesen und es gibt definitiv sinnvolle Argumente für alle Seiten. Ich persönlich will die Zeit nach dem Urlaub und vor allem nach kurzen Sessions am Wochenende reduzieren. Für mich macht es keinen Sinn 2h Surfen zu gehen und dann 2h zu Spülen und zu Trocknen. Deshalb spüle ich seit diesem Jahr nichts mehr und rolle die Segel mehr oder weniger nass ein. Bislang ist alles okay und ich vertrete die Meinung, dass das Segel lieber ein paar Wochen feucht im warmen trockenen Keller liegen soll, als unnötig im UV Licht zu liegen oder 5 mal gerollt wird für eine Session. Am ende ist es mir aber auch das Risiko wärt, denn ich kalkuliere das Material (mal abgesehen vom Board) sowieso nicht für 10 Jahre...
Neo, Verlängerung und Gabelkopf spüle ich regelmäßig, Gabelholme bekommen ab und an Teflon, WD40, oder ein wenig Fett auf die Pins.
So viel zu meiner Pflege Theorie
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