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  #1  
Alt 29.08.2005, 16:48
Benutzerbild von mi-tse
mi-tse mi-tse ist offline
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Standard Freundin eines Surfers lernt surfen...

Hallo allerseits! Da ich immer wieder sehe, wie vielen Frauen es ergeht wie mir einstmals, möchte ich hier mal meine Erfahrung schildern, um den netten Surfern zu sagen, wie man erreichen kann, dass ihre Freundinnen tatsächlich Surferinnen werden, wenn sie es noch nicht sind.

Also, es betrug sich folgendermaßen: Vor 2 Jahren fuhr ich mit meinem Freund nach Österreich an einen See. Dort trafen wir seine Familie, die auch zwei Surfbretter dabei hatten, die sogar beide prinzipiell geeignet waren als Anfängerbrett. (Ca. 180l denke ich, eines mit, eines ohne Schwert). Tief beeindruckt sah ich, wie mein Freund und sein Bruder mit den Brettern über den See fuhren und offensichtlich haufenweise Spaß hatten. Natürlich wollte ich auch, und mein Freund war auch durchaus willens, mich zu lehren. Schließlich wäre es ja auch für ihn schön, gemeinsam surfen gehen zu können.

Nun gut, er war auch direkt der Auffassung, dass das Brett ohne Schwert ja viel einfacher im Handling wäre, und möglicherweise war es auch etwas kleiner, was er ja praktischer fand für mich. Dafür hat er mir auch gleich ein 6qm Segel draufgepackt, weil ja so wenig Wind war....

Noch zielführender aber war dann der Unterricht: Nachdem ich mit der Zeit geschafft habe, auf dem Brett umherzuklettern, sagte er mir, ich solle doch einfach mal das Segel rausziehen. Auch das gelang nach einigen (großen!) Mühen. Naja, und dann liefen die Anweisungen mehr oder weniger auf "Du entwickelst dann schon ein Gefühl, wie das Brett reagiert, wenn Du das Segel bewegst" hinaus. Dazu kamen durchaus konkrte Anweisungen, wie, "Mast aufrecht halten", "linke Hand mehr nach vorne" oder was auch immer. Was jedoch gänzlich fehlte, war eine grundlegende Erklärung, wie das Surfen funktioniert. Zum Beispiel, in welche Richtungen man überhaupt surfen kann. Oder dass man immer so stehen muss, dass der Wind von hinten kommt, und man dann das Segel eben vor sich hat.

Das Ergebnis war, dass als ich endlich mal wirklich toll losgefahren bin, ich keine Ahnung hatte, wie ich zurück komme. Und schließlich gerettet wurde von dem Bruder, der ohnehin schon lange wartete, dass ich endlich das Brett wieder bringe und er surfen kann... In den nächsten Tagen wurden noch Brett und Segel variiert, aber die grundlegenden Erläuterungen blieben bis zum Schluss aus. Da ich trotzdem hartnäckig an der Idee festhielt, dass ich surfen toll finde, und ich ja auch immer die Antworten auf meine Fragen nach dem "wie geht denn das???" sehr unbefriedigend fand, habe ich entschieden, dass ich bei nächster Gelegenheit einen Surfkurs mache. Dieses habe ich auch getan, letztes Frühjahr (2004). Und oh Wunder: Man kann tatsächlich an einem Wochenende die Grundlagen des Surfens kapieren! Und dann einfach immer weiter üben und besser werden! Inzwischen ist mein Freund mein Mann, wir sind von Franfurt nach Hamburg gezogen um Meer und Wellen näher zu sein und ich lerne gerade Trapez fahren mit Fußschlaufen, traue mich auch bei Windstärken bis zu 5bft aufs Wasser (auch wenn das in Kombination mit Wellen noch nicht so richtig erfolgreich ist, mal vorsichtig gesagt) und wir surfen fast jedes Wochenende zusammen.

Nun mein Appel an euch Surfer: Wenn ihr eine Freundin habt, die ihr fürs Surfen interessieren wollt: Schenkt ihr einen Kurs! (Außer, ihr seid selbst Surflehrer, dann habt ihr vielleicht auch so etwas hilfreichere Erklärungen parat). Aber sowohl meine Erfahrung als auch meine Beobachtungen legen nahe, dass viele Männer surfen lernen, indem sie am Anfang einfach mit viel Kraft und Gewalt irgendwie den Anfang schaffen. Und dieser Weg ist für Frauen nicht so wirklich geeignet...
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  #2  
Alt 29.08.2005, 18:00
Benutzerbild von WindsurferFFM
WindsurferFFM WindsurferFFM ist offline
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aber egal wie man es macht, es ist immer falsch.
ich hab damals meiner freundin einen kurs geschenkt, aber das war auch nicht der bringer. da wurde mir erklärt, ich hätte wohl keine lust ihr was beizubringen. dabei wollte ich zum einen dem vorpgrammierten streit auf dem wasser aus dem weg gehen und zum anderen ihr einfach schnellere erfolge durch kurse ermöglichen.

aber trotz allem denke ich, dass der "surfkurs" bei deinem mann schon der absolute tiefpunkt war. ein paar grundlagen sollte jeder der surft vermitteln können.
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  #3  
Alt 29.08.2005, 20:29
Benutzerbild von Martin_G8856
Martin_G8856 Martin_G8856 ist offline
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Weisst du, was bei dir vorhanden war???? Der Wille es auch zu lernen!!!!!!!

Genau daran arbeite ich an meiner Freundin!!!!!! Immerhin konnte ich sie bishre davon überzeugen, dass Norddeutschland nicht nur kalt nass und regenerisch ist. Immerhin traut sie sich dieses Jahr für eine Woche mit nach Fehmarn.
Glaube aber nicht, dass sie sich dann schon aufs Surfbrett stellt. Darum nächstes Jahr Teil B: Will dann nach Kroatien oder Sardinien, weil da ist es schön warm und man braucht die Wurstpelle (Zitat!!!!) nicht anziehen. Und da will ich sie aufs Brett kriegen....... hoffe mal dass funktioniert bis dahin!!!!!!

Ansonsten gerne weitere Tipps!!!!!!!!!

Grüssle Martin
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Grüße Martin



!!!Der beste Surfer ist der mit dem meisten Spass!!!

....im Übrigen ist alles nur meine persönliche Ansicht
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  #4  
Alt 30.08.2005, 09:56
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mi-tse mi-tse ist offline
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Ich kann mir schon vorstellen, dass man nicht so motiviert ist, surfen zu lernen, wenn der Freund es schon richtig super mit allen Tricks und so weiter kann. Das war auch bei mir nicht der Fall, mein Mann konnte damals surfen, auch gleiten, aber zum Beispiel auch keine Powerhalse, und Fußschlaufen hat er auch nicht benutzt. Wenn Deine Freundin sich so abgeneigt zeigt, hat es ja vielleicht was damit zu tun, dass sie denkt, dass Du eh immer viel besser bist, und daher wirklich "gemeinsames" Surfvergnügen nicht realistsich scheint.

Ich selbst werde vermutlich meinem Mann auch immer hinterherhinken (ich bin jetzt ungefähr da, wo er vor einem Jahr war), und fand es zum Beispiel dann auch letzte Woche ganz schön, mal wieder einen Kurs zu mahen, wo ich mit Leuten gefahren bin, die ungefähr so viel wie ich können. Aber was ja in jedem Fall nach ein bißchen Lernen machbar und für beide schön ist, ist einfach zusammen auch mal eine weitere Strecke zu fahren. Vielleicht kannst Du mal Deiner Freundin auf den Zahn fühlen, ob sie in dieser Hinsicht bedenken hat?

Ansonsten ist es natürlich toll, wenn Du jemanden findest, der den Kurs mit ihr machen würde. (Noch toller, wenn der- / diejenige auch weiter ab und zu mitkommt, dann hat man nicht das Gefühl, jemand anderen vom Spaß haben abzuhalten). Bei mir hat damals mein Freund den Kurs mitgemacht, weil er den Schein haben wollte um Material auch leihen zu können. Und tatsächlich fand er, dass er auch noch was gelernt hat :-).

Wenn sie einen Kurs gemacht hat, und ihr alleine fahrt, sei einfach immer für sie da. Ich fand zum Beispiel immer wichtig, dass am Anfang mein Mann mit mir besprochen hat, in welche Richtung ich starten kann, wohin ich dann fahre (wie weit, und wo ich verusuchen soll hinzukommen, dass ich nicht abtreibe) und dass er gewartet hat, bis ich wirklich losgefahren bin und er gesehen hat, dass ich klar komme. Und überhaupt: immer in der Nähe bleiben, und bei offensichtlichen Problemen Hilfe anbieten. Und geldudlig sein mit Wutausbrüchen wegen bösen Wellen, gemeinem Wind und Äußerungen, dass Surfen eh blöd ist. Ich muss mich da immer noch manchmal auskotzen, bis ich dann über mich selber lache. Und dann gehts wieder.

Ich denke, wenn sie sieht, dass es Dir auch Spaß macht, mir ihr bei wenig Wind zu schippern, und Du dann nicht unglücklich bist, weil es eigentlich keine Herausforderung ist, wird sie es auch genießen können. Ich muss aber auch sagen, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass jemandem surfen tatsächlich einfach keinen Spaß macht.

So, ich hoffe, das hilft noch ein bißchen :-). Ich bin immer dafür, Frauen zu motivieren zu surfen! (Und auch Männer. Jeder sollte Surfen, dann wäre die Welt sicher viel friedlicher!)
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  #5  
Alt 30.08.2005, 16:33
Benutzerbild von LEDE
LEDE LEDE ist offline
Oldie-surfer
 
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Hi Mi-tse,

prima, dass Du hierauf hinweist. Habe selbst in diesem Urlaub (DK-Ringköbing) die Fehler der Freunde/Ehemänner gesehen, die es den Partnerinnen beibringen wollten. Habe selbst gelernt, mich nicht mehr einzumischen.
Aber wichtige Tipps sind:
1.Die Partnerin muss es wollen
2.Der Mann muss Geduld haben
3. Das Revier sollte ein Stehrevier sein (am besten Neusiedler See oder ähnlich, weil es dann auch garantiert wärmer ist als im Norden) und der Frust des immer wieder reinfallen und aufsteigen geringer ist. Bei meiner Frau hat das ausgesprochen funktioniert, so dass sie innerhalb von 3 Wochen von den Anfängen bis zum Gleiten mit Trapez bei Windstärke 5 gefahren ist.
4. Das Material muss stimmen (kippstabiles Board, richtige Segelgröße etc.)

Erfolg: Nachher heiß auf Surfen z.B. in Workum/Makkum /Rosas

Grüße von LEDE
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Oldie-Surfer]
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  #6  
Alt 30.08.2005, 18:39
Kite-Kati Kite-Kati ist offline
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All diese Geschichten über Wutausbrüche, nicht zu verstehende Erklärungen, fast Beziehungskriesen kenne ich auch.

Mein Freund hat mich auch ewig bearbeitet. Aber es hat auch lange gedauert, bis ich das am Strand sitzen und meinen Freund im Urlaub nur beim Frühstück und Abendessen zu sehen satt hatte.

Ich hab dann auch ne Zweckgemeinschaft mit ner anderen Freundin gegründet. Das Problem dabei war, dass wir 2 Anfängerinnen grundsätzlich in entgegengesetzte Richtungen gefahren sind.
Aber gemeinsam kann man dann auch Niederlagen besser verkraften.

Mein Freund hat auch schnell gemerkt, dass seine Anweisungen "ziehen", "drücken", "du merkst dann wie's geht" nur zu Zornesausbrüchen führten und dann das Weite gesucht. Solange bis meine Wut wieder verraucht war.

Den Beachstart hab ich von nem netten alten Mann gelernt, der meinte "Mensch Mädel, du machst dir doch den Rücken kaputt wenn du das Segel immer so raus ziehst....!" Er hats mir dann gut erklärt.

Mittlerweile fahr ich ganz anständig und seh meinen Freund auch öfter.

Also, nicht aufgeben, auch mal Wutausbrüche ertragen und gemeinsam Spaß an der Sache finden!!!

Liebe Grüße, Kati
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  #7  
Alt 31.08.2005, 13:29
Benutzerbild von Martin_G8856
Martin_G8856 Martin_G8856 ist offline
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Zitat:
Zitat von LEDE
Erfolg: Nachher heiß auf Surfen z.B. in Workum/Makkum /Rosas

Grüße von LEDE
Hi Lede,

das sind wohl die schönen Seiten............

Heisst aber auch doppeltes Material, doppelter Aufwand. Dies hat wieder eine schöne Seite: ich kann mir dann meinen geliebten Bus kaufen (wenn das Geld nach dem Studium dann da ist, hoffentlich.....)

Allein dass ist Ansporn genug

Martin
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Grüße Martin



!!!Der beste Surfer ist der mit dem meisten Spass!!!

....im Übrigen ist alles nur meine persönliche Ansicht
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  #8  
Alt 31.08.2005, 13:54
Benutzerbild von LEDE
LEDE LEDE ist offline
Oldie-surfer
 
Registriert seit: 14.09.2002
Beiträge: 453
Standard

Hi Martin, doppeöltes Material nicht unbedingt - lediglich das Board. Segl sind dann doch so abgestuft, dass die Frau i.d.R. eine Größe Kleiner fährt als der Mann. So kenn ich das bei uns und bei vielen anderen. Leider surft meine Frau wegen einer Schulterverletzung nicht mehr (Sport ist ja so gesund).

Lede
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Oldie-Surfer]
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  #9  
Alt 31.08.2005, 18:05
Benutzerbild von Massud
Massud Massud ist offline
hOT sHoT
 
Registriert seit: 30.11.2001
Ort: uNtEr wAsSeR
Beiträge: 2.449
Standard

auch boards kann man sich teilen - oder habt ihr das gleiche gewicht ??? Wenn meine Freundin richtig surfen würde (45kg) dann würde mein 75l waveboard bei ihr shcon als fetter freestyler durchgehen hehe - und wenn ich es fahren will dürfte zuviel wind für sie sein.... naja oder ich würde halt noch ein kleineres kaufen, so 65l oder so was ich dann ab 8bft. fahren würde, dann geht sie sicher nicht mehr raus.

massud
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  #10  
Alt 05.09.2005, 13:16
Benutzerbild von Freizeitsurfer
Freizeitsurfer Freizeitsurfer ist offline
wieder so ein Tag
 
Registriert seit: 17.01.2003
Beiträge: 131
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Zitat:
Zitat von LEDE
Hi Martin, doppeöltes Material nicht unbedingt - lediglich das Board. Segl sind dann doch so abgestuft, dass die Frau i.d.R. eine Größe Kleiner fährt als der Mann. So kenn ich das bei uns und bei vielen anderen. Leider surft meine Frau wegen einer Schulterverletzung nicht mehr (Sport ist ja so gesund).

Lede
Trotzdem:
doppelter Mast, eigene Gabel, ... und das Segel sollte auf keinem Fall ein Racesegel oder Freerace sein. Der Gewichtsunterschied tut in Sachen Trimm etc. sein übriges (vielleicht doch lieber ein eigenes Segelchen )

Früher bin ich mit 4 Segeln ausgekommen. Jetzt haben wir 7 ... Dafür hat meine Frau 10x so viel Spass wie früher

Gruß Arnd
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Es gibt Dinge, die sollte man viel öfter tun
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  #11  
Alt 06.09.2005, 19:47
Benutzerbild von AMG
AMG AMG ist offline
crazy chick
 
Registriert seit: 01.06.2004
Beiträge: 126
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Zitat:
Zitat von Kite-Kati
Mein Freund hat mich auch ewig bearbeitet. Aber es hat auch lange gedauert, bis ich das am Strand sitzen und meinen Freund im Urlaub nur beim Frühstück und Abendessen zu sehen satt hatte.
In meiner Partnerschaft läuft es ausnahmsweise mal genau andersrum...
Mein Männe hatte mit Wassersport gar nichts am Hut und hat mir anfangs(heute auch noch ) die warmen Gertänke nach dem harten, kalten Surftagen vorbereitet (Kakao mit Rum ist sehr zu empfehlen... ).
Inzwischen hat er sich dem Sport zugewandt, der ihm mehr liegt und das Buggy-Kiten angefangen.
Das vorteihafte ist, dass wir bei Bedarf beide am Strand/ im Wasser beschäftigt sind und ich bei wenig Wind mich auch ans Buggykiten begebe und so die "Wenig-Wind-Phasen" gut nutzen kann.
Bei stärkerem Wind wird dann von meinem Männe die kleinere Matte gestartet und von mir das Surfbrett...
Also optimal geregelt...
Vielleicht wäre das für manche Frauen ja auch eine interessante Alternative zum Surfen?!
Sonst kann ich allen "surfwilligen" Frauen als Frau nur empfehlen: Laßt es euch von einer Frau erklären.
Die meist vorhanden Kraft- und Körperbau-Unterschiede der Männer zu den der Frauen sind für Missverständnissen und Frustrationen vorprogramiert.
Ich kann allen Frauen die wirklich surfen lernen wollen nur ein Girlscamp z.B. bei Paula empfehlen, weil dort der Spaß im Vordergrund steht und auf betimmte "Frauenprobleme" einegangen wird. Es kann z.B. eine Hilfe beim Segelaufholen ausgetestet werden und die Vorteile von leichtem Material werden erklärt etc. Ihrendwie könne Frauen sich auch gegenseitiger besser loben und motivieren...
Sorry Männer, aber das haben nunmal die Erfahrungen gezeigt
Ihr Männer solltet nur nicht den Fehler machen und euren Mädels ein Girlscamp gegen ihren Willen schenken, dass geht auch nach hinten los.
Mein Motte lautet immer noch entweder man liebt das Surfen oder man haßt es
P.S.: Selbst mein Männe hat sich in Ägypten mal auf Brett gestellt !
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Kaffeklatsch mal anders:www.windsurfing-girls.de
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  #12  
Alt 09.09.2005, 12:00
Benutzerbild von Martin_G8856
Martin_G8856 Martin_G8856 ist offline
segelfuchtelnder Tour-ist
 
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Zitat:
Zitat von Freizeitsurfer
Trotzdem:
doppelter Mast, eigene Gabel, ... und das Segel sollte auf keinem Fall ein Racesegel oder Freerace sein. Der Gewichtsunterschied tut in Sachen Trimm etc. sein übriges (vielleicht doch lieber ein eigenes Segelchen )

Früher bin ich mit 4 Segeln ausgekommen. Jetzt haben wir 7 ... Dafür hat meine Frau 10x so viel Spass wie früher

Gruß Arnd
Egal, wenn das der einzigste Preis ist........

Ansonsten werde ich mich jetzt nach Fehmarn begeben, um meiner weiblichen Begleitung in einer Woche die Vorzüge unseres Wassersports zu zeigen. Hoffe auf Erolg.....
__________________
Grüße Martin



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  #13  
Alt 09.09.2005, 16:25
offshore9911 offshore9911 ist offline
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Beiträge: 8
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Hallo allerseits!

Mein Freund hat mir auch das Surfen beigebracht bzw. ist noch dabei.

Hatte auf jeden Fall von Anfang an selbst Bock drauf, da ich vor Jahren schon mal nen Kurs gemacht habe (bevor ich ihn kannte) und dann halt Jahre nichts gemacht habe.
Aber ich muss sagen, dass mein Freund mir alles von Anfang an super erklärt hat. Er hat halt mit den basics angefangen und mir immer in kleinen Schritten erklärt hat was ich wann wie machen muss. auch Trockenübungen an Land waren mit dabei.
Das einzige Problem ist nur, dass ich immer wahnsinnig ungeduldig bin und schnell stinkig bin wenn was nicht so klappt wie ich will. Leider kriegt dann mein Freund immer alles ab, obwohl er nichts dafür kann!

In diesem Sinne: Sven, danke für Deine Geduld!

Und allen die es lernen: Nicht aufgeben!

Gruß,
Sarah
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  #14  
Alt 06.10.2005, 22:59
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Crazy Horst Crazy Horst ist offline
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Beiträge: 961
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Was zum Willen:

Ich bin auch der Meinung, dass der später anfangende Partner den richtigen Willen dazu haben muss, surfen zu lernen und es nicht nur dem Partner zuliebe tun sollte.

Dazu gehört neben der Bereitschaft, auch mal unangenehme Situationen (Kälte, Nässe, Überpowert) durchzustehen , für mich auch das selbständige Händeln des Materials dazu.
Also selber entscheiden, wann man rausgeht, selber die Segelgröße wählen und selber aufbauen. Das heißt nicht, dass der erfahrenere Partner nicht mit Rat und Tat zur Seite steht - aber letztendlich muss die Entscheidung der Lernende treffen und nur so lernt er, seine Gefühle und Sinneswahrnehmugen ernst zu nehmen und zu schärfen um ein Gefühl für das Material und seinen Trimm, für Wind und Welle zu entwickeln.

Ohne diese wirkliche Motivation bleibt man bloßer Anhang, bloßer Mitsurfer, der es halt bei 1-3 Windstärken auch mal probiert, aber nur, wenn das Zeug eh schon aufgebaut daliegt, niemand anders grad damit fahren will und der Schatz einen nett dazu einlädt. (Das kann ja auch ganz nett sein).

Zu unsensiblen kraftmeiernden Männern:
Ich hab schon Leute beobachtet, die blutige Anfänger auf ihrem 100l Board mit einem 6,5er Racesegel zu schulen versuchten.
Wer gaaaaanz viel Willen hat, wird sich vielleicht irgendwann mal auch durch dieses Kartoffelpüree durchgefressen haben - aber insbesondere Frauen sind da auch körperliche Grenzen gesetzt - wo MÄnner vielleicht mit roher Gewalt noch was ausrichten können.
Dann kommt bei vielen schon lange surfenden Menschen das Problem dazu, dass bspw ein Beachstart etwas so selbstverständliches und automatisiertes ist, dass sie die einzelnen Bestandteile gar nicht mehr wirklich erklären können und sich auch nicht vorstellen können, wo die Probleme liegen und dass jemand so was (einfaches!) einfach nicht hinbekommt.
An der Stelle fallen dann aus Verzweiflung so Bemerkungen wie "Stell Dich doch nicht so blöd an" oder "Du erklärst mir das überhaupt nicht richtig" - und schon ist der STreit da. Der "Lehrer" meint dann, dass es der andere ja nie lernen wird und der "Schüler" meint, Surfen ist doof.

Ich glaube an der Stelle kann es helfen, wenn der schon länger Surfende zu erkennen gibt, dass es bei ihm auch Misserfolge und Widerstände gibt und gab. Man(n) tut ja beim Surfen gern so cool und abgebrüht von wegen höher, schneller, stärker und vor allem härter.
Aber im Endeffekt kauen wir grade alle an einem oder mehreren neuen Manövern, beissen uns manchmal regelrecht die Zähne aus, hadern mit Material oder Bedingungen, und jeder kennt die Situation, wo er sich überwinden und allen Mut zusammennehmen muss oder wo er den Schwanz einkneift - ob wegen 2 oder 8 Windstärken, tiefem Wasser oder kaltem Wasser, 1m oder 4 m Welle.
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  #15  
Alt 24.11.2005, 04:58
Benutzerbild von Nicksnuts
Nicksnuts Nicksnuts ist offline
boardsüchtig...
 
Registriert seit: 17.10.2005
Ort: Im Bus
Beiträge: 240
Standard

is´ ja alles schön und gut! Aber bei: "der Wind ist so kalt, das Wasser sowieso
und die Sonne scheint auch nicht..." und "Anbaden" nach ca.10 Tagen mit
37Grad Celsius im Schatten...-iihhh, ist das Wasser kalt- (!!!!!!!)
ist meiner Meinung nach Hopfen und Malz verloren...

ach ja, hätt ich fast vergessen: "Wasser ist irgendwie nicht mein Element..."

ooohoaha....

geht gar nicht!!!
__________________
...keep on smiling...
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