#1  
Alt 29.05.2019, 09:08
Burner47 Burner47 ist offline
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Standard Welches Brettvolumen Freerider

Hallo zusammen
Habe erfolgreich den Anfängersurfkurs absolviert, und würde mir nun gerne ein eigenes Brett kaufen.
Ich habe bereits viel darüber gelesen und diverse Volumenberechnungen gesehen, dabei wird eine grosse Bandbreite vorgeschlagen 120 - 150 Liter.

Zu mir:
bin 65 Kg
1.70 m
Surfen auf dem See (Bielersee/Thunersee, Schweiz)
Schlaufen- und Trapezfahren auf Flugzeugträger mit 200l

Ich habe zwei gute Angebote gesehen:
Tabou Rocket 135, L 250cm, B72 cm Volumen 135l 800CHF
Tabou Rocket LTD 145 Jg. 2016, L250, B76, Volumen 145l 800CHF

Soll ich bei einem dieser zwei zuschlagen, was mein ihr?

Danke für eure Hilfe
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  #2  
Alt 29.05.2019, 09:32
Störtebeker1558 Störtebeker1558 ist offline
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Moin aus den hohen Norden.
Würde auf jeden Fall den kleineren (135l) nehmen. Wenn nicht noch kleiner, bei deinem Gewicht. Man geht auch nicht unbedingt nach Volumen, sondern mehr nach Breite des Board. Klar, etwas Überschuss-Volumen ist besser, aber die Breite sorgt für Kipp-Stabilität.
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  #3  
Alt 29.05.2019, 13:17
Benutzerbild von kemot_surf
kemot_surf kemot_surf ist offline
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auch wenn der Anfängersurfkurs erfolgreich absolviert ist, Schlaufenfahren lernen auf Tabou Rocket ohne Mittelstellung wird etwas kontraproduktiv.

Bzgl. Schlaufenposition würde ich in Richtung z.B. RRD Firemove 135 gehen

Bin auch noch Anfänger und quäle mich bei den Schlaufen auf Carve 141.
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  #4  
Alt 30.05.2019, 18:36
Burner47 Burner47 ist offline
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Hallo zusammen,
Danke für euer Feedback, @kemot_surf, du meinst mit Mittelposition die Stellung der hinteren Fussschlaufen? @Störtebeker1558, ist bei einem noch kleineren Brett, ein Schottstart noch einigermassen möglich?
Freue mich auf weitere Inputs
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  #5  
Alt 30.05.2019, 20:57
trebor trebor ist offline
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Hallo Burner

es kommt noch ein wenig darauf an, wie oft du auf's Wasser kommst. Auf den Mittellandseen herrscht ja nicht gerade jeden Tag Gleitwind. Ich denke aber, dass du mit dem 135l-Brett längerfristig besser bedient bist. Eine weitere Möglichkeit die ich dir als Überlegung ans Herz legen möchte: Murtensee, Bise Noire - Material mieten, nach Möglichkeit einen Aufsteigerkurs belegen. Da kannst du verschiedene Bretter ausprobieren.

Gruss Robert
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  #6  
Alt 31.05.2019, 07:12
Benutzerbild von kemot_surf
kemot_surf kemot_surf ist offline
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Zitat:
Zitat von Burner47 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
Danke für euer Feedback, @kemot_surf, du meinst mit Mittelposition die Stellung der hinteren Fussschlaufen?
Freue mich auf weitere Inputs
genau das meine ich, am besten 3-Schlaufen Setup für den Anfang: https://www.surf-magazin.de/aufsteig...chlaufen-setup
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  #7  
Alt 31.05.2019, 08:09
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Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Salü!
Zitat:
Zitat von Burner47 Beitrag anzeigen
Zu mir:
bin 65 Kg
Schlaufen- und Trapezfahren auf Flugzeugträger mit 200l
Wenn ich das richtig verstehe, kannst du also schon (einigermassen) Schlaufen- und Trapezfahren und demnach auch gleiten. Dann halte ich diese beiden
Zitat:
Zitat von Burner47 Beitrag anzeigen
Tabou Rocket 135, L 250cm, B72 cm Volumen 135l 800CHF
Tabou Rocket LTD 145 Jg. 2016, L250, B76, Volumen 145l 800CHF
bei deinem Gewicht für zu gross und finde sie auch etwas teuer.

Als nächste ein paar mal mit 135L zu surfen ist sicher ideal, aber:
Zitat:
Zitat von trebor Beitrag anzeigen
Eine weitere Möglichkeit die ich dir als Überlegung ans Herz legen möchte: Murtensee, Bise Noire - Material mieten, nach Möglichkeit einen Aufsteigerkurs belegen. Da kannst du verschiedene Bretter ausprobieren.
+1 für Roberts Vorschlag! Auch wird dein Lernfortschritt wahrscheinlich ziemlich schnell sein und du hättest schnell das Bedürfnis nach einem kleineren Board als 135L. Auch brauchst du dann bei deinem eigenen Board nicht mehr auf ein mögliches 3er-Schlaufen-Setup zu achten, durch diese Phase bist du mit einem modernen Freerider schnell durch.

Zitat:
Zitat von Burner47 Beitrag anzeigen
ist bei einem noch kleineren Brett, ein Schottstart noch einigermassen möglich?
Bin "Gelegenheitssurfer", wiege 73kg und da geht mein 106L Board mit 64cm Breite noch einigermassen gut. In einem Kurs mussten wir mal das kleinstmögliche Volumen bei 1 Bft nehmen, das waren dann 96L (allerdings im Meerwasser). da waren dann die Knöchel mit der Zeit unter Wasser beim Schotstarten...

Wie sieht es mit Segeln aus, hast du da schon was? Da würde ich eher den Fokus drauf legen, damit du von Anfang an eine vernünftige Palette aufbaust.

Gruss Phil
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  #8  
Alt 31.05.2019, 09:14
Burner47 Burner47 ist offline
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Hallo Phil

Danke für die ausführliche Beschreibung
Habe mich gerade für einen Kurs (Mitte Juni) bei Bise Noir angemeldet, wird mir sicher bei der Entscheidung weiterhelfen.
Betreffend Segel: Ich habe noch gar kein eigenes Surfmaterial, ich dachte mir, mal zu erst ein Brett zuzulegen, da es mir einfacher scheint ein Segel zu mieten.
Was schlägst du mir für eine Abstufung vor, res. vo soll ich beginnen?

Greets
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  #9  
Alt 31.05.2019, 11:26
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
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Moin,
ich sehe das nicht so kritisch mit dem 135l Board. Ich kenne einige, die schon ein paar Jahre auf dem Surfbuckel haben und dennoch - gerade bei löchrigen Bedingungen - gerne und gut 50 - 60l Volumen oberhalb des Körpergewichts fahren.
Auch mit gehobenem Fahrkönnen schätzt man ein gewisses Plus an Volumen. Es muss kein Tanker mit 200l sein.
Gruß
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  #10  
Alt 31.05.2019, 13:01
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Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Zitat:
Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
ich sehe das nicht so kritisch mit dem 135l Board. Ich kenne einige, die schon ein paar Jahre auf dem Surfbuckel haben und dennoch - gerade bei löchrigen Bedingungen - gerne und gut 50 - 60l Volumen oberhalb des Körpergewichts fahren.
Absolute Zustimmung! Bei 65kg sind das dann aber 115-125L-Boards
Denke, der Boardkauf lohnt sich, sobald man eine Grösse fährt, die später als Leichtwindboard bleiben soll.

Der Kurs bei Bise Noire ist auf jeden Fall eine super Entscheidung! Dort wirst du auch herausfinden, was dir liegt bei der Brett- und auch Segelgrösse und erfährst eine super Beratung.

Segelgrösse ist abhängig vom Gewicht, vom Revier bzw. Wind, wo dort typischerweise vorherrscht und von der eigenen Vorliebe (ob man lieber etwas überpowert unterwegs ist oder eher klein und handlich). Meistens hat man erstmal ein "Standardsegel" (bei mir ist das ein 6.6er Freeride) und ein kleineres (am besten ein Cross-Over oder Powerwave) für gut Wind oder zum "rumspielen", wenn's sowieso nicht zum Gleiten reicht. Bei dir könnte ich mir Grössen von 5.8 bis 6.5 vorstellen und 5.0 bis 5.5 vorstellen als erste Segel (mit so ca. 0.8 bis 1.0 Abstufung).
Später kommen dann meistens ein grösseres dazu (das grösste, das man fahren kann und noch Spass macht, bei mir ein 7.8er), weil der Wind am Binnensee halt doch oft etwas knapp ist. Noch später kommen dann noch kleinere Segel (und Boards) für stärkeren Wind dazu.
Bei der Abstufung spielen halt dann auch Budget und "riggfreudigkeit" eine Rolle und wieviel Material man ins Auto laden will.

Würde mich beim Segelkauf am besten auf eine Marke festlegen und idealerweise auf gleiche Modelle. Wichtig ist auch die Mastkompatibilität und -Variabilität, so kannst du am Anfang z.B. zwei Segel und einen Mast kaufen. Ich hatte meine mittleren Segel so gewählt, dass diese mit einem kürzeren oder längeren Mast aufgebaut werden können, so kann man sich Masten sparen und trotzdem zwei Segel aufgeriggt haben.
Ein passender Mast ist immer auch wichtig, dass man den gesamten Windbereich eines Segels nutzen kann, von Leichtwindtrimm (bauchig, weniger Loose Leech) bis Starkwindtrimm (flach mit viel Loose Leech).

Viel Spass beim Surfen!
Phil
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  #11  
Alt 02.06.2019, 19:11
Burner47 Burner47 ist offline
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Besten Dank für die Tipps.
Meine Sicht ist schon viel klarer und ich hoffe, dass ich nach dem Kurs, denn vollen durchblick habe :-)
Wünsche allen eine gute Brise und bin für Vorschläge weiterhin offen

Greets
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