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  #1  
Alt 25.09.2017, 16:04
Nils 1234 Nils 1234 ist offline
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Frage Umstieg von alte auf neue Boards. Brauche Hilfe beim Board-Kauf.

Moin zusammen,
ich komme beim Thema Board-Kauf einfach nicht weiter und ich würde mich freuen wenn ihr mich mit ein paar hilfreichen Antworten unterstützen würdet.

Kurz die Eckdaten:
Revier: Fehmarn, Wulfen + Gold; Dänemark, Ringköbing Fjord; Böige Binnenseen
Boards: HiflyMaxx (3,05m, 164L), JP Young Gun (2,5m 115L), Wave-Board (95Liter)
Gewicht (ohne Neo und Trapez): ca. 90-97kg
Surftage pro Jahr: ca. 5x Frühjahr 10x im Sommer 10 x Herbst (Zusammenhängend oder Wochenendweise)
Segelgrößen: 3,5qm / 4,5qm / 5,5qm / 6,5qm / 7,5qm (sind nicht die neusten, bin aber sehr zufrieden damit)

Ich surfe nun seit einigen Jahren und habe daran auch große Freude. Nur so langsam verliere ich den Spaß an meinen Brettern.
Der Hifly Maxx ist zwar gefühlt unzerstörbar und gleitet richtig gut an, ist aber ein echtes Schwergewicht und lässt sich nicht gerade leicht auf das Autodach wuchten. Dazu verbessert seine Länge von über 3m nicht gerade sehr das Handling beim Transport. Das JP Board habe ich von früher als ich noch klein war. An sich für stürmische Tage ein absolut spaßiges Board, jedoch passe ich nicht mehr so gut in die engen Fußschlaufen. Hat zwar einen recht modernen Schnitt, ist aber nun mal ein Board für Kinder.
Diesen Sommer habe ich im Urlaub an einem Surfverleih mal ein aktuelles Starboard (150L, ca. 2,6m lang und auch ein bisschen breiter als der Maxx, Bezeichnung weiß ich leider nicht mehr) bei relativ wenig Wind (bin mit einem 8qm Segel gerade so ins gleiten gekommen) testen können. Zwar hatte ich das Gefühl das mein Maxx besser ins gleiten kommt, jedoch war das Fahrverhalten, insbesondere das Halsen fahren der Wahnsinn!!! Das Board war echt easy zu fahren, dagegen ist der Maxx sehr wackelig und in den Halsen recht zickig.

Ich möchte mich nun von meinen Bretten trennen (außer vom Wave-Board) und was „neues“(-gebrauchtes) muss her. Ich habe nun mit den Brettern der JP X-Cite-Ride Serie etwas geliebäugelt. Diese gibt’s ja gebraucht schon für 400-700 €.
Ich möchte auf jeden Fall wieder ein Board haben für Tage mit schwachem oder böigem Wind. D.h. wenn ich an einem „wenig Wind Tag“ weiter draußen drinnen liege und der Wind dann ganz weg ist oder keine Böe mehr kommt, möchte ich zur Not drauf klettern können, per
Startschot das Segel rausziehen und weiter fahren können. Das Ganze dann OHNE dass das Board nur am anluven ist und/oder wohlmöglich komplett versäuft. Möchte das Board im Notfall bis runter zur Windstärke 1 fahren können. Gleichzeitig möchte ich aber auch die Möglichkeit haben mit meinem Material bei höheren Windstärken die für das 95 Liter Wave-Board noch nicht reichen, fahren zu können und Spaß zu haben.
Beispiel: Wenn es wellig wird und auffrischt wird der über 3m lange Maxx echt unhandlich. Das empfinde ich dann NICHT als Spaß.

(Frage 1): Ich frage mich nun, braucht man heute bei den modernen Shapes überhaupt noch 2 Boards?

(Frage 2): Wo sind die Unterschiede im Fahrverhalten und Größe?? Das X-Cite mit 130 Litern ist z.B. von den Abmessungen nicht großartig kürzer und schmaler als das mit 150 Litern. Gerade mal ein paar cm.

(Frage 3): Würde es reichen wenn ich mir in meinem Fall (Gewicht usw.) ein JP X-Cite Ride mit 150 Litern kaufe?
(Frage 4): Reicht das Volumen von 150L bei Windstärke 1 für mich? Oder habe ich dann auch schon Probleme durch starkes anluven bzw. andere „zu wenig Wind Probleme“? Ich möchte mich auf keinen Fall später ärgern und denken hätte ich mal nen Board mit 10L mehr gekauft. Habt ihr Empfehlungen?

(Frage 5): Macht die größere Dicke des Board denn überhaupt einen so großen Unterschied, dass man sich noch ein zweites mit 120 Litern für mehr Wind kaufen sollte? Ist ja doch recht viel Geld. Also ich sehe bei den paar cm die Kosten für das zweite kleinere Board einfach nicht gerechtfertigt. (Frage 6): Oder liege ich da komplett falsch? Bei meinen jetzigen Boards ist der Unterschied ja sehr viel größer.

Für die richtig heftigen Tage habe ich dann noch ein kleines Wave-Board (95Liter) für die Nordsee (klappt im Moment noch nicht ganz so gut ). Zum Thema Spaß: Bevor ich das von der Windstärke her fahren kann, macht es mit dem Maxx allerdings schon lange keinen Spaß mehr, sollte mit dem neuen Board dann ein besserer Übergang sein.

Das wäre also die von mir angedachte Abstufung. 2 Board auf dem Autodach, 150L und 95 L. Wenn ich als Hobbysurfer und mit beschränktem Platz mit 2 Board alles abdecken könnte, wäre das traumhaft!

(Frage 7): Freue mich auf eure Meinung!


Vielen Dank für eure Antworten!
Gruß
Nils

Geändert von Nils 1234 (25.09.2017 um 18:58 Uhr)
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  #2  
Alt 25.09.2017, 17:13
Benutzerbild von kemot_surf
kemot_surf kemot_surf ist offline
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Frage 7 ist keine Frage .
Ich als Laie kann nichts beitragen, es scheint aber ein großes Board Dilemma;(
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  #3  
Alt 25.09.2017, 18:01
Nils 1234 Nils 1234 ist offline
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Stimmt, 7. ist keine Frage. Sorry

Wäre echt cool wenn jemand zu dem Thema nen paar Erfahrungen schreiben könnte.
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  #4  
Alt 26.09.2017, 07:42
Benutzerbild von Rosas-Fahrer
Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
Möven - Jäger
 
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Moin,
ich kenne mich mit den großen Boards in der Categorie auch nicht wirklich aus.
Bedenken solltest du:
130l Volumen
- Boardgewicht (ca. 9kg)
- nasses Rigg (ca. 9kg
- deine 97 kg

Da bleibt kaum was übrig um einen Schotstart sauber hinzubekommen.

Gruß

p.s bei den einigermaßen modernen Boards kannst ruhig eine Nummer größer fahren - sie bleiben deutlich besser zu kontrollieren als früher
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  #5  
Alt 26.09.2017, 10:10
acidman acidman ist offline
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150l klingt für mich auch plausibel

95 l waveboard ist ja nur ein Board für die ganz starken Tage

ich würde mir schon noch was um die 115l -120l kaufen.

Wenn Tranport dein Problem ist, dann nach forecast 2 Bretter mitnehmen

Viel wind = kleines und mittleres board

Wenig wind = großes und mittleres board

Urlaub = alles

pronzipiell kannst du acuh erstmal mit 150l anfangen und wenn du dann bedarf nach was kleinerem hast, dann kaufst du was dazu
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  #6  
Alt 26.09.2017, 10:42
Dr. Spin Out Dr. Spin Out ist offline
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Mein Tipp:

Tabou Rocket 145 für den Windbereich 1-5 bft
Tabou 3 S 116 für den Windbereich 5-6 bft

Auf Fehmarn brauchst du dazu Seegrasfinnen Lessacher Duo Weed 36 für den Rocket und Duo Weed 28 für den 3 S.


Damit wärst du perfekt ausgestattet

meint
Dr. Spin Out

Achtung: solche Boards sind gebraucht zwar häufiger zu finden, aber sie sind nicht gerade die billigsten - warum wohl?
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  #7  
Alt 26.09.2017, 17:58
Nils 1234 Nils 1234 ist offline
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Frage

Zitat:
Zitat von Dr. Spin Out Beitrag anzeigen
Mein Tipp:

Tabou Rocket 145 für den Windbereich 1-5 bft
Tabou 3 S 116 für den Windbereich 5-6 bft

Auf Fehmarn brauchst du dazu Seegrasfinnen Lessacher Duo Weed 36 für den Rocket und Duo Weed 28 für den 3 S.


Damit wärst du perfekt ausgestattet

meint
Dr. Spin Out

Achtung: solche Boards sind gebraucht zwar häufiger zu finden, aber sie sind nicht gerade die billigsten - warum wohl?


Vielen Dank für die Antworten!

@ Dr Spin Out

Hört sich sehr gut an, vielen Dank!

Zum Tabou Rocket 145 oder anderen modernen Boards der 145L Klasse:
Aber ist bei Windeinbruch (Windstärke 1) der Schot-Start den mit 95kg Körpergewicht, sowie das zum Stand zurück fahren noch halbwegs komfortabel möglich?
Ich habe mal gehört das bei wenig Wind die Formel
Brettvolumen=Körpergewicht*1,7
beherzigt werden sollte. Oder ist das heute bei den kompakteren und kürzeren Boards nicht mehr der Fall?

Bin da etwas vorgeschädigt, ich hatte mal in einem Urlaub nen zu kleines Brett für die Windverhältnisse mit (nen alten 128 Liter Mistral, lang und schmal). Der hat dann die ganze Zeit nur angeluvt. Wenn ich weiter vorne Stand ist die Nase abgesoffen. Schrecklich frustrierend, möchte ich nie wieder erleben müssen. Der Tabou Rocket hätte dann ja "nur" ca. 15 Liter mehr.

Beruht die Empfehlung auf Erfahrung mit ähnlichem Körpergewicht?


Vielen Dank

Geändert von Nils 1234 (26.09.2017 um 18:02 Uhr)
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  #8  
Alt 26.09.2017, 18:34
Dr. Spin Out Dr. Spin Out ist offline
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Hallo Nils,

ja, eigene Erfahrung. Ich hatte mal kurz einen Rocket 145 und habe dann extra mal versucht, mit Segel 8,6 einen Schotstart zu machen. Ging einwandfrei bei Fahrergewicht 105 kg und nicht gerade ein Gleichgewichtskünstler. Normal mache ich keine Schotstarts, da mein Rücken das nicht mag.

Ich habe den Rocket dann aber wieder verkauft, da ich das Fahrgefühl von meinen Madd einfach besser fand. Der hat jetzt 162 l und ist damit eigentlich schon fast wieder zu groß, den nehme ich nur noch sehr selten mit ans Wasser.

Zu deinen Erfahrungen beim Dümpeln/Angleiten: da brauchst du dir gar keine Sorgen zu machen. Alle, wirklich alle neueren Boards haben diese Eigenschaft und es erfordert etwas Eingewöhnungszeit, bis man das durch die entsprechende Fahrtechnik ausgeglichen hat. Du mußt einfach lernen, damit umzugehen.

mfg
Dr. Spin Out
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  #9  
Alt 26.09.2017, 20:19
Nils 1234 Nils 1234 ist offline
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Letzte Frage zum dem Thema.

Was haltet ihr denn für meinen Fall von einem JP X-Cite Ride 145 oder den am Markt allgemein relativ billigeren BIC Techno Boards (z.B. BIC Techno 283 mit 152L) ??
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  #10  
Alt 27.09.2017, 09:10
Smeagle Smeagle ist offline
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Neben dem Volumen ist auch die Breite und Verteilung des Volumens wichtig für den Shotstart. Und natürlich, wieviel Übung Du hast

Habe da einige Experimente gemacht bei sehr wenig Wind, würde ich Dir auch empfehlen.

Ich kann z.B. auf einem XFire 120L mit 75cm und dem Volumen hinten/außen ziemlich problemlos Shotstarten (mit damals 95kg). Das Board geht zwar kurz unter, man kriegt nasse Füße, ist aber auch getaucht leicht in Balance zu halten. Und schon bei ganz geringem Druck im Segel ist man wieder frei. Probiert mit leichtem Rigg (7,8qm). Mit älterem Freerider, auch 120 Liter, aber schmaler und Volumen mehr mittig, klappte das _viel_ schlechter. Ist aber Übungssache.

Mit diversen "Freewave"-Boards habe ich experimentiert und da ging GAR NICHTS. Fühlte sich für mich an wie auf einem Baumstamm stehen. Also Breite und Deckform ist wichtig für die Balance.

Gruß,
- Oliver
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  #11  
Alt 27.09.2017, 09:37
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Zitat:
Zitat von Nils 1234 Beitrag anzeigen
Letzte Frage zum dem Thema.

Was haltet ihr denn für meinen Fall von einem JP X-Cite Ride 145 oder den am Markt allgemein relativ billigeren BIC Techno Boards (z.B. BIC Techno 283 mit 152L) ??
Beides keine schlechten Boards. Bic ist etwas Old Scool was Länge und Breite betrifft. Fahren tun die auch ganz OK. Der X-Cite ist breiter und kürzer. Zum Wenden und Schotstarten ist das kippstabiler.
__________________
check: www.surfshop-muenster.de
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  #12  
Alt 27.09.2017, 09:57
Benutzerbild von kemot_surf
kemot_surf kemot_surf ist offline
Beginner
 
Registriert seit: 05.07.2017
Beiträge: 180
Standard

bin kurzeitig BIC Techno 283 gefahren, wegen der schmalen Breite war das für mich bei Wende & Halse sehr wackelig, dann zurück auf mein Gecko, und fühlte mich wegen der Kippstabilität wie am SUP ...bin aber noch Anfänger und könnte das Old Scool Brett womöglich schlecht einschätzen.
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