SURF-Forum > Tipps & Tricks > Board- & Rigg-Tipps

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  #1  
Alt 26.03.2018, 15:41
Limdoc Limdoc ist offline
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Standard Unterschiedliche Materialien JP

Mittlerweile gibt es bei JP verschiedene Variationen:
PRO = PRO EDITION Technology
FWS = FULL WOOD SANDWICH Technology
ES = EPOXY SANDWICH Technology
FAMILY = EPOXY SANDWICH Technology with EVA Deck Pad

Merkt man als „Normalsurfer„ wirklich den Unterschied? es sind ja doch einige 100 € an Differenz dabei, was meint ihr dazu? Habe leider nicht die Möglichkeit die Varianten gegeneinander zu testen.
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  #2  
Alt 26.03.2018, 16:43
Benutzerbild von blinki-bill
blinki-bill blinki-bill ist offline
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Moinsen,
das ist markenübergreifend. Man merkt den Unterschied. Nicht nur im Portemonaie. Aber: Wie vieles beim Windsurfen ist es ehr eine Gefühlssache. Sprich die Pro Edition vom Supersport wird sich agiler, spritziger und direkter anfühlen. Einen wirklichen Vorteil auf dem Wasser gegenüber der FWS Version wird der Pro Pilot im direkten Vergleich aber kaum herausfahren können. Es fühlt sich nur etwas anders an.

Ich persönlich halte das so:
Pro: Da wo ich denke es kommt auf jedes Gramm an und ich will ein knackiges Board. Ist beim Slalomboard bei mir der Fall.

FWS: Da wo ich immer noch gern flott unterwegs bin, es aber ehr laufruhig wünsche und die paar Gramm mehr nicht so wichtig sind. Wäre z.B. beim Freestyle Wave der Fall oder bei den kleineren Freeracern um 100 Liter.
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  #3  
Alt 26.03.2018, 17:26
Smeagle Smeagle ist offline
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Die leichteste / Pro Version ist meistens auch die härteste. Hat Vor- und Nachteile

Vorteil: gleitet leichter an und länger durch (JA das merkt man auch als Aufsteiger), ist auf Flachwasser schnell und super angenehm.
Nachteil: Wenn das Wasser nicht soo glatt ist, wird es aber auch ruppiger/schlägt mehr.

Je nach Hersteller wiegt der Nachteil aber nicht so schwer. Bei den Fanatic Slaloms z.B. wird bei den kleineren Versionen bewußt die Gleitfläche etwas weicher gebaucht, um die Schläge zu mildern. Weil die kleineren sind für mehr Wind und damit unruhigeres Wasser.
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  #4  
Alt 26.03.2018, 18:21
Limdoc Limdoc ist offline
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.... und Epoxy ist dann wohl schlabberig, oder?? Der Unterschied von der billigsten zur teuersten Variante ist ja schon enorm.
Früher hätte ich versucht, mir die Pro-Variante zu ersparen. Heute bin ich mit nicht mehr sicher, ob nicht die Epoxy-Variante auch ausreicht. .... werde halt älter......
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  #5  
Alt 26.03.2018, 18:39
Smeagle Smeagle ist offline
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Mit der "goldenen Mitte" macht man nicht soo viel falsch.

Generell ist es mir aber um so wichtiger, je größer das Board ist. Bei kleinen Boards für starken Wind macht sich das nicht so sehr bemerkbar., wie leicht ein Board angleitet. Dann nimmt man halt 1qm mehr Segel, dann gleitet alles an. Aber bei den großen Boards, für Leichtwind, nehme ich nur das leichteste. Die sind eh schon bisschen träger, da darf es nicht auch noch unnötig schwer sein.

Dann halt lieber was gebrauchtes, bevor es ein Bleiboard ist.

- Oliver
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  #6  
Alt 26.03.2018, 19:48
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Hi Oli,
die Frage ist: Wie hast du herausbekommen, dass das leichte Pro Board besser durch- und angleitet als das FWS Board?
Oder fühlt es sich womöglich nur so an, weils einfach ein Stück knackiger geht. Da geb ich dir Recht. Ansonsten vertrau ich da auf die Aussagen in der Surf. Oft genug haben die beide Bauweisen verglichen. Das Ergebnis war einigermaßen ernüchternd für die Pro Version. Das die trotzdem Ihre Berechtigung haben liegt M.E. im anderen Fahrgefühl. Wers knackiger mag und ansonsten auch kein Problem damit hat ein paar hunderter mehr für ein Board auszugeben, der ist mit der Pro gut beraten. Für alle anderen genügt FWS.
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Geändert von blinki-bill (26.03.2018 um 19:55 Uhr)
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  #7  
Alt 26.03.2018, 20:47
Smeagle Smeagle ist offline
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Zitat:
Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Hi Oli,
die Frage ist: Wie hast du herausbekommen, dass das leichte Pro Board besser durch- und angleitet als das FWS Board?
Zugegeben, ich extrapoliere da von einem konkreten Vergleich, aber der war dafür ziemlich gut: Shark 150L. Im Urlaub gemietet als "HRS"-Version. Daheim der gleiche Shape aber die Luxusvariante "LTD". Da lagen fast 2kg dazwischen, ich glaube 1,7kg, aber ist schon lange her.

Der HRS kam einfach nicht in Gang, war schon ein massiver Unterschied.

Dann, und nun fängt der Vergleich stark zu hinken an, kam der nochmal 1kg leichtere Falcon 138 hinterher, der nochmal leichter ins Gleiten zu bringen ist. Aber klar, der ist auch 7cm breiter, das gilt nicht

Ansonsten muss ich zugeben, dass ich einfach wann immer möglich Pro/LTD miete. Und wenn es das nicht gibt eben FWS oder EP nehme - und da schon "absolut" einen großen Unterschied spüre, aber mir nie die Mühe gemacht habe, direkt zu vergleichen. Wobei die FWS Boards OK waren.

Surf empfiehtl doch auch generel FWS, oder? Zwischen Pro und FWS ist der Unterschied ja auch nicht so groß, FWS liegt ja vom Gewicht meistens dichter an der Carbon als an der Glas-Version, ist aber weicher/softer, was ein Vorteil sein kann... Also FWS würde ich schon mindestens nehmen...

Gruß,
- Oliver
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  #8  
Alt 27.03.2018, 08:08
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Moin,
so ähnlich hab ich mir das gedacht Oliver. Es ist wirklich so, dass die teureren Boards sich eben schon auch mal deutlich anders anfühlen. Je größer so ein Board ist, desto größer ist auch der gefühlte Unterschied. Wenn das für die leichte Variante spricht, dann ist das in deinem Fall die richtige Wahl.
Das ist wie so oft in unserem Sport: Es sind viele kleine Stellschrauben an denen man drehen kann. Objektiv gesehen ist für Otto-Normal-Surfer aber nicht unbedingt ein messbarer Vorteil herausfahrbar. Das präsentiert uns die surf ja gelegentlich in den Vergleichen High End vs. Standard.

@Limdoc: Rein vom Windsurfen her bist du mit den FWS auf der sicheren Seite. Bei den Magic Ride trennen die Varianten dann aber ~1 kg Gewicht. Das muss man berücksichtigen, auch an Land. Bei den Super Sport ist es nur noch ein halbes kilo.
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  #9  
Alt 27.03.2018, 15:01
Smeagle Smeagle ist offline
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Jau,

unterm Strich sind wir derselben Meinung, denke ich

- Oliver
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  #10  
Alt 27.03.2018, 23:54
Benutzerbild von Murphy
Murphy Murphy ist offline
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Zitat:
Zitat von Limdoc Beitrag anzeigen
Heute bin ich mit nicht mehr sicher, ob nicht die Epoxy-Variante auch ausreicht. .... werde halt älter......
Dann sollte man sich doch erst recht was gönnen. Wer weiß wie lange es noch geht.
Ganz einfach: FWS ist Plicht, Pro = Kür
ES muß man nicht haben, Einsteigerquali oder für Leute die nur das billigste wollen.
Zum Gewicht: 500 gr merkt man schon, 1Kg sind Welten, 2 Kg sind ........... Galaxien.
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Gruß Murphy

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Geändert von Murphy (28.03.2018 um 00:05 Uhr)
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  #11  
Alt 28.03.2018, 08:57
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sheshe sheshe ist offline
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Ich hatte bei mir an der Station FWS und Pro Boards desselben Typs und Grösse. Für mich persönlich kommt nur die Pro Version in Frage, da ich das knackige Fahrgefühl lieber habe. Einen Angleitvergleich bei gleichen Bedingungen konnte ich nie korrekt durchführen, kann dazu also nichts sagen. Gerade bei Freestylern finde ich den Unterschied übrigens seeeeehr gross. Ob es beim alleinigen Freeriden wirklich Pro braucht, muss man selbst wissen. Wave kann gut auch FWS genommen werden, solange man nicht springt. Beim Springen dann wieder Pro. Slalom kann ich mir gut vorstellen, dass FWS etwas ruhiger fährt, bin aber kein Slalom Fahrer.

Ein wichtiger Aspekt für mich ist aber auch die Haltbarkeit. FWS Boards waren alle weich, wobei die Pro noch einigermassen hart waren zwischen den Schlaufen. Natürlich kann man dazu sagen, dass wohl eher erfahrenerere Kunden die Pro gewählt haben und z.b. bei Halsen feinfühliger den Fuss platziert haben. Dennoch ist das für mich eines der grössten Argumente um die paar hundert € mehr auszugeben.

PS: Wenn man dann aber noch einen Nose-Schutz (am Besten aus Schaumstoff) montiert, kann man auch gleich ein ES Board nehmen.
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"Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

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Geändert von sheshe (28.03.2018 um 09:06 Uhr)
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  #12  
Alt 28.03.2018, 09:03
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Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Was bisher gar noch nicht erwähnt wurde ist die Bruchempfindlichkeit. Weiss nicht, ob das generell für alle Marken gleichermassen gilt, aber ich finde, dass die schweren Varianten etwass mehr weg stecken können als die Leichtbauweisen. Und das gilt natürlich sowohl auf dem Wasser wie am Land... Leichtere Boards an den Strand tragen macht aber definitiv Spass und auch ich als "Aufsteiger" merke beim Surfen den Unterschied
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  #13  
Alt 28.03.2018, 10:35
paulchen paulchen ist offline
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Ich finde, wenn es Dein Budget erlaubt, dann nimm auf jeden Fall die PRO Version. Ansonsten nimm FWS, aber auf keinen Fall ES! Ich merke den Unterschied auch deutlich...

Ein Schleudersturz zerhämmert das Brett sowieso, egal ob FWS oder PRO. An Land und bei steinigem Ufer muss Du mit dem Brett natürlich sorgsam umgehen...

Gruß, Paul
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  #14  
Alt 28.03.2018, 11:30
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Was auch noch nicht erwähnt wurde ist, dass die Pro einfach wesentlich besser aussehen. Das Auge surft schließlich auch mit

@Sheshe: Die SL Boards gibt es "nur" in der Pro Bauweise bei JP.
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  #15  
Alt 28.03.2018, 13:28
acidman acidman ist offline
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Bezüglich Stabilität der günstigern Versionen, habe ich so meine Zweifel.
In anderen Foren gab es Fotos von Reperaturen, da wird bei den Günstigen an vielen Verstärkungen gespart.

Das auf alle Hersteller zu verallgemeinern, kann und will ich aber auch nicht.
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