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  #1  
Alt 16.08.2018, 11:33
itis_luca itis_luca ist offline
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Frage Kann mir eine größere Finne weiterhelfen?

Hallo,

ich habe jetzt schon etwa 2 Jahre nicht gesurft und war damals ebenfalls noch nicht soo fortgeschritten (Trapezfahren, Gleiten ohne Schlaufen, aber leider auch stark gegen das Abtreiben gekämpft). Ich versuche jetzt, möglichst mit meinem Equipment, wieder anzufangen und möglichst oft auf dem Wasser zu sein, und dabei möglichst schnell sicher fahren zu können (nicht abtreiben, sauber wenden und halsen etc.).

Ich wiege etwa 71kg, besitze ein Fanatic Freewave 116l mit 32cm Freeride Finne und ein 6.2 qm Segel.

Da bei mir der Fokus momentan eh nicht auf hoher Geschwindigkeit liegt, sondern eher sicher fahren zu lernen (auch bei leichtem Wind) und dabei am besten einfach Höhe zu laufen, würde mir eine längere Finne zu gute kommen?
Wenn ja, welche Länge oder Finne würde sich anbieten? (40cm?)

Danke,

Luca
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  #2  
Alt 16.08.2018, 15:05
cad184 cad184 ist offline
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Hallo,

der Freewave ist 66 cm breit. Bei deinem Gewicht würde ich nicht größer als eine 36er Finne nehmen. 40 finde ich viel zu groß.

Lg

cad184
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  #3  
Alt 16.08.2018, 21:24
Benutzerbild von Murphy
Murphy Murphy ist offline
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Zitat:
Zitat von itis_luca Beitrag anzeigen
dabei am besten einfach Höhe zu laufen, würde mir eine längere Finne zu gute kommen?
Finne passt von der Größe gut zum Board und Fahrergewicht. Eine 34er kannste noch versuchen, viel mehr aber nicht.
Was eher helfen würde, wäre eine hochwertige Finne zu kaufen. Die Serienfinne sind meistens nicht so dolle, meist zu weich, daher machen die eher weniger Höhe.
__________________
Gruß Murphy

Say no to big Boards.

Geändert von Murphy (16.08.2018 um 21:32 Uhr)
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  #4  
Alt 16.08.2018, 21:59
Phillip Hommel Phillip Hommel ist offline
Fetzer
 
Registriert seit: 31.12.2015
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Eine größere Finne wird dir hier nicht helfen. Versuche eher, möglichst bald in die Schlaufe zu kommen, nur so kannst du die Finne wirklich auch nutzen. 3-4cm mehr Finne merkst in der "halb-verdrängerfahrt" absolut nicht, dafür wird das Board im richtigen gleiten dann sehr schnell unkontrollierbar.
Lieber zusätzlich zu deinem Board nach Möglichkeit auf einem Einsteigerboard mit Schwert lightwind-skills trainieren.
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  #5  
Alt 17.08.2018, 07:50
rob1111 rob1111 ist offline
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Ich denke auch dass es eher weniger an der Finne liegt.
Mit dem Material solltest du es auch schaffen in Dümpelfahrt bisschen Höhe zu laufen. Immerhin sind es 45L Volumenüberschuss.

Mein Tipp wäre öfter aufs Brett und genau daran arbeiten. Wo muss ich auf dem Brett stehen, wie muss ich das Segel halten um den Kurs beizubehalten...

Meine Frau hatte das Problem, dass sie immer beim Anfahren schon Höhe laufen wollte. Sie ist dann sehr langsam fahrend abgetrieben.
Folgendes hat ihr geholfen:
-Nach dem Schotstart das Brett auf Halbwindkurs ausrichten
-Punkt am Horizont/Ufer fixieren für Halbwindkurs
-Segel dichtholen und anfahren auf den Punkt zu
-sobald das Brett in Fahrt ist etwas anluven
-neuen Punkt am Horizont fixieren und darauf zufahren
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  #6  
Alt 17.08.2018, 10:33
Smeagle Smeagle ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.08.2012
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Hallo,

Geht es ums Höhelaufen im Dümpeln? Da ist die Finne kaum hilfreich, viel zu langsam für die kleine Fläche.

Da bringt es mehr, das ganze Board leicht nach Lee zu kippen, so dass die ganze Boardlänge gegen den Drift stemmt. ABER nur beim Höhe _Dümpeln_! Im Gleiten eher Druck auf Finne und die Luv-Kante, da wäre Lee belasten eher schlecht.

Gruß,
- Oliver
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  #7  
Alt 17.08.2018, 14:04
Phillip Hommel Phillip Hommel ist offline
Fetzer
 
Registriert seit: 31.12.2015
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Wenn er, wie er schreibt in Gleitfahrt aber nicht in den Schlaufen ist dann wird es sehr schwer, Leekante und Finne richtig zu belasten. Darum eben möglichst schnell üben, in den Schlaufen zu fahren, vorher bekommst du nie die volle Kontrolle über das Board.
Allerdings sind 116 Liter für den Anfang auch nicht verrückt viel Volumen,vielleicht kannst erstmal noch mit was größerem üben?
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  #8  
Alt 17.08.2018, 20:10
itis_luca itis_luca ist offline
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Danke für den ganzen input!

Ich denke ich werde erstmal mit dem weiter üben, was ich habe (werde das mal mit dem Lee belasten ausprobieren, hatte ich davor noch gar nicht auf dem Schirm, und weiter an den Fußschlaufen arbeiten), und höchstens nochmal ein größeres Board ausprobieren.

LG und danke,

Luca
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  #9  
Alt 17.08.2018, 21:53
Smeagle Smeagle ist offline
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Ah sorry, hatte ich vielleicht nicht genau genug gelesen.

In dem Stadium brauchst Du noch nicht versuchen, Höhe im Gleiten zu machen. Wird nicht klappen. Erstmal in die Schlaufen. Und auch dann wirst Du noch einiges Üben müssen, bis Du richtig Höhe gleiten kannst. Und bis dahin wie beschrieben im Dümpeln (= nicht Gleiten) Höhe auf der Lee Kante machen.
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  #10  
Alt 18.08.2018, 13:05
silversurfer22002 silversurfer22002 ist offline
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Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Da bringt es mehr, das ganze Board leicht nach Lee zu kippen, so dass die ganze Boardlänge gegen den Drift stemmt. ABER nur beim Höhe _Dümpeln_! Im Gleiten eher Druck auf Finne und die Luv-Kante, da wäre Lee belasten eher schlecht.
sorry, sehe ich anders (für Fortgeschrittene)
wenn im gleiten Höhe gefahren werden soll, bringt es mehr, das Brett auf die LEEkante zu kannten, das Fahrergewicht dann möglichst weit aussen zu haben, Gewicht über das Trapez & Tampen auf den Mastfuß bringen & seitlichen Druck auf die Finne zu bringen UND Körperspannung zu haben ! ggfls sogar auch vorne nicht den GB zu greifen, sondern nur die Startschot ... usw usf
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  #11  
Alt 18.08.2018, 18:24
Phillip Hommel Phillip Hommel ist offline
Fetzer
 
Registriert seit: 31.12.2015
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Oder ganz einfach gesagt: Gleitfahrt: Luvkante NIE belasten (ausser zum Wende einleiten)
Leekante eigentlich IMMER eher belasten, du willst das Board ja auf der Rail fahren.
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  #12  
Alt 18.08.2018, 19:32
Benutzerbild von Rosas-Fahrer
Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
Möven - Jäger
 
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Railen mit einem Freewave -> NEVER
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  #13  
Alt 18.08.2018, 20:05
Smeagle Smeagle ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.08.2012
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OK, Freewave keine Ahnung, fahre Slalom, aber wenn's schnell sein soll fährt man schon (leicht) auf der Luvkante. Board soll ja fliegen. Und zum Wenden und Höhe dümpeln geht's auf die Leekante. Oder habe ich das jetzt verdreht? Knoten im Hirn gerade. Ihr verwirrt mich

Edit: Verdammt nochmal, ich habe es wirklich verdreht, gerade nochmal geschaut. Also zum Wenden und Höhe Dümpeln die Fersen Belasten -> Druck auf Luv und beim Gleiten auf der Finne fliegen mit Druck auf Zehen und Lee. 1000x Sorry für's Verwirrung stiften.

Geändert von Smeagle (18.08.2018 um 20:13 Uhr)
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  #14  
Alt 18.08.2018, 21:07
Benutzerbild von jojoo
jojoo jojoo ist offline
mantafahrer
 
Registriert seit: 24.06.2009
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Dem Fragesteller wäre mit ein paar Privatstunden an einer guten Surfschule besser geholfen als mit einer längeren Finne. Da lehrt man, nachdem man in den Fußschlaufen surft, auch das Gleiten auf Amwindkurs...

Btw, denjenigen, der mit einem Freewaveboard mithilfe von Leekantenbelastung einen guten Winkel am Wind surft, möchte ich gerne mal sehen :-D
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die coolen Jungs fahren Sinker
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  #15  
Alt 02.04.2019, 18:56
Surfivorin Surfivorin ist offline
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Registriert seit: 13.07.2018
Beiträge: 21
Standard Höhe knüppelpalüppeln

Moin,
ich würde dieses Thema gerne erneut beleben, habe nämlich auch Probleme mit dem Höhe knüppeln.
Bin sehr leicht - rund 55kg und fahre kleine Segel von 4.0 bis 5.0 (größere waren bis jetzt noch nicht im Studentenbudget drinne ).
Habe ein 119l Brett (Jp Magic Ride aus 2017) und seit neuestem ein 93 l (JP FSW aus 2011). Das FSW ist so neu angeschafft, dass ich noch gar nicht dazu kam, es zu fahren
An Finnen habe ich ein buntes Sammelsorium an gebrauchten Finnen: 25er, 27er, 35er, 40er. Auch noch größere Weed-Finnen.

So und nun war ich am Wochenende ansurfen und ziemlich gefrustet. Bin mein Magic Ride gefahren und so dolle abgetrieben, dass ich im kalten Wasser viele Walk of Shames hinlegen musste. Mag noch mal jemand das mit der Kantenbelastung genauer erklären? Ich habe da wirklich versucht, die Leekante mehr zu belasten, fahre aber auch noch nicht in den Schlaufen und habe ich mich dann gefragt - wie zur Hölle soll ich so noch in die Schlaufen kommen? Oder liegt das an meinen kleinen Füßen (Gr. 37 )

Ich fahre im See, will aber auch mal auf die Nordsee, wo ich dann ja auch noch Tidenströmungen etc. beachten müsste.... Da würde ich dann gerne gelernt haben, wie man Höhe hält Hat jemand noch Tipps speziell im Umgang mit Tidenströmen?
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beginner, fanatic freewave, finne, freeride

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