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  #1  
Alt 30.08.2011, 21:12
Benutzerbild von Neopren
Neopren Neopren ist offline
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Standard Geiz ist geil oder kauft Ihr nur Second Hand ?

Fast jeder zweite Beitrag hier im Forum kreist um verkaufen/kaufen von privat. Geht von Euch keiner mehr zum Surfshop ? Wo von sollen denn die armen Jungs in den Surfshops leben, wenn wir dort nicht mal mehr Tampen oder ähnliches kaufen ?! Wenn man Anfänger ist, kann ich ja verstehen, daß man erstmal wenig für den neuen Sport ausgeben möchte, aber bei 20 Jahre alte Surfhasen ? Geiz ist geil oder wie ?

Meine Klamotten habe ich alle im Surfshop gekauft. Schließlich bin ich ein Freund von Surfshops. Gebe aber zu, daß ich schon lange nicht mehr drin war - es geht einfach nichts kaputt !
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  #2  
Alt 30.08.2011, 22:28
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RRD125 RRD125 ist offline
Hauptsache Wind
 
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90% (wenn nicht mehr) vom ganzen Geraffel habe ich im Shop gekauft. Ein, zwei Teile vielleicht online (aber nur, wenn der Onlineshop zugleich ein richtiger Laden ist) und einige ganz wenige Dinge stammen von Freunden.


Und so wird es bleiben, wenn ich was Neues will oder brauche oder beides.

Und ich will neue Sachen! Ich will.

Und ich will mir nicht vorstellen, wie unsere Städte ausehen würden, wenn alle - aber auch wirklich alle - nur noch Schnäpchen und natürlich online kaufen. Dann wandere ich sofort aus, in ein Land, wo es noch richtige Bäcker und kleine Geschäfte gibt, wo man von Schaufenster zu Schaufenster bummeln kann und in einem richtigen Surfshop gut beraten wird, die Dinge anfassen kann und wenn der Surfshop dann auch noch eine Station hat, dann kann man vorher noch testen. Die Kombination dieser Dinge sind für mich ein Schnäpchen, weil sie die Sache irgendwie abrunden. Billiger geht immer. Interessiert mich nicht.
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  #3  
Alt 30.08.2011, 23:38
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anvis anvis ist offline
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Die Frage lässt dich nicht so einfach beantworten. Meine erste Surfausrüstung habe ich für 153€ bei ebay ersteigert und letztlich in Einzelteilen mit 51€ Gewinn verkauft. Für den Anfang war es nicht so wichtig, dass die Sachen perfekt passten und deswegen kaufte ich das günstige Paket. Nach und nach wurde ich jedoch besser und auch anspruchsvoller, sodass ich mein Material mit mehr Sorgfalt auswählte.
Der größte Teil meiner Ausrüstung ist nach wie vor gebraucht. Jedoch habe ich mir kürzlich einen neuen Mastfuß und Mast gegönnt, weil der Mastfuß sicherheitsrelevant ist und der Mast bestmöglich passen sollte. Und einen Neoprenanzug kann man wohl nur im Geschäft kaufen. Grundsätzlich lohnt sich jedoch der Blick auf den Gebrauchtwarenmarkt. Bei ebay kann man mittlerweile zwar keine Schnäppchen mehr machen, jedoch gut verkaufen und bei Daily Dose findet man den einen oder anderen gut gepflegten Artikel.
Für mich ist es nicht wichtig, das neueste Material zu haben, weil sich die Surfausrüstungen nur marginal verändern. Mein Lieblingssegel ist eine NS Volcano 5,8 aus dem Jahr 2000, mit dem ich gestern nicht schlechter gefahren bin, als die Kollegen mit ihren neuen Naish Moto 6,0 und NS Duke 5,9.
Langfristig werde ich mir aber auch mal ein neues Segel kaufen, dass genau meinen Geschmack trifft.

Fazit: Es muss nicht neu sein aber gut abgestimmt und mein Vorredner hat natürlich recht - wer alles online kauft, braucht sich nicht wundern, dass die Innenstädte verweisen. Wo allerdings kein Angebot ist, kann man auch nichts kaufen und es bleibt nur das Internet!
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  #4  
Alt 31.08.2011, 08:48
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blinki-bill blinki-bill ist offline
Schwachwindspeeder
 
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Ich kauf beim Local Dealer am Dümmer See.
Bestellen lohnt M.E. nicht. Gibt nur Stress bei Reklas.
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check: www.surfshop-muenster.de
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  #5  
Alt 31.08.2011, 11:19
Benutzerbild von anvis
anvis anvis ist offline
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...hast du wohl Recht aber nicht überall gibt es Surfshops. Mein nächster ist kitefly in Leipzig und deren Sortiment ist sehr überschaubar. Eigentlich gibt es im Umkreis von 200km kein vernünftiges Geschäft und deswegen kaufen alle mir bekannten Surfer entweder einmal im Jahr auf der Boot oder im Netz.
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  #6  
Alt 31.08.2011, 12:04
wolfman wolfman ist offline
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Es geht über das Internet mehr, als mancher denkt. Dazu gleich mehr. Aber insgesamt ist die Diskussion meist sehr einseitig. So einfach kann man es sich m.E. nicht machen.

Lachen mußte ich über das Argument mit den Brötchen und dem Schaufensterbummeln in der Stadt. Das mag für Kleidung, allgemeine Sportsachen oder Fernseher etc. gelten. Aber der letzte Surfshop in Stuttgart hat schon lange zugemacht. Der Händler in Nürtingen, der bei uns hier noch als local Dealer durchgehen könnte, hat ein Ladengeschäft, das sicher nicht einladend aussieht. Und sein Ruf ist eher zweifelhaft. Für mich ist es nicht sinnvoll, dort hinzugehen, wenn ich was brauche. Also: einen guten local Dealer gibt es bei uns und sicher in vielen anderen Regionen gar nicht.

Hinzu kommt: ich habe bei vielen Einkäufen feststellen müssen, dass die "gute Beratung" in Fachgeschäften im Lauf der letzten 30 Jahre immer schlechter geworden ist. Die Informationsmöglichkeiten im Internet dagegen immer besser. Beide Entwicklungen haben wohl miteinander zu tun und auch damit, dass die Leute die damit verbundenen Möglichkeiten, günstiger einzukaufen, natürlich auch nutzen. Darüber zu jammern, finde ich einerseits sinnlos und andererseits oft auch scheinheilig. Es gibt für nix auf der Welt eine Bestandsgarantie, auch nicht für Tante-Emma-Läden und Local Dealer.

Das einzige, was ich in diesem Zusammenhang nicht in Ordnung finde ist, wenn man sich vom Fachhändler kompetent beraten läßt und dann seine Empfehlung im Schnäppchenmarkt oder im Internet günstig kauft bei jemand, der ohne diese Beratung eben anders kalkulieren kann. Wenn allerdings der Fachhändler z.B. bei einem Fernseher nicht 50 oder 100 Euro mehr verlangt als ein seriöser Händler im Internet, sondern 300, dann werde ich mit ihm einen fairen Preis verhandeln (geht er darauf nicht ein, kaufe ich doch im Internet - da ist er aber dann selber schuld).

Noch eine Anmerkung: mancher Local Dealer kann vor Ort nur solche fairen Preise anbieten, weil er auch noch übers Internet verkauft. Kaufe ich so, profitiert auch der, der direkt im Shop kauft.

Einen Neo kann man nicht per Internet kaufen? wer das behauptet, hat es vielleicht noch nie versucht. Ich habe sowohl meinen Semidry für kalte Tage neu per Internet gekauft als auch vor wenigen Tagen einen gebrauchten Long John bei ebay. Beide passen wunderbar (der Long John sogar besser als der alte, den ich vor 18 Jahren bei einem Händler erstanden habe). Woran liegt das? Einmal gibt es wunderbare Größentabellen der einzelnen Hersteller. Zum zweiten beraten auch viele Online-Händler entsprechend - man muß nur fragen. Außerdem ist online die Auswahl viel größer, so dass ich mir den Hersteller heraussuchen kann, der für meine Figur passt. Und bei ebay muß ich halt dem Verkäufer auch meine konkrete Frage schicken, wenn die Maße nicht angegeben sind.

Zu guter letzt: auch bei den Online-Händlern und -Verkäufern gibt es natürlich schwarze Schafe. Kaufe ich neue und hochpreisigere Sachen, ist es inzwischen aber nicht mehr schwierig, denen nicht auf den Leim zu gehen. Die Geldabsicherung funktioniert heute ebenso wie die Abwicklung bei Gewährleistungsfällen, oft sogar besser als beim Händler vor Ort. Ich hatte in vielen Jahren nur einmal ein Problem damit (und das lustigerweise bei einem Kleinartikel, den ich nur nebenher mitbestellt hatte - der Shop hat sich damit sicher nur selber geschadet), in mehreren anderen Fällen hat alles prima geklappt.

Der Kauf gebraucht von privat per Internet ist natürlich nochmal etwas anderes. Natürlich verhindert er manchmal einen Neukauf, aber oft wäre die Alternative, gar nicht zu kaufen. Außerdem hab ich keine Gelddruckmaschine und fühle mich nicht für die Gesamtkonjunktur verantwortlich. Und Müll wird durch mehr Gebrauchtkäufe auch noch vermieden.
Aber man muß beim Verkäufer genauer hinschauen. Die Bewertungen bei ebay erleichtern das etwas, geben aber natürlich keine 100%ige Sicherheit. Woanders ist das noch schwieriger. Ich fange das einmal dadurch auf, dass ich nur bei wirklich günstigen Preisen kaufe bzw. ersteigere. Ist mal eine Niete dabei und läßt sich das nicht mehr rückabwickeln, bin ich in Summe immer noch günstig dran. Und hab ich Zweifel an der Seriosität eines Angebotes, lasse ich die Finger davon, es gibt genug andere günstige Angebote. Ich hatte z.B. über 10 Long Johns neu und gebraucht in Beobachtung. Den gut erhaltenen gebrauchten konnte ich für gut 20 Euro (mit Versand) ersteigern, ein neuer hätte über 80 Euro gekostet. Da ist das Risiko überschaubar. Und der Aufwand war insgesamt nicht größer, als wenn ich einen Händler aufgesucht hätte (der nächste sinnnvolle liegt wohl in Pforzheim - aber hätte er was für mich gehabt?).

Das ist meine begründete Meinung zu diesem Thema. Aber jeder darf das gerne nach seinem Gusto entscheiden.

HL - Wolfman
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  #7  
Alt 31.08.2011, 12:26
Anich Anich ist offline
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Ich muss ehrlich sein, als Student kann ich es mir oft nicht leisten beim Fachhändler zu kaufen. Da gilt eindeutig, wie es am günstigsten ist, wird gekauft. Wenn ich allerdings mal gut was verdiene, würde ich auch im Fachshop kaufen. Finde es nämlich wichtig, dass auch die kleinen Händler erhalten bleiben. Ich denke nur, dass viele einfach nicht die finanziellen Mittel haben und sich darum in erster Linie auf die Schnäppchen verlassen.
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  #8  
Alt 31.08.2011, 12:43
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Suendbad Suendbad ist offline
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Huhu,

ich kaufe meinen Kram tatsächlich grössten Teils gebraucht und das meist für nen Appel und ein Ei. Im lokalen Shop kauf ich Tampen und Kleinzeug ... da die bei Reklas noch grottiger als die grossen Versender sind.

Ich hatte mir dort vor ein paar Jahren zum Anfang der Saison nen Neo gekauft der sich nach dem 4ten mal auf dem Wasser in Wohlgefallen aufgelöst hat, Umtausch ausgeschlossen, Ersatz gibt es nicht und ich sollte 8 Wochen nackig Surfen damit die den Anzug einschicken koennen für den ich ein paar Monate vorher über 200 Tacken auf den Tisch gelegt habe, während mir der grosse Versender aus HH die Ersatzgabel nach ner Mail mit Bild sogar nach DK nachgeschickt hat.

Da ich beim Surfen nicht ständig an mein Material denken will, reicht mir guenstiges gebrauchtes ... es tut einfach nicht so weh (im Geldbeutel) wenn man mal durch ein 75€ Tuch rauscht als wie durch ein niegelnagel neues für mindestens das 5-fache.

Ich bin aber auch zu mir selbst so ehrlich, dass ich mich selbst als limitierenden Faktor sehe was mit meinem Material geht und nicht ob zB. mein Mast nun 55 oder 100% Kohle hat oder mein Segel nun von 2011 oder 2006 ist ...

Grüssle

PS: ich liebe diese Youtube-Videos zu diesem Thema ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=oBdkB...eature=related

http://www.youtube.com/watch?v=j0Cil...eature=related
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  #9  
Alt 31.08.2011, 13:23
Benutzerbild von Cpt.Sternhagel
Cpt.Sternhagel Cpt.Sternhagel ist offline
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Ich habe einen guten Freund. Er ist Multimillionär, besitzt und leitet eine Firma, die Weltmarktführer ist. Er kann wirklich alles kaufen, was er will. Aber Dinge tut er wegen des unmöglichen Preis -Leistungsverhältnisses nicht mehr: Zum Friseur gehen und surfen (obwohl er es war, der mich damals überredet hatte einen Surfkurs zu machen). Er ist, zumindest, was die Materialien angeht, nicht einmal branchenfremd.
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  #10  
Alt 31.08.2011, 18:59
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Zitat:
Zitat von Cpt.Sternhagel Beitrag anzeigen
Ich habe einen guten Freund. Er ist Multimillionär, besitzt und leitet eine Firma, die Weltmarktführer ist. [...] Aber Dinge tut er wegen des unmöglichen Preis -Leistungsverhältnisses nicht mehr: Zum Friseur gehen und surfen [...]
Ich möchte dich nicht persönlich angreifen aber wenn der Geschäftsführer eines Weltmarktführers behauptet, dass das Preis-Leistungsverhältnis beim Friseur und bei Surfmaterial "unmöglich" sei, dann kann er kaum ein guter Ökonom sein! Ich habe noch nie niemals mehr als 12€ für einen Haarschnitt bezahlt, der bei mir ca. 20min dauert. Bei optimaler Auslastung des Salons würde die Friseuse also 36 €/h einnehmen, hat aber Ausgaben für Miete, Energie, Versicherungen und Steuern in Höhe von ca. 2/3 der Einnahmen. Das wiederum bedeutet, dass sie selbst ca. 12€ brutto oder unter Abzug aller Nebenkosten ca. 7€ netto pro Stunde verdient. Berücksichtigt man nun, dass die Auslastung niemals bei 100% liegt, sinkt der Nettolohn auf 4 - 5€/h oder rund 800€/Monat.
Gleiches gilt für die Herstellung eines Surfsegels. Ich würde schätzen, dass bei einem Segel ca. 50m Nähte gesetzt werden müssen. Es gilt zu bedenken, dass das Material händisch geschnitten und ausgerichtet werden muss. Unter Berücksichtigung der Entwicklungs- und Materialkosten und der Tatsache, dass es sich ausschließlich um Kleinserien handelt, ist der Preis bei GUN garantiert gerechtfertigt. Anders sieht es bei Premiumherstellern wie North Sails aus, bei denen man auch ein Image bezahlen muss!
Hinzu kommt, dass sich der Wertverlust bei Surfmaterial in Grenzen hält und man es durchaus gut wieder verkaufen kann, wenn man sorgsam damit umgeht.
Das Preis-Leistungsverhältnis bei Elektronikprodukten ist unter Garantie schlechter.

Aber das ist MEINE Meinung...
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  #11  
Alt 31.08.2011, 21:24
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RRD125 RRD125 ist offline
Hauptsache Wind
 
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Das muß doch jeder für sich selber entscheiden. Wenn ich wenig verdiene, oder gerade beim Studium bin, dann habe ich vielleicht nur die Wahl zwischen surfen mit gebrauchten, preiswerten Sachen oder gar nicht surfen; da wäre ich sofort für surfen, egal mit was. Aber wenn ich mir die Haare schneiden lassen (was oft eine Stunde dauert und etwas Material braucht es da auch), dann denke ich bei den 35 Euro immer, daß mir dieser Preis die Sache absolut wert ist. Mehr sollte es bei meinem Verdienst nicht sein. Aber 35 Euro finde ich perfekt. Wenn ich Kuchen will, gehe ich zu einem richtigen Bäcker - ist inzwischen selten, aber ich weiß, wo in meiner Nähe einer ist - und nicht zu Kamps oder so. Niemals! Ich bezahle dann gern einige Cent mehr und freue mich über die bessere Qualität und die Tatsache, daß es so einen Bäcker überhaupt noch gibt. Und niemals fange ich in einem Geschäft an zu handeln, denn den Rabatt, ziehen sich die Ladenbesitzer immer vom Lohn ab. Die Ladenmiete, Kosten für Strom und Telefon etc. gibt es auch nicht im Schlußverkauf. Der Gewinn, der nach Steuern und Wareneinkauf übrigbleibt, ist nie so hoch wie der Preis und auch ein Ladenbesitzer hat ein Recht auf Gewinn. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, daß es keinem Kunden zusteht, diesen Gewinn zu beurteilen. Da würden mir andere Baustellen einfallen. Aber was ich oft erlebe sind Leute, die immer nur das Beste wollen, perfekte Qualität, Handarbeit aus Europa und Preise wie aus China. Die Kombination ist absolut langweilig.
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Geändert von RRD125 (31.08.2011 um 21:26 Uhr)
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  #12  
Alt 31.08.2011, 21:48
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Freddy Freddy ist offline
Wo is'n der Wind?
 
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In einem Surfshop wird man immer nur eine Beratung bekommen, die auf das Material ausgelegt ist, welches der Händler im Sortiment hat.
Ich habe noch keinen Surfshop erlebt, der sagt: Schau doch mal bei GUN Sails oder Bic.
Ich kaufe online, ich kaufe gebraucht oder auch mal im Shop. Je nach dem was ich brauche oder was ich so finde.
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Grüße aus Bayern
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  #13  
Alt 31.08.2011, 23:04
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Neopren Neopren ist offline
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Ich würde jetzt nicht wegen der Beratung zum Surfshop gehen. Meine Sachen habe ich damals bestellt, weil sie das Dunkerbeck-Image hatten und die Schnellsten auf der Tour damit gefahren sind. Ich war da glaube ich um die 18-20 Jahre alt und da ging irgendwie fast meine ganze Kohle ins Windsurfen. Ich habe aber auch die Tests bei der surf sehr genau studiert ! Früher waren die Tests ja noch deutlich zahlenfreundlicher, wenn ich das mal so politisch korrekt sagen darf.

Ich denke, heute bin ich nicht so fixiert darauf, die Materialien zu besitzen, wie die Profis. Ich weiß ja nicht, was die Surfshopbesitzer damals über den jungen Spund dachten, der da andauernd für viel Geld die neuesten Masten und Slalomsegel kaufte. Wahrscheinlich dachten die nur, daß ich nen Knall habe.

Ehrlichgesagt, weiß ich nicht recht, wann ich mir neues Material kaufen werde. Sicher sind meine Segel mit so viele Camber eher Manöverkiller, aber ich kenne es auch nicht anders. Aber mich juckt es schon in den Fingern, die ganz neuen Produkte zu fahren.
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  #14  
Alt 31.08.2011, 23:24
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MartinHormann MartinHormann ist offline
Popkorn für alle
 
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Zitat:
Zitat von Cpt.Sternhagel Beitrag anzeigen
Ich habe einen guten Freund. Er ist Multimillionär, besitzt und leitet eine Firma, die Weltmarktführer ist..
lass mich raten: Bill Gehts.

zum Thema, wenn möglich und erhältlich kaufe ich gebrauchte Sachen im vernünftigen Zustand.
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  #15  
Alt 01.09.2011, 10:33
teenie teenie ist offline
Ex- Teebeutel
 
Registriert seit: 04.12.2001
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Standard Geiz ist geil

Moin,

früher als ich Student war, konnte ich mir noch neues Zeuchs leisten und habe teils 2x im Jahr gewechselt, krass. Damals war aber auch wirklich die Weiterentwicklung enorm und der Markt war spannend.
Ich hatte auch die jahre davor wirklich wenig neues gekauft, die Zetas und spacetechs aus 1992 hielten einfach zu gut...

Es gab auch immer mal wieder interessante deals ich konnte mein (wenig) gebrauchtes gut in Zahlung geben, der Kontakt war freundschaftlich. Allerdings war er wahrlich kein local dealer, denn die (damals 2) Dealer am Stein waren unter aller Kanone...

Irgendwann schwand das Interesse am Material bei mir, zumindest die Riggs müssen nun länger halten. Gebrauchte Segel wurden sehr viel günstiger als neue angeboten nur bei den Masten war der Umstieg auf RDM nochmal 'neu'.

Bei Boards war der Unterschied neu-gebraucht noch krasser, also diese nur gebraucht seit dem.

So wirklich gibts doch im Surfbiz seit 10 Jahren keine Innovationen mehr. Die bords sind weniger stabil und nicht leichter, dabei aber viel teurer. Die Waveboards fahren jedoch besser aber die jetzigen TE sind nun wirklich nicht so stabil.
Fazit? Gebrauchtes board diesmal für mich, aber direkt vom 'Shaper' mit 'extremer' Stabilität und wirklichen Innovationen im Shape und viel Erfahrung mit Multifins.
Das ist für mich auch die Zukunft im immer kleiner werdenden Markt. Wer braucht noch die Händler? Der Surfer weiss in der Regel was er will und kauft direkt beim Hersteller oder gebraucht.
Einzige Ausnahme: In sehr beliebten Revieren (Fehmarn) werden sich gute Shops halten und mit Reparaturmöglichkeit hat das auch Sinn und wird von mir dann auch für Ersatzmaterial und Reparaturen gerne genutzt.

Daneben haben Großsortimenter Direktvertriebe noch Sinn, am besten noch mit 2-3 'Marken', hätte mir damals gewünscht das GUN Hifly mit unters Dach nimmt... dann stimmt P/L.

Bin ich jetzt geizig? Nein, denn wenn mein Budget nicht reicht, kaufe ich nicht. Windsurfen ist nur ein Hobby und hat ein Budget, ist kein neues Board drin oder nur alle 6 Jahre, dann ist das so. Hab ich dann die Wahl alle 4 Jahre nen gebrauchtes zu kaufen, umso besser.
Ok, das budget ist die letzten jahre kontinuierlich gesunken, aber sooo wichtig ist das Material nicht und die Reisen und Fahrtkosten sind dafür nahezu explodiert mit Kindern.

Fährt denn ein neues Segel wirklich besser, als ein 3 Jahre altes? Im Slalom: vielleicht, in der Welle: egal.
Carbon wird scheinbar immer teurer, ein UVP von 1999,- für ein TE Serienboard steht in keinem Verhältnis zum Gegenwert. Wenn der Markt noch kleiner wird, wird diese 'klassische' Aufteilung Hersteller/ Importeur/ Händler/ Endkunde und die Markenvielfalt sicher noch gehörig durcheinandergewirbelt.

Grüße
teenie

PS: Nen localstore habe ich schon ewig nicht mehr bzw. noch nie gehabt.
__________________
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