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  #16  
Alt 25.04.2016, 20:46
teenie teenie ist offline
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Zitat:
Zitat von GonzoHH Beitrag anzeigen
... also, dass der Rave ein Singlefin mit Twinser Setup ist kann ich nicht bestätigen.
Moin,

das war damals die Aussage als der Rave auf den Markt kam. Ich bin jetzt nicht besonders F2 firm, aber ich dachte da wurde mangels Shaper nix mehr geändert? Damals sagte Aeberli zum Rave: Minimale Änderungen ggü. dem Rebel. Nebeneinander gelegt sahen die gleich aus, bis auf die Finnen.

Vielleicht hat die Finnenanordnung doch so viel Einfluss?

Grüße
teenie
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  #17  
Alt 25.04.2016, 23:26
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GonzoHH GonzoHH ist offline
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Es ist tatsächlich so, dass an dem Rave nichts mehr geändert wurde mangels Shaper
Ich hatte vorm Rave den Rebel 83l 2009, bis dahin eine der besten Boards, die ich jemals gefahren bin. Laufruhig, wendig, gutes Abgleiten... nur was ich immer etwas vermisst habe, war die Agilität und die "Looseheit". Tatsächlich hat der Rave alle Vorzüge vom Singlefin Rebel und diese noch eine Nummer besser... Bis aufs Angleiten, das ist etwas schlechter, aber immer noch gut.
Falls also tatsächlich beim Rave nur minimale Änderungen vorgenommen wurden, haben diese aus dem Rave den optimierten Rebel gemacht. Das Twinser Setup hat dann noch das Sahnehäubchen drauf gesetzt, was die "Looseheit", den Grip auf der Kante und die Wendigkeit betrifft.
Das alles ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck.
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  #18  
Alt 26.04.2016, 05:44
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ujuice ujuice ist offline
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Zitat:
Zitat von teenie Beitrag anzeigen
Moin,

das war damals die Aussage als der Rave auf den Markt kam. Ich bin jetzt nicht besonders F2 firm, aber ich dachte da wurde mangels Shaper nix mehr geändert? Damals sagte Aeberli zum Rave: Minimale Änderungen ggü. dem Rebel. Nebeneinander gelegt sahen die gleich aus, bis auf die Finnen.

Vielleicht hat die Finnenanordnung doch so viel Einfluss?

Grüße
teenie
Die Finnenanzahl hat keinen Einfluss auf das Fahrverhalten.Ich hatte mir mal die Mühe gemacht den Rebel zum Twinser umzubauen-siehe Foto-die Single Box habe ich beibehalten-so habe ich direkt die Varianten Single und Twinser testen können.Mein Eindruck war ,dass er sich kaum merkbar was ändert.Nun kann man natürlich nicht sagen ob die Anordnung optimal war.Ich hab mich am Rave orientiert.
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  #19  
Alt 26.04.2016, 08:58
teenie teenie ist offline
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Zitat:
Zitat von ujuice Beitrag anzeigen
Die Finnenanzahl hat keinen Einfluss auf das Fahrverhalten.Ich hatte mir mal die Mühe gemacht den Rebel zum Twinser umzubauen-siehe Foto-die Single Box habe ich beibehalten-so habe ich direkt die Varianten Single und Twinser testen können.Mein Eindruck war ,dass er sich kaum merkbar was ändert.Nun kann man natürlich nicht sagen ob die Anordnung optimal war.Ich hab mich am Rave orientiert.
Wow, cool.
Dann hat mein Gedächtnis Lücken, oder die 'kleinen Änderungen' von denen Aeberli damals sprach sind so dramatisch ausgefallen.
Welche Größe hattest du umgebaut?

Grüße
teenie
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  #20  
Alt 26.04.2016, 16:32
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GonzoHH GonzoHH ist offline
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Zitat:
Zitat von ujuice Beitrag anzeigen
Die Finnenanzahl hat keinen Einfluss auf das Fahrverhalten.Ich hatte mir mal die Mühe gemacht den Rebel zum Twinser umzubauen-siehe Foto-die Single Box habe ich beibehalten-so habe ich direkt die Varianten Single und Twinser testen können.Mein Eindruck war ,dass er sich kaum merkbar was ändert.Nun kann man natürlich nicht sagen ob die Anordnung optimal war.Ich hab mich am Rave orientiert.
...was für eine Arbeit...Hut ab ;-) Ich hatte es definitiv einfacher da ich ja beide Boards parallel testen konnte. Dein Test bestätigt aber ja, was ich schon sagte, dass der Rebel haupsächlich durch seinen Shape das "wavigere" Board ist.
Da ich beide Boards nebeneinander liegen hatte, muss ich aber auch sagen, dass die kleinen Änderungen selbst für mich als Laien deutlich sichtbar waren.
Andere Volumenverteilung, schmalere und schärfere Rails etc...
Ich habe mir jetzt gebraucht ein Barracuda 92l 2015 gekauft und werde demnächst von meinem Test Rave vs Barracuda berichten
Ich bin selber sehr gespannt... eins von beiden wird dann verkauft
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  #21  
Alt 26.04.2016, 17:49
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@teenie :es ist ein 63l Board,dass ich mal günstig gekauft hatte.
Ansonsten hatte ich mir von dem ganzen Aufwand auch mehr versprochen.
Aber die Lehre daraus ist wohl ,dass der Shape viel mehr Einfluss hat.
@GonzoH
bin sehr gespannt auf deine Einschätzung vom Barracuda.
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  #22  
Alt 26.04.2016, 19:40
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...mein Reden!
Aber mir ist noch etwas zum Barracuda (Quad generell?) eingefallen: im unteren Windbereich (gerade so gleiten) macht das Brett wie auf Schienen Höhe!
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...auch sonst noch freie Termine im Winter - auch Einzelbett im Zweierzimmer.
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  #23  
Alt 26.04.2016, 20:21
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Jetzt fällt mir ein dass ich vor dem Barracuda auch den Rave hatte. Ist aber so lange her, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann wie der im Vergleich war.
Und nochwas fällt mir ein: ich bin den Barracuda dann als Twinser gefahren, nachdem mir jemand gesagt hatte dass er als Twinser bessere Fahrleistungen hätte. Hat als Twinser auf jeden Fall sehr gut funktioniert, aber ist alles schon lange her.

Meinen großen JP fahr ich übrigens auch als Twinser. Dreht und slidet damit besser als im Quad Setup. Das Quad Setup merkt man ja vor allem dann großen Wellen Down-the-line, wobei mir da die 2x10 cm Seitenfinnen immer noch zu groß erscheinen.


PS. Wenn du mit dem Rave super zufrieden bist sehe ich jetzt keinen Grund, umzusteigen. Denke da wirst du nicht so viel Unterschied zum Barracuda spüren.

Geändert von Armin (26.04.2016 um 20:23 Uhr)
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  #24  
Alt 01.05.2016, 21:54
frontloop71 frontloop71 ist offline
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der Barracuda fährt anders als andere quads mit freier gleitlage und ist ein top board (die alten jahrgänge jedenfalls)
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  #25  
Alt 16.07.2016, 21:12
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GonzoHH GonzoHH ist offline
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Moinsen,
es hat etwas gedauert, aber letzen Mittwoch (6.7.) mit 4.7er in Heidkate angepowert unterwegs in Sachen Board-Test unterwegs gewesen. Boards: Rave 84l 2013, Barracuda 84l 2013 und Tabou DaCurve 79l 2005.
Ich möchte betonen, dass meine Beurteilungen rein subjektiv sind. Ich bin 2m groß, wiege knapp 100kg und fahre gerne bei Hack und gut angepowert. Ich springe gerne (Pushloop, Frontloop, Tabletop), beim abreiten bin ich eher mäßig am Start, Bottom Turn und Cutback Schulnote 3+ ;-) Lieblingsreviere: Heiligenhafen, Heidkate, Brasilien, Weissenhaus, Lippe, Fuerte (an der Düne bei Vollmond) Kapstadt (regelmässig seit 20 Jahren)
Soviel zu mir, damit Ihr meine Beurteilungen besser Einschätzen könnt.
DaCurve: Absoluter Klassiker, eines der besten Singlefin Wave Boards ever. Sehr loose am Fuß, sehr schnell, fährt gut durch Kabbel und springt sehr schön frei. Ich gebe zu, dass der DaCurve nicht super einfach zu fahren ist, man muss schon wissen was man tut. Er ist nicht so fehlerverzeihend wie moderne Boards. Er gleitet aber sehr gut an und wenn er erstmal im Gleiten ist, ist er eine Maschine. Die Radien sind Shape-Bedingt etwas größer, mit einer 19er Finne dreht er bei mir aber schon sehr eng. In Kapstadt fühlt er sich aber am wohlsten, schnell die großen Klopper down the Line ist voll sein Ding, kleine Nord und Ostsee Wellen sind dagegen schwer zu kriegen.
Barracuda: Der Barracuda fühlt sich am Fuß kleiner an als er ist, wahrscheinlich auch weil er so kurz ist. Angleiten und Beschleunigen ist ok, wobei er nicht sehr schnell wird, was beim Springen etwas kontraproduktiv ist. Er dreht ohne große Mühe auf dem Teller. Egal ob große oder kleine Radien fährst, er krallt sich regelrecht im Wasser fest. Egal was Du tust, er ist sehr gut kontrollierbar und sehr fehlerverzeihend, leider auf Kosten der Agilität. Er liegt gefühlt Fett und tief im Wasser und, fühlt sich daher nicht so loose an und spring nicht sehr frei. In kleinene Nord-Ostseewellen funktioniert er perfekt...sie werden zur einfachen Beute für jeden Surfer. Leider konnte ich Ihn nicht in großen Wellen testen, denn ich glaube, da fühlt er sich durch seine Laufruhe und seinen Grip sehr wohl.
Rave:
Ich habe mir den Rave bis zum Schluss aufgehoben, da seine Beschreibung ein Mix aus beiden vorherigen Boards ist. Er hat alle Vorteile beider Boards. Er fühlt sich kleiner an als er ist, gleitet so gut an und wird fast so schnell wie der DaCurve. Er fühlt sich extrem locker am Fuß an, springt sehr frei und ist fast so fehlerverzeihend, kontrollierbar und drehfreudig wie der Barracuda, aber ist dabei etwas agiler. Durch Kabbel pflügt er meiner Meinung nach am besten durch.
Fazit:
Ich werde meinen Rave definitiv behalten. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, man muss immer Kompromisse eingehen. Man muss einfach nur wissen welche Eigenschaften einem am Wichtigsten sind und auf welchem Board man sich am Wohlsten fühlt. Für mich sind Angleiten, Agilität, Sportlichkeit, ein freies Fahrgefühl und ein gutes Sprung Verhalten am Wichtigsten. Da ich bei Kontrollierbarkeit, Drehfreude und Schnelligkeit nur minimale Abstriche gegenüber den anderen beiden Board machen muss, ist der Rave für mich das perfekte Board
Aloha Henrik
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  #26  
Alt 17.07.2016, 07:15
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ujuice ujuice ist offline
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Hallo gonzo,
danke für deine Einschätzung die ich in Bezug auf den Rave absolut teile .Der Barracuda ist dann wohl doch eher was zum abreiten.
Inzwischen habe ich mir zusätzlich noch einen Fanatic Quad zugelegt ,nachdem ich gemerkt habe, das der Rave in grossen Wellen doch etwas zu unruhig wird.
Der ist wirklich super kontrollierbar,man kann sich hemmungslos die Welle runterstürzen ,ohne Angst zu haben dass das Brett verspringt.
Dafür kommt er aber beim Springen nicht so aus dem Quark.
So muss man dann halt immer wissen was man will,aber der Spass ist umso grösser.
Warum fährst du nach Heidkate ,in Weissenhaus wars genial an dem Tag ?
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  #27  
Alt 17.07.2016, 10:15
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GonzoHH GonzoHH ist offline
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@ujuice
...vielen Dank für Dein konstruktives Feedback.... ich hatte schon Angst, dass ich mit meiner subjektiven Einschätzung irgend jemandem ans Bein pinkel ;-) Die Leute wissen oft nicht was subjektiv bedeutet;-)
Ich war in Heidkate, da ich mich dort mit dem Kieler Kumpel getroffen hab, der bereits auf dem Wasser war.... zu zweit ist dann doch lustiger
Ausserdem liebe ich in Heidkate bei solchen Bedingungen die steilen Dünungswellen draußen
Aloha Henrik
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  #28  
Alt 16.04.2017, 12:56
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GonzoHH GonzoHH ist offline
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Lächeln

Moin alle zusammen,
Ich weiß nicht ob noch jemand zuhört, aber ich hab meinen heiß geliebten Rave 84 zerlegt :-(
Nun brauche ich was neues und kann mich gerade nicht entscheiden zwischen einem Da Curve 96 2015 und dem hier im Thread diskutierten Barracuda (92 Liter)
Ich wollte auch mal eine Nummer größer fahren da mir im Februar in Kapstadt der böige Wind auf den Senkel ging.... oder hat man mit über 90 Liter kein Spaß mehr?
Was sagt ihr.....Irgendwelches Feedback....Würde mich freuen.
LG Henrik

Geändert von GonzoHH (16.04.2017 um 12:59 Uhr) Grund: ;-)
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  #29  
Alt 17.04.2017, 08:32
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goforward goforward ist offline
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Mit 100kg solltest Du Dich nach einem Board in der 100l+ Klasse umsehen. Schwergewichte unter meinen Freunden schwören auf die Goyas. Die gehen auch in ruppigen Bedingungen.
Generell gilt bei den "neuen" (seit 10 Jahren!) kürzeren Shapes, dass auch die großen Bretter bei Hack gut kontrollierbar bleiben.
Ich fahre keine Bretter mehr mit weniger Litern, als ich Gewicht habe (75kg).
Bei größeren Brettern steigt durch mehr Breite der dynamische Auftrieb exponentiell, also könnte eine Zweibrettlösung für den schweren Fahrer 95l+105l sein.
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