SURF-Forum > Tipps & Tricks > Board- & Rigg-Tipps

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  #1  
Alt 17.09.2018, 09:56
Steffi84 Steffi84 ist offline
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Registriert seit: 16.09.2018
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Frage Welche Boards und Riggs

Hallo,

Ich bin auf der Suche nach zwei Erstausstattungen fürs Freeride. Angedacht haben wir zwei boards und je zwei Riggs. Es sollte etwas sein, mit dem wir auch länger Spaß haben können und wir uns nicht gleich was neues zulegen müssen, sobald wir etwas sicherer geworden sind. Lieber landen wir zu Beginn öfter mal im Wasser. Interessant wäre auch, ob es unterschiedliche Bauweisen / Modelle gibt, die wir dann gegenseitig mal testen können und schauen, was uns mehr liegt, anstatt dass wir beide die selben Riggs haben. Er ca. 70kg, Sie ca. 90kg.

Was würdet ihr empfehlen?
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  #2  
Alt 17.09.2018, 10:43
Benutzerbild von aurum
aurum aurum ist offline
linksrumduckjiber
 
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Könnenstand?Surfkurs gemacht?

soll neu (z.B.Auslauf) oder gebraucht gekauft werden?
ich plädiere angesichts des Zerstörungspotenzials von anfängertypischen Schleuderstürzen bei Boards zu gebraucht
bei Riggs für Auslaufware
__________________
Gruß , Tilo
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  #3  
Alt 17.09.2018, 12:34
Steffi84 Steffi84 ist offline
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Den Surfkurs haben wir gemacht. Waren danach jetzt zweimal alleine auf nem Board. Fangen also gerade erst an. Bisher tendieren wir zu Neuware, da dies vermutlich einfacher und vielleicht alles zusammen zu bekommen ist. ����*♀️
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  #4  
Alt 17.09.2018, 15:19
Benutzerbild von sheshe
sheshe sheshe ist offline
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Stürze sind nicht vermeidbar und Material wird kaputt gehen. Schliesse mich also Aurum an:

Boards würde ich gebraucht kaufen (nehmt einen erfahrenen Surfer mit zur Besichtigung). 130-150l oder etwas grösser. Früher oder später werdet ihr sowieso ein neues kaufen müssen, da sich mit besserem Fahrkönnen kleinere Boards fahren lassen.

Riggs, wenn schon neu, dann greift z.B. beim Sale bei Gunsails.de zu. Da gibts Vorjahresmodelle zu einem guten Preis. Eines um 5 und eines um 6qm. Je nachdem, ob Sie auch mehr rausziehen mag.

Ein paar mehr Angaben wären nicht schlecht. Z.B. bevorzugtes Revier (See, Meer), Ambitionen, Trapez, Gleiten, wie oft wollt ihr aufs Wasser, wieviel wollt ihr ausgeben, etc.

PS: Board- und Segelhersteller bieten grundsätzlich jeweils nur das eine. Also Boards beim Segelhersteller kaufen ist selten. Gibts schon, ist aber nicht für eure Erfahrung geeignet. Deswegen schaut, dass ihr zwei Komplettriggs kauft, die Boards kommen aber einzeln. Beim Segel, versucht beim gleichen Hersteller zu bleiben. Dann ist die Mastfrage auch gleich geklärt. Sonst gibts ein Chaos :-)
__________________
"Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

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  #5  
Alt 17.09.2018, 15:28
acidman acidman ist offline
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Und keine Angst Anfängerboards lassen sich meist mit sehr geringem Wertverlust wiederverkaufen. Deshalb sind dort auch die gebrauchtpreise relativ hoch.

Unbedingt einen mastprotektor z.b von Ion besorgen. Schleuderstürzen bleiben bei den ersten Trapezfahrten nicht aus.
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  #6  
Alt 17.09.2018, 15:29
trebor trebor ist offline
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Hallo Steffi
wir standen vor Jahren vor der gleichen Entscheidung. Wir haben uns beraten lassen in einem Surfshop. Gerade jetzt Ende Saison verkaufen viele Shops ihre Restbestände zu guten Preisen. Wenn ihr zu Neumaterial tendiert, gehe ich davon aus, dass ihr nicht allzu sehr auf's Geld achten müsst.
Die Überlegung von Aurum ist aber nicht ausser acht zu lassen. Gerade in der Anfangsphase und besonders wenn Trapez- und Fussschlaufenfahren sowie Gleiten ein Thema werden, gibt's doch regelmässig Schäden am Board. Vielleicht doch zwei gebrauchte, 2-3 Jahre alt, etwas höhere Literzahl (130-150) und nach 2-3 Jahren was neues? Und ganz sicher in der stabileren Bauweise.
Schaut euch im Internet bei den Herstellern etwas um, was so als Aufsteigerboard gehandelt wird. Und dann empfehle ich euch wirklich in einen Shop zu gehen und euch umfassend beraten zu lassen. Was passiert, wenn Anfänger irgendwo was zusammenkaufen, liesst man immer wieder in den Foren!
Gruss Robert
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  #7  
Alt 17.09.2018, 20:02
Steffi84 Steffi84 ist offline
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Registriert seit: 16.09.2018
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Danke schonmal für eure Antworten.
Ich war heute hier im Surfshop. Dort wurde mir z.b. ein BIC Techno 148l mit zwei Gaastra Hybrid (4,5 und 6,8) für mich empfohlen. Alternativ Rigg von Wanner (?) was aber schwerer wäre und mit Zubehör am Ende auch beim Preis vom Komplettrigg von Gaastra läge oder ein Komplettrigg (Marke vergessen) was aber locker 400-500€ teurer wäre als das Hybrid. Sozusagen das „i-phone“ unter den Riggs. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis gäbe es keine bessere Alternative zum Hybrid. Seht ihr das auch so? Ist in erster Linie für Nutzung auf dem See gedacht, später gerne mit Gleiten. Häufigkeit wird sich zeigen. Da wir aber innerhalb von 10 Minuten am See sind wird es wohl aber relativ oft sein.
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  #8  
Alt 17.09.2018, 20:29
Benutzerbild von aurum
aurum aurum ist offline
linksrumduckjiber
 
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es mag noch Preisalternativen geben, aber nicht viele und der shop hat halt gaastra
Gun als Direktversender als Alternative ist für Anfänger nicht gut: kein persönlicher Ansprechpartner bei Problemen (von wegen: zeig mal bitte das Aufriggen)
wie man im Nachbarforum grad lesen kann, ist das von Gun als Anfängersegel verkaufte torro durchaus schwer korrekt zu trimmen

das Gute ist ja, ihr habt deutlich unterschiedliche Gewichte und braucht keine Segel doppelt, sondern eine schöne Range, wo ihr immer unterschiedliche Segelgrößen aufriggen werdet
also zum Beispiel 4,5 5,2 6,- 6,8
148l Techno ist schon ein gutes Anfängerboard (und gebraucht schwer zu bekommen) und ist für 90kg auch später als Leichtwindboard zu gebrauchen
müßt ihr anhand eurer bisher gefahrenen Boards wissen, ob ein größeres oder kleiners dazugekauft wird
__________________
Gruß , Tilo
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  #9  
Alt 18.09.2018, 08:25
acidman acidman ist offline
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Finde den Vorschlag des Shops und die Abstufungen für den Anfang sehr ok.

Lässt euch das Material im Shop aufbauen und macht Fotos und schreibt euch die Maße von Gabel und Verlängerung auf. Am Strand baut ihr das dann immer genau so auf.
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  #10  
Alt 18.09.2018, 10:11
trebor trebor ist offline
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Ich bin als Aufsteigerboard lange ein Bic Techno 160 lt gefahren. War gut zum Lernen und es war hart im Nehmen. Trotz einiger Schleuderstürze gabs nie Schäden.
Warst du alleine im Shop, hast du nur für dich gefragt? Wäre interessant zu hören, was sie euch beiden empfehlen.
Gaastra-Segel kenne ich nicht, aber man sieht sie doch überall. Es ist wie aurum sagt: der Shop führt Gaastra, also will er sie auch verkaufen - falsch beraten seid ihr da sicher nicht. Einzig die Abstufung zwischen 4.5 und 6.8 finde ich etwas gross, aber da ihr zu zweit seid, könnt ihr noch eines dazwischen nehmen.
Es ist immer gut - besonders als Anfänger/Aufsteiger einen Shop in der Nähe zu haben, wo man euch kennt und wo ihr bei Problemen einen Ansprechpartner habt.
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  #11  
Alt 18.09.2018, 11:42
Benutzerbild von Spacecowboy
Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Ich denke, über die Länge der Gabeln sollte man sich in diesem Fall auch genügend Gedanken machen, d.h. welche Segelgrössen abgedeckt werden sollen. Ziemlich sicher werden mittelfristig noch ein oder zwei grössere Tücher für den See dazu kommen. Entweder plant man das schon mit ein, oder ist sich des Kaufs einer zusätzlichen Gabel bewusst.

Wenn man auf dem 148L-Board kleinere Segel fährt, wären kleinere Finnen als die 46cm Serienfinne auf jeden Fall empfehlenswert. Der Techno hat eine Deep Tuttle Box (zwei Schrauben), was die Sache etwas erschwert. Andere Freerider haben eher eine Powerbox (eine Schraube). Ich fände es einen Vorteil, wenn beide Boards, die ihr kauft, das gleiche System haben und ihr die Finnen nicht doppelt kaufen müsst ;-)

Gruss Phil
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  #12  
Alt 22.09.2018, 20:45
küstenliebe küstenliebe ist offline
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Moin Steffi,

gebrauchte Boards in der Größe findest Du selbst bei dailydose nur sehr selten. Ich würde jetzt zum Saisonende mal zu einem Surfcenter fahren und fragen, ob die ihr Material verkaufen.
Und bei gunsails finde ich meinen Freerider Stream super. Ja, die Teile sind im Gegensatz zu einem Severne oder North schwer, aber gut zu fahren für Aufsteiger. Trimmen ist auch easy. Und dass es keinen Support gibt, weil es ein Direktversender ist, ist auch Quatsch. Die Jungs und Mädels antworten auf jede Anfrage/Nachfrage.
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  #13  
Alt 22.09.2018, 23:41
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Murphy Murphy ist offline
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Zitat:
Zitat von küstenliebe Beitrag anzeigen
Moin Steffi,

gebrauchte Boards in der Größe findest Du selbst bei dailydose nur sehr selten. Ich würde jetzt zum Saisonende mal zu einem Surfcenter fahren und fragen, ob die ihr Material verkaufen.
Super Idee. Nennt man auch Stationsschrott. Klassischer Anfängerfehler. Es gibt genügend gebr. Zeugs aus Privathand. Landet eher selten bei Ebay oder DD, wird sofort am Beach verkauft. Vielleicht besser mal am Spot ein paar Leute fragen.
__________________
Gruß Murphy

Say no to big Boards.
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  #14  
Alt 24.09.2018, 08:57
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Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Zitat:
Zitat von Murphy Beitrag anzeigen
Super Idee. Nennt man auch Stationsschrott. Klassischer Anfängerfehler. Es gibt genügend gebr. Zeugs aus Privathand.
Bei einer Station in Ägypten oder Fuerte stimmt das natürlich, aber bei Stationen an unseren heimischen Seen sieht's imho anders aus, falls es sich um aktuelles Material handelt. Wenn Stationen das Zeug zum Händlerpreis einkaufen können, lohnt es sich für sie Ende Saison ohne Verlust zum selben Preis zu verkaufen und jedes Jahr zu wechseln, auch wenn das Material relativ wenig benutzt wurde und noch top in Schuss ist. Wichtig ist natürlich, dass das Lager vor Sonne geschützt ist und das Personal sorgfältig mit den Sachen umgeht. Ich kenne Stationen, da wird alles peinlichst genau angeschaut bei der Rückgabe. Dadurch geben einerseits auch die Kunden besser acht, andererseits werden allfällige Schäden sofort professionell repariert.
Sachen aus privater Hand können genauso gerockt sein wie Stationsmaterial (wenn man den Verkäufer nicht kennt). Ausserdem entstehen viele Schäden an Boards auch nicht beim Surfen sondern beim Transport, und Segel leiden imho am meisten beim Auf- und Abriggen.

Habe selbst ein paar Segel und ein Board von Stationen gekauft und würde es sofort wieder machen. Die Sachen haben inzwischen bei mir deutlcih mehr gelitten als bei der Station...

Phil
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  #15  
Alt 24.09.2018, 10:16
Smeagle Smeagle ist offline
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Registriert seit: 08.08.2012
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Wenn der Preis angemessen ist, ist es doch kein Problem, "abgrocktes" Material als Einsteiger/Anfänger zu benutzen? Muss natürlich entsprechen günstig hergehen. Die Reparaturen der ägyptischen Stationen sind oft hässlich, aber doch meistens funktionell OK.

Gruß,
- Oliver
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