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  #16  
Alt 02.08.2019, 16:50
Maclife Maclife ist offline
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Nicht Falsch verstehen. Das Gleiten bekomme ich bei guten Wind auch mit dem Hifly hin aber es ist schwer fällig. Das mit dem Trapez fahren über ich jetzt aktiv. Habe auch schon länger im Trapez gehangen. Am Anfang war es schwer weil es doch ungewohnt war. Mein Problem sind jetzt eher die Windlöcher und ich Rücklinks vom Board falle. Aber ich möchte nicht sagen das ich es schon in fleisch und Blut übergegangen ist. Ich bin da lieber zurückhaltend.

Sorry habe vergessen auf die frage zum Segel zu antworten. Ich habe ein 6 qm Nivea Segel keine Ahnung welche Marke das ist. Dann habe ich noch ein 7,5 Segel von NP mit dem passenden Mast von NP 460 x5 imcs 25 und Verlängerung. Das Segel hat leider Camber und ist im Unteren Bereich gerissen. Ich weiß nicht ob sich das lohnt zum Segelmacher zu geben.

Geändert von Maclife (02.08.2019 um 17:01 Uhr)
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  #17  
Alt 02.08.2019, 17:33
Benutzerbild von aurum
aurum aurum ist offline
linksrumduckjiber
 
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wenn der Monofilm nicht entlang von Nähten/Latten/Masttasche, sondern mittendrin gerissen ist, kann man den einfach tapen mit Tesa
also richtiges Tesapackband und nicht deren dünne billigversion bzw. nonamezeugs
schöner natürlich mit durchsichtigem als dem braunen ;-)
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Gruß , Tilo
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  #18  
Alt 03.08.2019, 02:58
Robby (Munich) Robby (Munich) ist offline
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Zitat:
Zitat von Spacecowboy Beitrag anzeigen
...

Die neuen breiteren Freerideboards gleiten zwar schon gut an, aber es sind definitiv keine Quantensprünge zu den etwas älteren.

Gruss Phil
Beim schwachen Wind ist glaube ich nach wie vor das Brettvolumen neben der Breite durchaus für das Angleiten relevant. Ein 80L Brett wird sicher nicht so schnell angleiten wie ein 160L Brett (vorausgesetzt beide Bretter haben einen ähnlich sportlichen Shape). I.d.R. ist ein voluminöses Brett zudem breiter.
Die Quantensprünge gab es in einer völlig anderen Surfbrettkategorie, nämlich bei den Wind-SUP (Aufblasbare Surfbretter). Diese kommen im Verhältnis zu den traditionellen festen Brettern bei gleicher Länge mit einem erheblich höheren Volumen daher (meistens weit über 200 L).
Hier haben zwei Marken mit JP Australia und Starboard ein relativ hohes Niveau erreicht.
Der größte Nachteil jedoch ist bei den Wind-SUP Brettern, dass diese im oberen Wind-Bereich dann wiederum schlechter sind.
Sucht jemand jedoch ein Brett gezielt für wenig Wind, kann das eine Lösung sein.

Geändert von Robby (Munich) (03.08.2019 um 07:51 Uhr)
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  #19  
Alt 03.08.2019, 19:53
Maclife Maclife ist offline
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Danke noch mal an alle für eure Tipps. Ich werde mir jetzt noch mal in Ruhe zum einem Camp fahren und versuchen dir Boards zu testen. Ich war heute auch im Surfshop in meiner Stadt und habe mich beraten lassen. Die haben aber fast das gleiche gesagt wie ihr.

Das einzige was hier jetzt noch mal fragen möchte ist, ein Problem in der Segel frage. Bei der Beratung, sagte der Verkäufer das ich mich leider auf eine Firma einstellen sollte dann müsste ich nicht jedesmal einen neuen Mast kaufen.
Was schon raus kam war natürlich das die neuen Segel bis ca 7qm locker mit einem 430 Mast auskommen. Jetzt habe ich geschaut und fand die Firma Gaastra vom Preis leitungs Verhältnis super sind.

Das einzige was mich etwas stört ist das der Original Mast von Gaastra min 60% bis 75% Carbon hat und um die 300 Euro kostet in der Länge 430 und die passende Verlängerung auch über 100 Euro liegt. Es ist ein RDM Mast.

Jetzt habe ich aber zum Beispiel einen Ascan Mast mit nur 30% Carbon in RDM für 189 Euro gefunden habe und die Verlängerung dazu um die 50euro.

Beide haben die Constance curve meine ich.

Was sagt ihr ist so was möglich oder sollte man den teureren Mast kaufen? Ich finde als Freizeit Surfer brauche keinen hohen Carbon Anteil.

Ich weiß der Sport ist teuer. Aber als normaler Mensch achtet man doch auch auf das Geld.
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  #20  
Alt 03.08.2019, 20:37
Benutzerbild von Murphy
Murphy Murphy ist offline
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Zitat:
Zitat von Maclife Beitrag anzeigen
Was schon raus kam war natürlich das die neuen Segel bis ca 7qm locker mit einem 430 Mast auskommen. Jetzt habe ich geschaut und fand die Firma Gaastra vom Preis leitungs Verhältnis super sind.

Das einzige was mich etwas stört ist das der Original Mast von Gaastra min 60% bis 75% Carbon hat und um die 300 Euro kostet in der Länge 430 und die passende Verlängerung auch über 100 Euro liegt. Es ist ein RDM Mast.

Jetzt habe ich aber zum Beispiel einen Ascan Mast mit nur 30% Carbon in RDM für 189 Euro gefunden habe und die Verlängerung dazu um die 50euro.

Beide haben die Constance curve meine ich.

Was sagt ihr ist so was möglich oder sollte man den teureren Mast kaufen? Ich finde als Freizeit Surfer brauche keinen hohen Carbon Anteil.
Fremdmasten können funktionieren, müssen aber nicht. Ich tät es ohne Not nicht machen. Leider bieten einige Firmen die günstigen Masten - die im Übrigen für Einsteiger völlig ausreichend sind - nicht mehr an. So relativiert sich das Preis Leistungs Verhältnis.
Da tät ich mir mal andere Marken anschauen. Mein Favorit: Simmer Segel.
Top verarbeitet, robust und meist günstig.
Da kriegste den 40% Carbon Mast zu 189.-, z.B. hier
https://surfshop-muenster.de/Simmer_...dsurf_Mast_430

Bzgl. Preis Leistungs Verhältnis: in den nächsten Tagen beginnt der Auslauf für Boards und Segel. Da sind dann andere Preise drin.

Bzgl. Verlängerung: Ascan kannste nehmen, robust, einfach, hält. Hat natürlich höhere Trimmkräfte, nix für Leute mit Rückenleiden. Aber dafür gibt es ja die Trimmkurbel.

Übrigens: Dein Hifly 320 FX von 1996 hat 168L aber nur 65er Breite und ein sensationelles Gewicht von nur 15 Kg!
Du solltest also mit Gecko/Magic Ride/ Rocket 145L deutlich besser klarkommen, vor allem besser angleiten.
__________________
Gruß Murphy

Say no to big Boards.

Geändert von Murphy (03.08.2019 um 23:28 Uhr)
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  #21  
Alt 04.08.2019, 01:02
mariachi76 mariachi76 ist offline
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Zitat:
Zitat von Maclife Beitrag anzeigen

Ich persönlich bin 181cm und habe 79KG normal gebaut.

laut der Internet soll man für das richte Aufsteiger Board 75 bis 100 Liter auf sein Gewicht drauf rechnen. Das würde bei mir bedeuten 155 bis 180.
Hallo,
Ich bin vor 2 Jahren vor der selben Situation gestanden. Bin zwar vor 30 Jahren schon gesurft, aber eben nie oft und gut. Meine Vorkenntnisse waren etwas weniger als deine (Ein bischen Trapez und gleiten, kein Schlaufenfahren, nur Schotstart).
Ich bin 179, 78kg. D.h. auch vergleichbar.

Ich habe mich vor 2 Jahren für ein Magic Ride 130L entschieden. Das hat dann für den Wiedereinstieg perfekt gepasst. Vergiss nicht, dass so ein Board trotz geringerem Volumen 10-12 cm breiter ist als dein altes Hifly. D.h. deutlich kippstabiler, gleitet viel leichter an.
Relativ rasch war dann aber das 130L zu groß und ich habe mir jetzt ein 105L Board gekauft, mit dem ich wunderbar zurecht komme (bei >17kn). Auch mit den 105er bekomme ich im Notfall einen Schotstart noch gut hin.

Was ich also sagen möchte: Kauf nicht zu groß. 130L wäre die richtige Größe, bei der du ohne Einschränkung gut gleiten/schlaufenfahren/Wasserstart wiedererlernen kannst und trotzdem noch länger Spaß hast, ohne dass du dann gleich ein neues Bord möchtest.
Ich hatte auch immer Respekt vor kleinen Bords - wirklich zu unrecht.

Ein Großes Board im Bereich 150L würde ich mir nur als extremes Leichtwind Board kaufen (ich habe mir für solche Situationen ein 165L JP Super Lightwind gekauft). Da kann man mit einem passenden 9-10m2 Segel nochmal die Gleitgrenze gegenüber einem 130L Board um 1-2 kn nach unten schieben - auf ca 11-12kn - dafür ist dann aber bei 14-15kn schon nicht mehr lustig.

Daher nochmal die Empfehlung meinerseits für 130L, Max.140 wenn - wie du schreibst - in deinem Revier oft Leichtwind ist.

Bezüglich Segel wirst du da für Leichtwind auch noch was größeres brauchen - Richtung 8m2. Der Tip, bei einer Segelmarke zu bleiben und von denen auch die passenden Masten zu kaufen, ist gut. Habe ich auch so gemacht, da passt alles und man muss sich keinerlei Gedanken machen.
Spar auch nicht zu sehr bei den Masten. billig=schwer, das macht alles mühsamer und erleichtert eben nicht das lernen. 75% Masten gibts noch zu vernünftigen Preisen, oder sonst kauf halbwegs aktuelle gebrauchte gute Masten deiner Segelmarke. Bei Masten ist gebraucht kein Problem - hat ein Mast die ersten paar Male überstanden, hält er meist ewig.

Lg mariachi76
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Severne Fox 105L, JP Magic Ride Pro 130L, JP Super Lightwind Pro 165L,
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Severne RDM 430 90, SDM 430+490 100 - Severne Enigma Gabeln
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  #22  
Alt 04.08.2019, 16:09
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Innopaul Innopaul ist offline
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Zitat:
Zitat von mariachi76 Beitrag anzeigen
Hallo,


Bei Masten ist gebraucht kein Problem - hat ein Mast die ersten paar Male überstanden, hält er meist ewig.

Lg mariachi76

Ich persönlich würde nur bei guter Vertrauensgrundlage einen gebrauchten Mast kaufen, denn natürlich kann auch ein Vorschaden (Schlag bekommen) der Grund des Verkaufs sein.
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  #23  
Alt 04.08.2019, 21:07
trebor trebor ist offline
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Ich schliesse mich der Meinung von Innopaul an. Bei mir ist bisher nur der Mast gebrochen, den ich gebraucht gekauft habe (muss aber nicht's heissen).
Wenn du schon von Grund auf alles kaufen musst, würde ich auf jeden Fall Segel vom gleichen Hersteller (würde dir Constant Curve empfehlen - weils am gebräuchlichsten ist) mit den dazu passenden Masten empfehlen.
Wenn du länger surfst, kommen automatisch Erfahrung und Materialwissen dazu, und du kannst besser selber entscheiden, was passt und was nicht.
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  #24  
Alt 06.08.2019, 09:21
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Danke. Ja das mit dem Segel werde ich mir dann überlegen. Als erstes werden ich schauen das ich mir ein Board besorge. Das mit dem Segel ist schwer für mich im Surf Shop bei mir in der Nähe haben die leider kein Simmer dafür aber Gaastra. Das schöne auch mal gut gebrauchte. Dafür müsste ich aber dann den teureren Mast von Gaastra kaufen. Die Simmer Segel sehen auch interessant aus diese müsste ich aber Online kaufen, der nächste Store ist erst in Münster. Da fahre ich dann über ne Stunde hin.

Leider habe ich mit beiden Segeln keine Erfahrung. Aber wir werden sehen eines nach dem Anderen.
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  #25  
Alt 06.08.2019, 11:05
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
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Moin,
fahre selbst Simmer (allerdings die Wavesegel).
Sie sind gut verarbeitet, nicht "so" mastsensibel und haben tolle Fahreigenschaften. Was mir immer besonders wichtig ist:
Leichtes Handling und eine breite Windrange in einem Trimm.
Gruß
P.s. die Beratung zu den Simmer - Segeln in Münster sucht schon seinesgleichen..
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  #26  
Alt 06.08.2019, 13:31
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Zitat:
Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
Moin,

P.s. die Beratung zu den Simmer - Segeln in Münster sucht schon seinesgleichen..
Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Momentan fahre ich aber aus Überzeugung Hotsails
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  #27  
Alt 07.08.2019, 10:55
Maclife Maclife ist offline
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Ok ich werde wohl mal nach Münster fahren. Ein Ladenlokal haben die auch noch ganz normal?

Die Hotsails bekommt man aber sehr schwer in Deutschland oder?
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  #28  
Alt 07.08.2019, 15:46
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Innopaul Innopaul ist offline
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Zitat:
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O

Die Hotsails bekommt man aber sehr schwer in Deutschland oder?
Zur Zeit gerade nicht mehr
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