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  #16  
Alt 05.09.2019, 09:03
Benutzerbild von jojoo
jojoo jojoo ist offline
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Zitat:
Zitat von BoardStar Beitrag anzeigen
Ich habe neulich zum ersten Mal ein Segel über 7qm auf einem 130L Fanatic Blast ausprobiert, 25 Liter größer als mein größtes Board. Am Anfang war es der totale Horror..!
Das liegt nicht am Gesamtsetup, sondern am extrem gewöhnungsbedürftigen Brett namens Blast, das beim Trimm sehr empfindlich ist.

Begriff Boardtrimm:
Darunter verstehe ich das Zusammenspiel aus Mastfuß- und Fußschlaufenposition, Finne und der Gewichtsbelastung entlang Quer und Längsachse des Boards.
Prinzipiell gilt: Ein großes Board tendiert dazu von selbst einen stabilen Trimm zu finden, kleinere Boards sind anspruchsvoller (kippeliger, leichter aus der stabilen Position zu bringen).
Auch in der gleichen Größe gibt es Unterschiede (Wave vs. Freemove oder Slalom vs. Freeride). Dein Magicride ist quasi der "Trimm Master", entwickelt um den Einstieg ins Shortboard so einfach wie möglich zu machen und dem Surfer wenig Technik abzuverlangen. Mit breitem Heck und langer Finne gleitet das Board sehr stabil.

Der JP FSW ist erstens kleiner und zweitens erfordert er beim Trimm Input vom Surfer, weder auf der Geraden noch im Turn stabilisiert er sich von selbst. Das können andere Boards gleicher Größe deutlich besser, wie z.B. der genannte Tabou 3S. Darunter leidet halt die maximal herausfahrbare Performance.

Ich teile die Meinung der Vorredner, dass du erstmal kleinere Schritte Richtung 95 Liter Klasse machen solltest. Ein 105 bis 110 Liter Brett sollte ja an jeder Verleihstation herumliegen.
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die coolen Jungs fahren Sinker
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  #17  
Alt 05.09.2019, 09:39
paulchen paulchen ist offline
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Hi Surfivorin,

Ein Kumpel von mir kam im Surfurlaub mit dem JP FSW überhaupt nicht zurecht, mit dem Starboard Kode FSW im selben Volumen jedoch super. Ich glaube das lag daran, dass der JP um einiges agiler und waviger ist...

Ich glaube aber du musst dich nur daran gewöhnen, dann passt das schon. Auch die ca. 40 Liter Überschussvolumen müssten bei deinem Könnenstand ausreichen...

Wenn dein Budget knapp ist, würde ich nicht in ein weiteres Board mit mehr Volumen investieren...

Um mich für einen Wave-Surfurlaub (Board mit 84l) vor zu bereiten, bin ich auch eine zeitlang immer bei schwachem Wind mit einem 100l Board (bei 75-80kg) raus, obwohl ich kaum eine Wende oder Dümpelhalse darauf gestanden habe... Wichtig dabei ist nur, dass du noch gerade so den Shotstart auf dem Board schaffst und sicher zurückdümpeln kannst... (klappt das beim JP FSW 93l?)
Ich habe mich dann bald an das Board (100l) gewöhnt und habe dann sogar mein großes Brett (120l) verkauft und nutze jetzt mein 100l Board mit 5,3 Segel als Schwachwind-Kombi.


Gruß, Paul
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  #18  
Alt 05.09.2019, 12:52
Surfivorin Surfivorin ist offline
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Zitat:
Zitat von jojoo Beitrag anzeigen
Der JP FSW ist erstens kleiner und zweitens erfordert er beim Trimm Input vom Surfer, weder auf der Geraden noch im Turn stabilisiert er sich von selbst. Das können andere Boards gleicher Größe deutlich besser, wie z.B. der genannte Tabou 3S. Darunter leidet halt die maximal herausfahrbare Performance.

Ich teile die Meinung der Vorredner, dass du erstmal kleinere Schritte Richtung 95 Liter Klasse machen solltest. Ein 105 bis 110 Liter Brett sollte ja an jeder Verleihstation herumliegen.

In unmittelbarer Nähe haben wir hier leider keine Surfstation mit entsprechendem Testmaterial. Dass der Tabou 3s oder der aktuelle Tabou 3s Classic gut sein soll, habe ich inzwischen auch schon öfters gehört. Sollte ich diesen Herbst noch mal nach Fehmarn kommen, werde ich gucken, dass ich den da vielleicht noch mal testen kann.


Zitat:
Zitat von paulchen Beitrag anzeigen

Wenn dein Budget knapp ist, würde ich nicht in ein weiteres Board mit mehr Volumen investieren...

Um mich für einen Wave-Surfurlaub (Board mit 84l) vor zu bereiten, bin ich auch eine zeitlang immer bei schwachem Wind mit einem 100l Board (bei 75-80kg) raus, obwohl ich kaum eine Wende oder Dümpelhalse darauf gestanden habe... Wichtig dabei ist nur, dass du noch gerade so den Shotstart auf dem Board schaffst und sicher zurückdümpeln kannst... (klappt das beim JP FSW 93l?)

Das ist die andere Seite der Medaille. Ich kann mir jetzt andere Bretter anschauen, aber mangels Budget halt momentan nicht kaufen.

Deswegen werde ich mich diesen Herbst einfach noch mal an dem JP FSW 93 l versuchen. Aber vielleicht ist es ja wirklich nur Übungssache.

Abgesehen von den Hinweisen, den JP FSW 93 l zu verscherbeln und sich ein anderes Brett zuzulegen, nehme ich folgende Hinweise in übungs- und fahrtechnischer Art mit:

- bei schwachem Wind im Dümpeln ein Gefühl für das kleine Board entwickeln
- mit dem kleinen Board vor allem im Stehrevier üben
- mit dem großen Board (JP Magic Ride 119 l) noch mehr Manöver üben (vor allem Powerhalse und wenn die sitzt, diese auf dem kleinen Board üben)
- Schotstart auf dem kleinen Board probieren (bis jetzt gelingt selbst das nicht, da zu kippelig; Wasserstart klappt, wenn der Wind reicht)
- Boardtrimm: nach optimaler Mastfuß- und Schlaufenposition suchen, da das kleine Board empfindlich auf Trimmfehler reagiert.... ich glaube, hier kann ich echt noch mehr herumprobieren.

Bin für weitere Ratschläge gerne offen
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  #19  
Alt 05.09.2019, 13:53
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mariachi76 mariachi76 ist offline
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Hallo Surfivorin,
ich habe vor kurzem ähnlichen Schritt gemacht und habe den Umstieg von 130L JP Magic Ride auf ein Severne Fox 105L hinter mir. Also von 50L auf 25L Überschussvolumen.
Wiege 80kg und stehe vom Fahrkönnen her seit 1 Jahr und ca. 30 sessions sicher in beiden Schlaufen und übe Powerhalse (welche dann immer im dümpeln endet.)

Ich habe mich aber nach einer Stunde fahren auf dem neuen 105er Board schon ziemlich Wohl gefühlt, und in der 2. Session dann das Fahrniveau erreicht, das ich zuvor am 130L board hatte. Wobei ich im Urlaub 3 Tage mit 112-115L Leihboards als Zwischenstufe hatte.

Jetzt nach 4-5 sessions mit meinem 105er Board ist es jedenfalls mein liebstes Board.

Den Tip, mal bei Leichtwind das 93L Board kennenzulernen kann ich zwar nachvollziehen, aber schlussendlich ist dein 93L Board für dein Gewicht eher ab 14-15kn zu gebrauchen - und ich nehme an es geht dir ja darum, beim gleiten wieder sicher zu sein.
Da heissts einfach nur dranbleiben, nach 2-3 sessions fährst du wieder gleich gut wie am grösseren Board.

Generell verzeihen größere Boards eher Fehler in der Beinarbeit, da reagieren kleine Boards viel agiler (oder anfälliger) auf Fehlbelastung.

Anders gesagt: das kleine Board macht Fahr-/Belastungsfehler, welche sich bei dir auf deinem grösseren Board eingeschlichen haben, sichtbarer bzw. umgekehrt hilft dir das kleine Board, diese Fehler dann entsprechend auszumerzen.

Stehrevier macht in der Phase Sinn bzw. erzeugt weniger Frust und Energieverlust nach einer unfreiwilligen Wasserlandung .

Was ich immer empfehlen kann: Mal die 50€ für eine Stunde für nen guten Surflehrer hinzulegen, der wird dir Fahrfehler viel rascher bewusst machen und du weisst dann, woran du arbeiten musst. Das bringt bedeutend mehr als jetzt nochmal über anderes Equipment nachzudenken.
Und lass bei der Gelegenheit auch mal deinen Segel-/Boardtrimm checken.

Und dann einfach durch und sich über die Fortschritte freuen!

lg
mariachi76
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Severne Fox 105L, JP Magic Ride Pro 130L, JP Super Lightwind Pro 165L
Severne Gator 5.5, 6.5, 8.0, Overdrive 7.0, Turbo GT 9.2

Geändert von mariachi76 (05.09.2019 um 13:56 Uhr)
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  #20  
Alt 05.09.2019, 15:02
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BoardStar BoardStar ist offline
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Daumen hoch

Perfekt erklärt, das sehe ich zu 100% genauso.
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  #21  
Alt 05.09.2019, 16:16
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Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Es freut mich sehr, dass Du dran bleibst!

Ob dieser 93er JP jemals dein grösstes Brett werden wird, hängt von einigen Faktoren ab, vor allem in welchen Revieren, ab welchem Wind und in welcher "Sparte" (Freestyle, Freeride etc.) du surfst und wieviele Boards du im Fuhrpark hast. Viele haben halt als Grosses eher einen Freerider oder Freemover, ausser man hat immer Wellen oder will freestylen. Aber der Schotstart muss unbedingt darauf klappen, deshalb auch im stehtiefen Wasser:
Zitat:
Zitat von Surfivorin Beitrag anzeigen
Schotstart auf dem kleinen Board probieren (bis jetzt gelingt selbst das nicht, da zu kippelig
(das Problem ist ja übrigens nicht das Volumen von 93 Liter sondern die Breite von 60.5cm...)

Zitat:
Zitat von Surfivorin Beitrag anzeigen
Das ist die andere Seite der Medaille. Ich kann mir jetzt andere Bretter anschauen, aber mangels Budget halt momentan nicht kaufen.
Würde dir eine Tausch-Anzeige vorschlagen. Vielleicht meldet sich jemand, der/die von einem 100-105L Board auf ein kleineres umsteigen möchte. Wäre dann investitions- und risikolos, und falls nichts draus wird ist auch nichts verloren.

Geändert von Spacecowboy (05.09.2019 um 16:34 Uhr)
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  #22  
Alt 05.09.2019, 19:22
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BoardStar BoardStar ist offline
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Die TE fährt wohl Nord- und Ostsee. Da würde ich das Brett unbedingt behalten. Das sind fast 40(!) Liter Volumenplus, reicht definitiv..!
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  #23  
Alt 09.09.2019, 23:38
Surfivorin Surfivorin ist offline
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So, war am Wochenende noch mal auf der Nordsee bei auflaufend Wasser.

Mit dem 93 l Board. Und der Wind reichte gerade so für's 3,7er Segel. Bin Leichtgewicht, deswegen ging das. Alle anderen fuhren so 4,7 bis 5,5.

Ich komme zu dem Schluss, dass ich das Board tatsächlich erstmal nicht verkaufen möchte. Es ist wirklich eine riesen Umstellung von 119 l auf 93 l, aber wenn ich damit tatsächlich mal fahre, fühlt es sich seeehr gut an. Manöver stehe ich keines und auch mit dem Kabbel komme ich noch nicht zu recht. Dann mache ich eine Wasserlandung und frage mich "Wozu mache ich das eigentlich?" Aber dann fahre ich wieder und denke mir "Ach ja, dafür "

Dass das Board suuuper empfindlich auf Steuerungsfehler reagiert, ist mir auch klar geworden. Fehler, die ich mir beim Fahren mit dem 119er angewöhnt haben, rächen sich sofort. Auch machen die unterschiedlichen Kurse (Raum, Halb, Am) sich viel deutlicher bemerkbar. Auf Raumwind zischt das Ding los wie ne Rakete, das ist echt krass. Wirklich. Hui! An die Geschwindigkeit muss ich mich auch erstmal gewöhnen. Aber macht Lust auf mehr

Also ich übe einfach weiter. Vielleicht wird es irgendwann im Herbst zu kalt, wenn man halt immer wieder im Wasser landet, aber wurscht, dann nehme ich halt wieder das große Board (safety first) und nächsten Sommer wird weiter auf dem lütten Teil geübt. Vielleicht dauert es einfach, bis man richtig gut ist.


Mir fällt auf, dass es wahnsinnig viele Tutorials zu Manövern gibt. Aber zu Materialumstiegen habe ich bis jetzt noch keine Videos gefunden. Wäre vielleicht mal interessant!
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  #24  
Alt 10.09.2019, 00:26
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Murphy Murphy ist offline
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Zitat:
Zitat von Surfivorin Beitrag anzeigen
Manöver stehe ich keines und auch mit dem Kabbel komme ich noch nicht zu recht. Dann mache ich eine Wasserlandung und frage mich "Wozu mache ich das eigentlich?" Aber dann fahre ich wieder und denke mir "Ach ja, dafür "
Beratungs resistente Menschen sollte man nicht aufhalten.
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Gruß Murphy

Say no to big Boards.
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  #25  
Alt 10.09.2019, 14:08
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BoardStar BoardStar ist offline
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Quatsch, sie hört halt nur nicht auf jeden - was bei 100% kontroversen Empfehlungen ja auch gar nicht möglich wäre.
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  #26  
Alt 11.09.2019, 09:53
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sheshe sheshe ist offline
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Zitat:
Zitat von Surfivorin Beitrag anzeigen
Auf Raumwind zischt das Ding los wie ne Rakete, das ist echt krass. Wirklich. Hui! An die Geschwindigkeit muss ich mich auch erstmal gewöhnen. Aber macht Lust auf mehr
Ich hoffe, du bist dann eingehängt und in beiden Schlaufen. Generell sehe ich viel zu oft, dass die Leute ab einer gewissen Geschwindigkeit Angst haben, in beide Schlaufen zu gehen, oder sich einzuhängen. Deshalb ist es wichtig, immer erst in die Schlaufen und erst danach Geschwindigkeit zu erhöhen:-) Und Wasser ist weich, einfach immer die Hände am Gabelbaum lassen.

Zum Board, ich glaube du schaffst das schon. Es wurden ja schon viele Sachen genannt. Wir haben damals auf Uraltbrettern angefangen und es auch geschafft.

Was ich dir noch ans Herz legen will: Dümpeln mit dem kleinen Board ist super! Aber geh auch bei 1-2 bft mit dem grossen Board dümpeln, übe Backwindfahren, Helitack, Stall Tack etc. Dadurch verbesserst du deine Balance und dein Segelgefühl enorm, was deiner weiteren Surfkarriere einen richtigen Schub gibt. Dies empfehle ich übrigens allen Urlaubs- und bei der powerhalse feststeckenden Surfer. Ausserdem kannst du dann auch bei mehr Wind mal eine Helitack einbauen, die eigentlich einfacher und stabiler ist, als eine normale Wende. Und es gibt dir auch zwischendurch mal kleine Erfolgserlebnisse.
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"Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

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  #27  
Alt 11.09.2019, 10:37
Robby (Munich) Robby (Munich) ist offline
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An einer Verleihstation sagte mir der Inhaber, dass die JP (z.B. Magic Ride) eher für etwas geübtere Surfer was sind, dann kommen die Tabou und am einfachsten lassen sich die Fanatic Geckos fahren.
Das war das Feedback seiner Kunden.
Viel häng natürlich auch vom Trimm und Größe des Segels, und wie hier oft erwähnt vom eigenen Fahrkönnen ab.
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Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)
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  #28  
Alt 11.09.2019, 11:42
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BoardStar BoardStar ist offline
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Das hat aber mit dem Thema hier mal überhaupt gar nichts zu tun.
Und ein pauschaler Vergleich von konkreten Modellen und einer anderen Marke (generell) macht überhaupt keinen Sinn.
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  #29  
Alt 11.09.2019, 12:38
Boerni Boerni ist offline
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Hi Surfivorin,

zunächst einmal ganz große Anerkennung von mir, wie Du mit Deiner neuen Leidenschaft Windsurfen umgehst. Engagiert, entschlossen, begeistert - und trotzdem reflektiert, hinterfragend, auch bei Rückschlägen am Ball bleibend. Super! Das merkt man an allen Deinen Beiträgen hier (auch zu anderen Themen), und vor allem daran, dass Du auch was MACHST! Und nicht nur theoretisierst. Willkommen in der "Real World"! Aus Dir wird mal eine ganz tolle Windsurferin!

Ich find es super, wie Du aus den ganzen z.T. widersprüchlichen Beiträgen hier genau die richtigen Erkenntnisse für Dich herausfilterst. Deine Zusammenfassung am Ende des Beitrags #18 haut absolut hin!

Als ehemaliger VDWS-Surfschulinhaber und mit über 30 Jahren Surferfahrung hier noch mein Senf zu ein paar Deiner Fragen:

Sicher ist der Schritt von einem 119-Liter-Board (mit gefühlten 130 Litern) zu einem reelen 93-Liter Board recht groß, zumal es sicher fehlerverzeihendere Boards in der 95-Liter-Klasse gibt als die JP FSW aus diesen Jahren. Aber egal, das Budget war entscheidend, vollkommen o.k. Und mit etwas gehobenem Fahrkönnen macht der JP auf Nord- oder Ostsee richtig Spaß. Das wird schon noch! Bei deinem Gewicht (und im Salzwasser) solltest Du allerdings einen normalen Schotstart locker hinbekommen, selbst bei kleinen Wellen. Üb den erstmal (auch bei Leichtwind), dann fühlst Du Dich auch insgesamt etwas sicherer und bekommst mehr Gefühl für das Board. Aber lass erstmal die "Trimm"-Versuche! Mastfuß in die Mitte, max 1 cm nach hinten bei kleinem Segel, und gut ist!!! Bei Deinem noch nicht so ausgeprägtem Fahrempfinden ist die Gefahr zu groß, dass Du Dir was falsches einbildest. Der Hersteller wird sich schon was gedacht haben mit der Mastschienen- und Fußschlaufenanordnung, also lass das erstmal gut sein.

Klar macht es Spaß, mit dem 3,7er zu fetzen. Zum Lernen sollte es aber gemütlicher sein. Gehe viel bei Bedingungen für Deine großen Segel raus. Übe auf dem JP Wenden und Halsen bei wenig Wind, auch im Dümpeln. Zwischendurch mal wieder aufs große Brett - perfekt. Bei Deinem Engagement bin ich sicher: Der Rest kommt von selbst, wenn man Robby Naish's Rat befolgt: "Time on water"!

Und nimm mal sobald es geht bei einem erfahrenen Surflehrer für Fortgeschrittene eine Privatstunde, damit der mal einen generellen Blick über Deine derzeitige Fahrtechnik wirft und auf Deine vielen Fragen ein paar Tipps bereithält, die konkret auf Dich zugeschnitten sind. Das Geld ist immer gut angelegt und erspart Dir manch mühsame Erfahrung, die Du "im Selbstversuch" machst. Das Internet, Foren usw. sind da nur begrenzt hilfreich.

Weiterhin viel Spaß!

Bernd
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  #30  
Alt 11.09.2019, 16:16
Surfivorin Surfivorin ist offline
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Danke, Bernd :-)

Ja, Robby hatte Recht - TIME ON WATER ist das wichtigste :-)
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95l, aufsteiger, freestyle wave, jp board

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