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  #1  
Alt 19.05.2011, 09:24
Wasserratte68 Wasserratte68 ist offline
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Frage Quereinsteiger

Hallo !

Ja, sowas gibts auch: Ich bin seit über 15 Jahren auf dem Wellenreiter unterwegs und komme auch regelmässig zum Wellenreiten. Durch neue Lebensumstände (meine neue Lebensgefährtin ist Windsurferin) werde ich mich nun auch im Windsurfen versuchen. Ich hab mal vor 20 Jahren eine Windsurfkurs gemacht und weiss noch wie man so ein Ding lenkt.

Nun will meine neue Lebensgefährtin mit mir in den Süden von Fuerteventura und ich will da auch wieder mal Windsurfen versuchen.

Vom Wellenreiten weiss ich, dass man sich gute Boards fast nirgendwo leihen kann, sondern nur die üblichen NSP oder BIC Planken. Wie schaut das mit Surfboards aus im Süden von Fuerteventura. Kann man sich gutes Material leihen, ohne dass man da in ein Surfhotel eincheckt oder ist es besser sich vorab gutes gebrauchtes Material zu kaufen und das mitzunehmen ? Mir ist die Zeit auf dem Wasser halt so wichtig, dass ich da optimales und hochwertiges Material haben möchte.

Danke für infos !!!

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  #2  
Alt 19.05.2011, 10:41
tigger1983 tigger1983 ist offline
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wie du schon sagst, ist wie beim Wellenreiten...
Man fängt erst mit den "billig" Planken an... Wenn du wirklich kaum nen schimmer vom Windsurfen hast, sind gute Breite und Voluminöse Schiffe das beste um schnelle Fortschritte zu machen.. Klar kommt jetzt aber ich kann doch Wellenreiten hab gutes Boardgefühl, bringt dir aber nichts wenn du keine Ahnung vom Segel hast. Also mein Tip auf jeden fall Board da unten leihen. Dann kriegste auch was du brauchst (Breit 80cm oder mehr und volumen 180l)
Wenn die Wenden und halsen sitzen kannst du Trapez versuchen und später auch größere Segel und gleiten, mit evtl. Fußschlaufen. Wenn du das alles schaffen solltest hut ab, und leih dir was kleineres.
Vorher brauchste nicht über ein "fiberglass board" nachzudenken
(natürlich ist das beim Windsurfen irgendwas mit carbon kevlar hasse nicht gesehen)

Noch als Tip: Am Anfang darf das Board ruhig 20kg wiegen. Wenns dann aber ans Gleiten geht zählt jedes Kilo! Mach aber auf keinen fall den Fehler zu früh auf ein "shortboard" zu wechseln!

Mehr Volumen = schneller angleiten
weniger Gewicht = schneller angleiten
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  #3  
Alt 19.05.2011, 11:08
Wasserratte68 Wasserratte68 ist offline
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Standard Danke schonmal

Die info hilft mir zwar schonmal weiter. Aber: Ich kenne es vom Wellenreiten. Klar kommt der Anfänger mit einem Boards das doppelt so schwer ist wie ein "Highend" Board auch erstmal zurecht. Aber mit einem "Highend" Board würde er sich ein klein wenig leichter tun.

Bei mir ist es jetzt so, dass ich kein "Surf Bum" mehr bin mit aller Zeit der Welt, sondern ein hart arbeitender Unternehmer mit wenig Zeit im Urlaub. Deshalb möchte ich bestmögliche Performance des Materials haben. Keine 20 Kilo Anfängergurke. Was das Ding dann im Verleih kostet ist sekundär. Auch die Kosten, wenn es besser wäre mir hier eins zu kaufen.

Hat jemand ein Tipp wo man in Fuerteventura anrufen kann und sich mal beraten lassen kann?

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  #4  
Alt 19.05.2011, 11:30
Benutzerbild von anvis
anvis anvis ist offline
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tigger1983 hat schon Recht. Beim Surfen fängt man am besten mit einem großen Brett an und steigt dann auf ein kleineres um. In meinen Augen lohnt sich die Anschaffung eines Anfängerbrettes nicht. Ich glaube auch nicht, dass man in einem solchen Stadium große Unterschiede zwischen den Brettern merkt.
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  #5  
Alt 19.05.2011, 17:18
tigger1983 tigger1983 ist offline
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wie schon gesagt das mit dem Gewicht ist ganz am Anfang sekundär. Ähnlich wie beim wellenreiten wenn du auf ner BIC Planke den Take off im Weisswasser übst. Da hilft einem auch keine Fibreglass Konstrucktion. Das wichtigste am Anfang und auch später ist die Segelkontrolle. Und die lernt man am besten wenn unter einem erstmal nichts wackelt. Wenn man die Sache mit dem Segel "verstanden" hat kann man über kleineres "leichteres" zeug nach denken. Da bei dir kohle keine rolle spielt. Würde ich dir für schnellstes lernen empfehlen: erstes Board ca. 80cm breit und 100l RESTVOLUMEN. So schiffst du dann rum bis wende und halse gut klappen (sieht man wenn stärkerer wind ist ganz gut, obs sicher is oder nicht.. )
Dann schnallste dir das Trapez um. Fährst damit bist du sicher im Umgang bist.
Jetzt sollte ein etwas größeres Segel fahrbar sein. Und du übst den Beachstart.
Jetzt hast du mit dem Board abgeschlossen und du kannst auf etwas mit 50l Restvolumen umsteigen. Zum umgewöhnen wirste ein paar stunden brauchen. Dann gehts weiter mit Gleitfahrt / Wasserstart und Schlaufen fahren und carven (lenken in gleitfahrt) und zu guter letzt die Powerhalse.
Wenn das alles sitzt kannst du wieder auf was kleineres wechseln. Dabei entscheidet dann das Revier wieviel Restvolumen du brauchst. Wobei ein etwas unerfahrerner Surfer mehr Volumen wählt als ein erfahrener.
Ganz wichtig ist ausserdem die Revierwahl. Für die beschriebenen schritte eignet sich am besten ein Revier mit:

Flachwasser; Stehrevier: konstanter wind mit anfangs 2-3 bft für das große Board und 4-5 bft für das mittlere Board.
Wichtig sind auch die Segel. Desto leichter ein Segel ist, desto leichter auch das Handling.

Denke das ich so das Vorgehen so beschrieben hab wie man am schnellsten lernt. Wenn alles davon stimmt und du auch Talent und Ehrgeiz hast ist es möglich nach 2-3 Wochen an der Powerhalse zu üben.

(mache übrigens auch Surfkurse und hab auch schon vielen leuten privat das Surfen gelehrt)
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  #6  
Alt 19.05.2011, 17:37
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sheshe sheshe ist offline
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kann mich den vorrednern nur anschliessen.

du vergisst, dass nicht das board alleine ausschlaggebend ist. klar, fahren kannst du auch auf high end boards relativ schnell! allerdings geht es beim surfen nicht nur ums fahren. gerade süden fuerte ist z.b. höhelaufen etwas vom wichtigsten was du können/lernen musst. und das ist halt einfach einfacher mit einem board mit schwert.

und du wirst sehen, dass die beiden sportarten nicht wirklich viel verbindet. boardfeeling ist gut und recht, aber ich habe viele leute in den kursen, die wellenreiten, snowboarden und wakeboarden und sich dennoch mit dem windsurfen ziemlich schwer tun.

also ein gut gemeinter tip: mach einen kurs mit leihmaterial und je nach dem wie du fortschritte machst kannst du dann weiter entscheiden. windsurfen lernt man nicht in 2 wochen (bis man die basics kann mit gleiten...)!!
__________________
"Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

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  #7  
Alt 09.06.2011, 13:37
surfandrea surfandrea ist offline
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Ich würde auch mal sagen, dass du dir Surfboarden erst einmal anschauen solltest, bevor du ein Profi-Board kaufst und es nach Fuerteventura mitnimmst. Wenn dir surfboarden liegt, wird es dir gefallen, ob mit Anfänger-Brett oder nicht. Genauso gut, wird dir das auch mit nem Profi-Board nicht mehr Spaß machen, wenn dir der Sport einfach nicht liegt. Hier mal zwei Links zu stellen, wo du dir ein Brett ausleihen kannst. Bei der zweiten Surfschule habe ich mir selbst letztes Jahr ein Board ausgehliehen, da ich mein nagelneues aus Carbon nicht mitnehmen wollte. Bei denen gehen die Dinge völlig in Ordnung, Wunderbretter darfst du dir aber auch nicht gerade erwarten.
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  #8  
Alt 10.06.2011, 20:39
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Hallo Wasserratte,
an Deiner Stelle würde ich auf Fuerte mal ein 100l Slalomboard mit Racesegel testen. Das sollte kein großes Problem sein, wenn Du schon so lange Wellenreiten gehst. Kaufen kann man dann immer noch.
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  #9  
Alt 10.06.2011, 20:46
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100l sind für einen Anfänger, auch wenn er Vorkenntnisse hat, wohl viel zu wenig. Ich bin in der dritten Saison und würde damit nicht zurande kommen...
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  #10  
Alt 10.06.2011, 20:54
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Der Kerl ist doch schon 10 Jahre Wellenreiter ! Die fahren da viel kleinere Boards.
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  #11  
Alt 10.06.2011, 20:54
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es war EDIT am Anfang! richtigerweise von 100l überschußvolumen die rede
also mannvolumen (+rigggewichtsvolumen?) + 100l

einen mit-segel-Anfänger auf 100l zu stellen ist ja Boshaft, damit er den Spaß dran gar nicht erst erfährt oder was?
__________________
Gruß , Tilo

Geändert von aurum (11.06.2011 um 09:41 Uhr)
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  #12  
Alt 10.06.2011, 21:02
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Quatsch, ich rede von Slalomboards mit 100l, vielleicht sogar weniger. Wer seit 15 Jahren auf Wellenreit-Surfboards fahren kann, kann auch Windsurfen halbwegs hinbekommen.
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  #13  
Alt 11.06.2011, 00:46
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Lunatic Lunatic ist offline
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Neo, das erste Windsurfboard auf dem er stehen soll, soll ein 100l Slalomboard sein? Sorry, aber wo denkst du hin?

Wieviel wiegst du denn Wasserratte?
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  #14  
Alt 11.06.2011, 09:44
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aurum aurum ist offline
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jemand normalgewichtigen , der das Segelhandling erst erlernen muß, auf ein 100 l-board (oder kleiner!?)zu stellen wäre ja echt gemein

das paßt nur für Kinder, Neopren, hast du deine ersten Versuche auf dem Board vergessen?

Wasserratte kann sich aber Top_Material ausleihen
das ist ja gerade der Vorteil, wenn Geld keine Rolle spielt: man bucht einfach das bestmögliche Paket beim Egli und hat viel mehr an Wind und Können angepaßte hochwertige Boards und Riggs zur Auswahl, als man je selbst auf die Insel schleppen könnte
__________________
Gruß , Tilo

Geändert von aurum (11.06.2011 um 09:48 Uhr)
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  #15  
Alt 11.06.2011, 22:37
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Neopren Neopren ist offline
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Nur mal so zur Info für Euch: http://www.wellenreiten.de/tipps/boards.htm

Wenn er 15 Jahre surft, dann wird er sicherlich auch auf einem "Fish" Board mit rund 40l fahren können. Für solche Surfer sind 100l Windsurfboards kein Problem ! Dabei bleibe ich. Offenbar haben viele hier keine Ahnung vom Wellenreiten...
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fuerte, fuerteventura, surfen, wellenreiten, wiedereinsteiger

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