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  #1  
Alt 06.01.2012, 18:55
spaßsurfer spaßsurfer ist offline
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Hallo

Bin gerade dabei voll das Schlaufen und Trapezfahren zu lernen. Nun stellt sich mir die Frage ob ich zuerst in die Schlaufen gehe um die Kraft vom Rigg besser aufs Board zu bekommen und mir "lange Arme" hole. Oder zuerst ins Trapez, schont die Arme ist dann aber schwerer die Kraft bzw. den Vortrieb auf das Board zu übertragen und ins gleiten zu kommen.
Wie macht ihr das und warum in der entsprechenden Reihenfolge
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  #2  
Alt 06.01.2012, 20:18
Hakuna Matata Hakuna Matata ist offline
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also zuerst trapez...denn für fußschlaufen musst du dein gewicht auf den mastfuß bringen, sonst macht dein board einen auf titanic
und das geht nur übers trapez

und wenn du dann mal drinne bist....erst den vorderen fuß rein

es sei denn, du hastn freestyle oder waveboard...da sind die schlaufen weit genug vorne, dass du auch so reinkommst

aber bei freeride wirds schwierig

Geändert von Hakuna Matata (06.01.2012 um 20:20 Uhr)
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  #3  
Alt 06.01.2012, 20:32
Benutzerbild von anvis
anvis anvis ist offline
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Das Trapez hilft Kraft zu sparen. Man kann allerdings sehr wohl mit als auch ohne Trapez und / ohne Schlaufen ins Gleiten kommen. Nach einem Manöver stabilisiere ich das Brett gebe Druck auf den Mastfuß, beschleunige und hänge mich beim Angleiten ins Trapez. Mit zunehmender Geschwindigkeit werden die Füße entlastet und ich stelle sie in die Schlaufen. Setze ich zum Manöver an, hake ich zuerst das Trapez aus.
Fahren mit dem Trapez lernt man am besten bei wenig Wind wobei zum Schlaufenfahren der Wind zum Gleiten ausreichen muss.
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Warum ist eigentlich immer dann Wind, wenn ich keine Zeit habe?
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  #4  
Alt 07.01.2012, 16:07
looseleech looseleech ist offline
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Ich bin der Meinung, dass du zuerst Trapezfahren lernen solltest und dann Fußschlaufen.
Trapezfahren verschafft die Entspannung in den Armen und hast für das Fahren in den Schlaufen eine stabilere Körperhaltung, vorallem bei höheren Geschwindigkeiten.
Les dir vorher nochmal durch, wie man die Tampen richtig positioniert.
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  #5  
Alt 07.01.2012, 18:11
spaßsurfer spaßsurfer ist offline
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Danke für die Tipps. Komm gerade vom Altmühlsee zurück wo ich das alles mal probiert habe. Hat teilweise auch funktioniert. Allerdings hab ich ein Problem. Wenn ich im Trapez bien und ins rutschen komm gehe ich in die vordere Schlaufe, den hinteren Fuß hab ich in der mitte des Boards, zwischen den hinteren beiden Schlaufen. Wenn ich dann voll ins gleiten komm und das Board leicht wird, wird das Board "eierig". Soll heißen das es um die längsachse wackelig wird und es mir passiert das ich in den Wind rein fahre oder aus dem Wind raus.
Mein Board ist übrigen ein Rocket mit 135 Litern.
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  #6  
Alt 07.01.2012, 23:01
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Quicksurfer Quicksurfer ist offline
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Cool

Das Board schiesst vermutlich in den Wind, weil Du unbewusst die Kante belastest und das Board anluvt. Möglicherweise bist Du vorher nicht genug abgefallen, oder belastest den Mastfuss nicht genug.
Also, erst mal Abfallen, und dann in die Schlaufen gehen. Die hintere ist am Anfang manchmal tricky, aber üben üben.
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Aloha
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  #7  
Alt 07.01.2012, 23:17
looseleech looseleech ist offline
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schließe mich da an. Manchmal hilft es auch anfangs die Schlaufen etwas mehr mittig zu positionieren.

Viel Erfolg
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  #8  
Alt 08.01.2012, 00:06
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WE-Surfer WE-Surfer ist offline
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Einfacher Trick um den zweiten Fuß in die Schlaufe zu bekommen ist es mit dem vorderen nach vorne zu schieben. Dadurch belastest du automatisch die Leekante, dass Board fällt ein wenig ab und wird auch ruhiger. Das sollte dir genug Zeit geben um die hintere Schlaufe zu finden.
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www.sus-stormarn.de (Surfclub mit Sitz auf Fehmarn)
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Wie in Foren üblich ist dies nur meine persönliche Meinung
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  #9  
Alt 08.01.2012, 00:49
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BoardStar BoardStar ist offline
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Standard nochn tipp

Oft kommt es beim "Suchen" der hinteren Schlaufe zu ungewollten Steuerimpulsen. Versuch mal möglichst nicht runter zu kucken, schielen ist aber erlaubt...

Viel Erfolg, das klappt schon!
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  #10  
Alt 08.01.2012, 12:00
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anvis anvis ist offline
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Versuch niemals nach den Schlaufen zu schauen, denn das führt gern zum ungeliebten Schleudersturz. So habe ich mein erstes Brett in einen Trümmerhaufen verwandelt. Beim Rocket sind die Schlaufenpositionen aber sehr intuitiv angeordnet, sodass du es schnell lernen solltest.
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Warum ist eigentlich immer dann Wind, wenn ich keine Zeit habe?
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  #11  
Alt 08.01.2012, 12:32
spaßsurfer spaßsurfer ist offline
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Vielen Dank für die Tipps. Werd mir mühe geben sie umzusetzen
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  #12  
Alt 10.01.2012, 08:16
doctorsurf doctorsurf ist offline
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So, jetzt noch paar Tipps von mir;-),

Erstmal: Ich:75kg, Tabou Rocket 135, ebenfalls am Altmühlsee unterwegs, Surferfahrung 2Jahre, ca 15xpro Jahr

Ich habe ebenfalls gar nicht lange her das Trapez-und Schlaufenfahren mühsam lernen müssen und ich kenne all Deine Probleme bis ins kleinste Detail, glaube mir;-) Im September war ich 10 Tage in Alacati, dort nochmal Privatstunden bis zum Umfallen genommen und nun klappts alles. ich sag Dir wie es mir von den Surflehrern gelernt wurde.

1. Zuerst sicheres Trapezfahren: Wie schon von meinen Vorgängern gesagt, ohne Trapez kein Gewicht auf Mastfuss und ohne dieses sicher bei einem Freerider wie Rocket kein Schlaufenfahren möglich (ausser Du heisst vielleicht Köster;-)). Ich habe es auf dem Rocket immer wieder versucht, nachdem ich das Trapez bei Leichtwind bis zum Umfallen geübt hatte, dann bei stärkerem Wind bis es sicher klappte, bin ich immer in die vordere Fussschlaufe gekommen--belastete ich dabei nicht absolut! nur den Fussballen beim Angleiten sondern etwas zu stark die Ferse, fängt das Brett an hin und herzuschlingern und dreht in den Wind!--> Untergang;-) siehe hierzu www. guycribb.com---da stehts super erklärt! Wichtig ist also: wirklich im Trapez fast absetzten - leicht abfallen und dann Fuss in vordere Schlaufe mit Belastung auf dem Ballen!--dann wirst Du schon mal so gut gleiten können.

2. Ist das geschafft - hintere Schlaufe: Bist Du im Trapez und vorderer Schlaufe sicher im Gleiten - wieder richtig im Trapez absetzten--es darf fast kein Gewicht mehr auf deinen Füssen sein - gar keins auf dem Hinteren! ---> Dann OHNE hinzuschauen (denn wohin sich unser Kopf dreht, dahin verreißen wir auch das Segel - wie beim Autofahren mit dem Lenkrad bei Fahranfängern) ganz vorsichtig an die hintere Schlaufe rantasten und-----rein! Verreisst Du das Segel auch nur leicht nach hinten, wird das Brett wieder anluven und Du gehst unter, ist zu wenig Gewicht im Trapez bzw. auf Mastfuss gehst Du ebenfalls unter!


---Fazit: ich bin ganz ehrlich: Ich habs auf dem Rocket anfangs nicht in die hintere Schlaufe geschafft ohne unterzugehen -- hab mir dann ein 150 jp x-cite ausgeliehen - 6.7 er Segel drauf, die Schlaufen in die absoluten Anfängerpositionen in die Mitte des Boards (diese Positionen hat der Rocket eben nicht!) geschraubt und musste mich so nicht ganz so stark auf die optimale Gewichtsverteilung konzentrieren, habe aber eine super Gefühl bekommen wie es sich anfühlt einmal richtig in beiden Schlaufen zu gleiten. Nachdem ich so über den Altmühlsee hin und hergefetzt bin hab ichs auch mühelos beim Rocket geschafft und nach Alacati schaff ichs auch beim 111er Futura! --also: sich die kleine Blöse zu geben und auf ein "Anfängerbrett" mit Anfängerschlaufen-Plugs in der Mitte zu wechseln kann durchaus schneller zum Erfolg führen als wenn ich anders ewig rumprobiert hätte.

Ich hoff Dir hilfts weiter -- wie gesagt www. guycribb.com...hoffe wir sehen uns mal am Altmühl--sag bescheid wenn Du gehst, vielleicht komm ich auch;-)...

Beste Grüsse
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  #13  
Alt 10.01.2012, 20:15
spaßsurfer spaßsurfer ist offline
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Hallo Doc

Vielen Dank für die ausführlichen Tipps. Wie Du sagtest: vielleicht sehn wir uns mal am See, bis dann
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  #14  
Alt 06.02.2012, 15:09
Bestsurf27 Bestsurf27 ist offline
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Das was du als Eirig werden bezeichnest finden wir "fertigen" Surfer super. Das bedeutet das Board kommt frei und fährt an. Das es dann noch etwas instabil ist und sehr empfindlich auf Steuerimpulse reagiert ist normal.
Bei Einfädeln des vorderen Fusses in die Schlaufe verlagern Anfänger das Gewicht zuviel auf den hinteren Fuss, somit luvt das Brett an und schiesst in den Wind. Dem kann man nur entgegenwirken in dem man vor dem einfädeln das Board auf Raumkurs bringt und beschleunigt um es in einen stabilen Zustand zubringen (schnell ist stabil, ähnlich dem Fahrradfahren) dazu lehnt man sich nach hinten und nimmt das Segel dicht. Dadurch hat es der vordere Fuß dann auch wesentlich leichter in die Schlaufe zu rutschen. Wichtig ist, wie schon die anderen geschrieben haben, versuchen nie dahinzuschauen, denn der Kopf lenkt. Also das Trapez einhaken und vordere Schlaufe bei wenig Wind am Strand üben bis es "blind" klappt. Das wird schon...
__________________
Wer abends säuft kann morgens auch arbeiten ist ein Trugschluss, denn wer abends vögelt kann morgens auch nicht fliegen

Geändert von Bestsurf27 (06.02.2012 um 15:12 Uhr)
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  #15  
Alt 08.02.2012, 14:55
harunaka harunaka ist offline
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"Das Trapez ist eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Es hat die Aufgabe die Haltekräfte des Segels direkt mit dem Körper aufzufangen, ohne die Arme zu beanspruchen. Der Zug des Segels wir dabei über die Trapeztampen direkt an das Trapez weitergeleitet und von diesem auf den gesamten Hüftbereich des Surfers verteilt. Das Körpergewicht kann den Segeldruck so optimal entgegenwirken."

sorry musste mal eben streben ist schon ne feine sache
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