#1  
Alt 03.10.2018, 20:24
Phillip Hommel Phillip Hommel ist offline
Fetzer
 
Registriert seit: 31.12.2015
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Beiträge: 241
Standard Surfbent auf Slalom-Equipment

Hoi
Hat jemand Erfahrung mit diesem Ding hier?
Schaut von der Idee her echt clever aus und der Hersteller sagt es wäre auch für großes Gerät geeignet. Habt Ihr da Erfahrungswerte?
1. Stört es beim Fahren, Shiften, Wasserstarten...?
2. Hält das nen kapitalen Abgang durch die "Front Door" aus? Da müssen ja dann üble Kräfte auf die Mastschiene wirken...
Teilt gerne mal eure Erfahrungen
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Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
North Hero 4.2 & 4.7 - Duke 5.0, 5.4 & 5.9 - R_Type 7.2 - North Warp 7.0, 7.7, 8.4, 9.0// Winheller Fins

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  #2  
Alt 28.10.2018, 02:44
Benutzerbild von jogi1111
jogi1111 jogi1111 ist offline
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Standard Braucht man das ?

Mit eigenen Erfahrungen zu dem "Ding" kann ich leider nicht dienlich sein.

Was ich aber immer wieder bei Anfängern sehe: die lassen einfach das Rigg los - und mit schöner Regelmäßigkeit knallt der Mast dann genau vorne auf die Boardspitze. Wenn Du nicht zu dieser Gruppe zählst, dann spar' Dir das Geld, denn ich erwarte bei dem Ding (ähnlich wie bei den alten Mastabweisern, die in die Mastspur vor den Mast gesetzt wurden) Probleme mit der Riggführung beim Wasserstart.

Ich surfe jetzt seit gefühlt 100 Jahren, habe das Anfängerstadium auch irgend wann durchlaufen, aber habe nie eine Nose irgend eines Boards geschrottet, weil ich nie den Mast bzw. Gabelbaum einfach losgelassen habe. Habe vor kurzem völlig überpowered ausnahmsweise einen gewaltigen Sturz hingelegt, bei dem ich (was sehr selten vorkommt) vorne rausgeflogen bin, natürlich im Trapez. Hat mir die Gabel glatt zerrissen, aber das Board hat nichts abbekommen. Auch früher, als Schleuderstürze noch zum Alltag gehörten: wenn man an der Gabel bleibt, dann passiert der Nase des Boards i.d.R. nichts, weil man praktisch immer quer daneben (bzw. 10m weiter) in Lee einschlägt.

Das mag bei radikalen Freestylemoves anders sein. Wenn Du in dieser Kategorie zu Hause bist, könnte das Ding vielleicht nützlich sein. Einen kapitalen Sturz direkt auf die Nase wird es aber auch nicht aufhalten können und wenn Du Pech hast, schrottet es Dir den Mast noch mit. Da würde ich dann eher über die alten Mastprotectoren nachdenken, falls die soweit runterreichen, dass die immer kürzeren Nasen der Boards noch erreicht werden. Da gibt's dann auch kein Rigg-Handlingproblem beim Schwimmen.

Gruß Jogi
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Der beste Weg sich zu schützen, ist zu wissen, wie angegriffen wird. (Andrè Köpping)
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  #3  
Alt 28.10.2018, 08:15
Phillip Hommel Phillip Hommel ist offline
Fetzer
 
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Hi, ich surfe auch seit 30 Jahren und hab schon lang keine Schleuderstürze mehr produziert. Wenn doch mal, dann hab ich immer wie zum Frontloop die hintere Hand dicht genommen und bin immer schön in Lee eingeschlagen. Jetzt hab ich aber zum ersten Mal Slalomequipment was entsprechend leicht empfindlich und teuer ist und habe gleich beim ersten Run meinen schönen neuen Falcon gespalten. (die Momente in denen Mann einfach heult wie ein kleines Kind!) Jetzt ist alles repariert und ich möchte mir das gerne zukünftig sparen bis ich das doch ziemlich andere Material im Griff habe...
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  #4  
Alt 28.10.2018, 14:17
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jogi1111 jogi1111 ist offline
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Standard Ist es noch nötig ?

Eigentlich wird bei einer Nasenreparatur meist doch so dick aufgetragen, dass es kein zweites Mal passieren sollte, also kein Vergleich zum Originalzustand - oder liege ich da falsch ? Man darf nicht vergessen, dass gerade die Slalomboards im vorderen Bereich sehr empfindlich gebaut sind, weil dort jedes "unnötige" Gramm verhindert werden soll. Bei einer üblichen Reparatur bekommt man das kaum wieder so leicht/dünn hin; da kommen schnell 100g dazu, aber damit eben auch deutlich mehr Widerstandsfähigkeit.

In den Verleihstationen in Vasiliki habe ich jetzt auch gesehen, dass die auf die wertvolleren Boards (iSonic) vorne über der Nase etwas Stryodur o.ä. (z.B. mit Klettband) aufgeklebt haben, um die Boards zu schützen. Probleme beim Wasserstart hatte ich damit nicht. So etwas könnte man später wieder entfernen, wenn man mit dem Board besser klarkommt und schützt sicher besser als das "Ding".

Ich will es aber nicht schlecht reden, auch wenn ich glaube, dass die alten Mastabweiser vom Prinzip her besser funktionieren/schützen sollten, weil sie ablenken, statt versuchen, abzufangen. Ansonsten wie gesagt die Mastprotektoren. Aber Probieren geht bekanntlich über Studieren ...

Falls ich so'n Surfbent mal in die Hand bekomme, werde ich es gerne mal ausführlich testen !

Gruß Jogi
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Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)

Geändert von jogi1111 (28.10.2018 um 15:20 Uhr)
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  #5  
Alt 28.10.2018, 14:56
rob1111 rob1111 ist offline
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Hallo Philipp,

Willkommen im Club, genauso ist es mir mit dem Falcon auch gegangen, allerdings mit gerissenem Trapeztampen. Da war dann leider nix mehr mit Segel festhalten...
Durch die tiefer gelegte Mastspur hinterlassen leider auch mit dichthalten "abgefangene" Schleuderstürze Spuren am Brett. Habe paar Stellen an denen das Dekor gerissen ist unter dem Lack.

Mit dem Surfbent hätte ich Angst, dass es die Mastspur ausreißt oder der Bereich drum herum weich wird, da die eingeleitete Kraft doch sehr hoch ist.

Ich habe mir für mein Brett einen 4lagigen Noseprotector laminiert aus Carbon.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg IMG-20180616-WA0003.jpg (25,7 KB, 17x aufgerufen)
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  #6  
Alt 30.10.2018, 13:48
ElRumpo ElRumpo ist offline
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Ich fahre nur noch mit dem Foil und seither sind Schleuderstürze leider wieder ein Thema. Die Stürze können da auch nur selten mit der Spinlooptechnik abgemildert werden. Habe damals gleich zu Beginn zwei mal die Nase meines ersten Windoilers aufplatzen lassen.

Dann habe ich den Gummiknubbel zum Ablenken gekauft und gleich nach der versuchten Montage in die Tonne geschmissen. Dann einen langen Mast/Boardprotektor benutzt, dachte, ich mach nur noch Boom to Boom Technik :-). Ich habe das Teil aber immer wieder in ruppigen Bedingungen beim Griff an den Mast unterhalb der Gabel abgerissen. Für Bedingungen in der Comfort Zone geht die Lösung, aber bei ruppigen Bedingungen ist das ebenfalls Müll.

Im Frühjahr 2018 habe ich dann Andreas und seinen Surfbent kennengelernt und seither auf meinem neuen Windfoiler montiert. Ich fahre auch bei Starkwind mit dem Foil und habe in heftigen Bedingungen immer wieder mal ein Schleudersturz. Der Surfbent selbst hat Kampfspuren (Kratzer und Druckstellen), aber die Boardnase ist unversehrt. Ich persönlich bin begeistert.
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  #7  
Alt 30.10.2018, 20:16
Phillip Hommel Phillip Hommel ist offline
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Noseprotector will ich auf dem SL nicht haben, bei WARK haben sie geschätzt dass das ca 800g wiegen wird, das braucht man da vorne echt nicht. (auf Freeridern ist das was anderes, auf den Rockets hab ich di Dinger auch drauf).
Hab den Bent jetzt mal auf dem Rocket getestet, stört null und scheint durchdacht. Durch eine Verkettung ungünstiger Umstände bin ich dann mit dem Falcon OHNE los, bei einer Wende abgestiegen, nächste Furche in der Nose
Dabei war sogar so ein Mast protector dran, aber der war zu weit oben...
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