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  #1  
Alt 19.06.2019, 16:17
AlexG AlexG ist offline
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Beiträge: 63
Standard Neilpryde Foils | Neuigkeiten | Erfahrungen

Moin zusammen,

ich besitze das alte Neilpryde Alu Foil (pink) und muss sagen, dass es im Vergleich zu anderen Foils nicht besonders gut für den Leichtwindbereich geeignet ist (10 Knoten abwärts). Dies lässt sich auf den recht kleinen Front-Flügel und die kurze Fuselage zurückführen.
Die Unterlegscheibe habe ich bereits installiert.

Hat jemand schon mal davon gehört, dass Neilpryde einen größeren Flügel oder eine längere Fuselage für das Foil baut?
Gibt es eventuell auch andere Firmen, die passende Teile für das Foil anbieten?

Hat außerdem jemand hier Erfahrungen mit dem neuen Neilpryde Alu Foil sammeln können und kann es vergleichen?

Ich freue mich auf eure Rückmeldung.

Viele Grüße
Alex
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  #2  
Alt 21.06.2019, 14:31
aquanox aquanox ist offline
prydeguy
 
Registriert seit: 30.11.2002
Beiträge: 383
Standard Pryde Foil

HI,

ich habe vor 2 Jahren mit dem gleichen Foil angefangen und war recht zufrieden. Hatte als Board einen älteren Isonic 117. Für den Leichtwindeinsatz habe ich ein 8,6er Race Segel genommen. Ist auch nicht optimal, aber ich wollte erst mal kein weiteres Material kaufen.

Nach R. mit NP soll es den 2019er Frontwing bald solo zum nachrüsten geben, aber der Einsatzbereich soll sich im unteren Windbereich nicht wesentlich verbessern.

Nach längerem sparen habe ich mir ein Foilboard und das SB Racefoil zugelegt.

Aber auch hier ist man unter 10 ktn nicht wesentlich schneller am foilen. Brauche aber sicher noch etwas Eingewöhnung. Hilfreich sind sicher Segel, die von unten heraus mehr Leistung bieten, zB. das Flight.
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  #3  
Alt 22.06.2019, 11:00
David Büsken David Büsken ist offline
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Hallo Alex,

die Frage ist ja, was Du investieren willst. Für Freeride-Spaß bei wenig Wind ist sicherlich ein Foil mit mehr Auftrieb hilfreich. Günstige Alternative ist da das Guide:Wind von Pryde, wenn Du nicht zu schwer bist. Mit 95kg war mir der Auftrieb etwas zu gering. Da ist das Slingshot-Foil besser geeignet, zumal man durch die drei Positionen das Foil an die eigenen Bedürfnisse und das eigene Board anpassen kann.

Auf Fehmarn habe ich das Lift-Segel von Naish getestet und war erstaunt, was für einen Vortrieb das Segel bringt. Da bin ich aber eher konservativ, fahre meine Wave/Freeride-Segel mit wenig LooseLeech und sehr bauchig.

Was noch mehr hilft ist eine gescheite Pumptechnik. Zu Beginn kann man besser darauf verzichten und größere Segel fahren. Tipp von Bernd Flessner war es nur etwa 0,5qm kleiner als mit Finne unter dem Board. Dadurch kann man easy eingehakt abgleiten, in die Fußschlaufen und sich langsam gewöhnen. Die Experten bei uns pumpen sich in den Böen mit kleinen Segeln auf's Foil und cruisen dann entspannt weiter, weil nicht mehr so viel Vortrieb benötigt wird. Pumpen hilft.

Gruß,

David
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  #4  
Alt 22.06.2019, 12:00
AlexG AlexG ist offline
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Danke für die Antworten!

Auf Fehmarn bin ich auch das Lift Segel gefahren und war sehr erstaunt, wie viel Vortrieb das Teil bringt.
Ich bin aber eigentlich jeden Tag nur mit dem Starboard Race Foil oder mit dem Rrd Wh Flight gefoilt und diese waren im Vergleich zu meinem Foil deutlich auftriebsstärker und stabiler.
Natürlich sind sie auch deutlich teurer..

Leider kam ich nicht dazu das Glide Wind zu testen, aber ich glaube, dass ich damit aufgrund der kurzen und (noch) nicht auswechselbaren Fuselage nicht zufrieden werden würde. Klar ist es auch ein gutes Foil, aber mich hat die stabile Fluglage der anderen Foils einfach sehr beeindruckt.

Mal schauen was in nächster Zeit noch auf den Markt kommt und ich hoffe, dass Pryde noch einen größeren Flügel für das Flight Al baut.

Viele Grüße
Alex
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  #5  
Alt 24.06.2019, 10:04
David Büsken David Büsken ist offline
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Registriert seit: 09.09.2017
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Hallo Alex,

für die Windfoil-Variante hat Pryde ja eine längere Fuselage als bei den Surf-Foils. Eine längere Fuselage bringt zwar Stabilität aber auch eine höhere Dämpfung um die Querachse. Die Foils mit Low-aspect Flügel sind ja eher auf langsameres Foilen mit kleineren Segeln ausgelegt. Beim Racefoil brauchst Du um das Potential auszunutzen ein breiteres Board und größere Segel. An vielen Stellen kann man lesen, dass die längere Fuselage mehr Auftrieb bringt. In Wirklichkeit verändert man eigentlich nur den Angriffspunkt des Auftriebs, dieser kommt nämlich vom Flügel und der bleibt ja unverändert.

Gruß, David
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  #6  
Alt 25.06.2019, 12:05
AlexG AlexG ist offline
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Das ist alles richtig, ich verstehe aber nicht, warum Pryde nicht mehr Teile baut um sein Foil individuell zu trimmen, wie beispielsweise Starboard oder Slingshot.
Aber vielleicht kommt das ja in Zukunft noch.
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  #7  
Alt 28.06.2019, 09:22
David Büsken David Büsken ist offline
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Beiträge: 10
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Hi Alex,

würdest Du denn bei Starboard verschieden Flügel kaufen? Oder könntest Du so sagen, welches das richtige Foil für Dich ist? Bei uns fahren viele mit dem Slingshot Glide, vornehmlich mit dem 76er Flügel, manche wechseln bei leichtem Wind auf 84er. Ansonsten wird nicht viel getauscht. Im australischen Forum haben ein paar Leute mal gepostet, welche Flügel sie wie oft benutzen, Erkenntnis: 90% der Zeit wird immer der selber Flügel benutzt :-). Ich denke im Einsteigerbereich (und genau dort ist ja das AL-Foil angesiedelt) ist die einfachste Lösung vermutlich die Beste. Mit dem Stabilisator das Foil passend trimmen, lieber bei etwas mehr Wind, bzw. etwas größerem Segel auf's Wasser und sich mit der Materie vertraut machen.

Starboard ist mir schon zu unübersichtlich und das SuperCruiser-Foil, welches ich interessant fände mit meinen aktuellen Fähigkeiten ist zu den bekannten Starboard-Foil nicht kompatibel....

Gruß,

David
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  #8  
Alt 28.06.2019, 14:41
AlexG AlexG ist offline
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Moin,

ich kann ja bereits foilen, aber wünsche mir auch bei unter 10 Knoten rausgehen zu können und das ist mit dem Flügel im Moment einfach noch nicht möglich, jedenfalls nicht mit einem 7.8er.

Ich würde mir auf jeden Fall einen großen Flügel für sehr leichten Wind zulegen.

Viele Grüße
Alex
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