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  #1  
Alt 01.08.2014, 01:39
carcharias carcharias ist offline
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Standard Multifin Waveboards & Volumen – alles anders als früher™?

Hallo,

nach gut 5 zufriedenen Jahren mit meinen 2008er Pocket Waves 84 & 93 schaue ich mich gerade nach einem neuen Waveboard um. Allerdings bin ich ziemlich unsicher, da sich doch einiges getan hat.

Eigentlich bin ich so gut wie nur den 84 Liter Pocket gefahren. Segel sind 4.2, 4.7, 5.3 (und ein seit Jahren rumliegendes 5.9), das 4.7er ist mit Abstand am meisten im Einsatz. Ich selbst wiege 95 kg und bin hauptsächlich an der Ostsee/Nordsee, auf Gran Canaria und in Kapstadt unterwegs.

Der 84 Liter Pocket war für mich damals eine Offenbarung: Ich kam vom 85 Liter Da Curve und der breitere Pocket konnte bei meinem Gewicht vieles besser: Angleiten, über den Shorebreak eiern, stabiler bei Manövern (z. B. Wende) sein…

Das einzige, was mich "gestört" hat, war die Unruhe des Boards bei 25+ Knoten auf Wellen > 4 m beim Abreiten, das war teilweise echt stressig, aber bei nur 1 - 3 Tagen pro Jahr mit solchen Bedingungen auch egal.

Nun würde ich wohl auf ein Board reduzieren und habe mich mal schlau gemacht, was zu etwas Verunsicherung geführt hat: Die aktuellen Waveshapes mit 3 oder 4 Finnen sollen ja problemlos mit mehr Volumen zu fahren sein. Ich könnte mir also z. B. den Quatro Sphere Thruster mit 92 Litern als alleiniges Brett zulegen und hätte dann noch etwas Reservevolumen resp. könnte eher ein kleineres Segel fahren, was wiederum in Form von mehr Kontrolle beim Springen helfen würde. Grundsätzlich sagt mir ein Thruster mehr zu als ein Quad.

Allerdings habe ich Sorge, dass mich die 92 Liter dann doch nerven, beim 93 Liter Pocket merke ich die 3 cm Breite und die 9 Liter mehr bzw. sie stören mich, vor allem, wenn wenn Wind für 4.7 qm oder kleiner ist – bin den 84er deswegen oft mit 5.3 gefahren.

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Umstieg von älteren Single Fin Boards auf Multi Fin Boards und kann das bestätigen? Alternativ käme sonst ein aktueller 85 Liter Pocket in Frage, aber ein 90 Liter Board bei gleicher "Haptik" wie ein 85 Liter Board wäre schon reizvoll…

Fahrtechnisch halte ich mich hauptsächlich da auf, wo die Wellen sind (Springen & Abreiten), Rumgebolze im Flachwasser oder weiter draussen ist mir zu langweilig.

Sorry für den Roman.

Danke,

c.
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  #2  
Alt 01.08.2014, 10:17
AlexF AlexF ist offline
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Ich bin in deiner Gewichtsklasse (90 kg) und bin vor ein paar Jahren von einem 83 Liter Singlefin Lorch Oxygen, 55 breit, auf ein 86 Liter Quad Lorch Splash, 58 breit, umgestiegen. Das Quad war deutlich einfacher kontrollierbar, auch mit 4.2 voll angeblasen, trotz mehr Breite / Volumen, und besser im Dümpeln, aber bei löchrigem Wind immer noch etwas antrengend.
Jetzt fahre ich einen Goya Custom Quad 94, 60 Breit, war anfänglich auch noch skeptisch bezüglich Kontrollierbarkeit, aber das Board ist ebenfalls sehr gut kontrollierbar, auch mit 4.2, und beim Dümpeln nochmal deutlich entspannter.
Durch die relativen großen 17er Centerfins des Goya nimmt der viel Druck an und fährt sich ohne viel Umgewöhung zum Singlefin, auch mit mehr Druck auf dem hinteren Fuß.
Maßgeblich für die Kontrollierbarkeit ist nicht nur das Volumen, sondern auch der Shape, und der ist beim Goya mit tieferen Konkaven im UW-Schiff auf Kontrolle getrimmt. Der Pocket ist (lt. Surftest) eher direkter und härter, wahrscheinlich auch eher flacher im UW-Schiff und dadurch schwieriger kontrollierbar, d. h. ein 94 Liter Pocket fährt nicht wie ein 94 Liter Goya bei viel Wind.
Wenn du also für eine One Board Lösung mehr Volumen für's Dümpeln willst, gleichzeitig aber auch Kontrollierbarkeit suchst und auf den letzten Schuß Direktheit verzichten kannst, sind Shapes wie der Goya besser geeignet als der Pocket.
Alex
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  #3  
Alt 01.08.2014, 16:02
carcharias carcharias ist offline
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Hi Alex,

danke für Deine ausführliche Antwort. Der Sprung auf 94 Liter ist ja ordentlich! Wo fährst Du denn hauptsächlich und bei welchen Bedingungen? Hast Du mit < 4.5 qm voll angenagelt nicht das Gefühl, dass das Board anfängt zu limitieren?

Gruss,

c.
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  #4  
Alt 03.08.2014, 11:06
NielsAusM NielsAusM ist offline
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Hi,
Ich kann dir zwar keine Antwort durch eigene Erfahrung geben aber eine die der Logik entspringt
Ich könnte mir vorstellen dass ein multifin Board mit ca 10 Litern mehr (90liter) sich genauso fahren dürfte wie ein singlefin mit 80 Litern. Weil der Sinn eines multifin ist ja viel Finnen Fläche bei wenig Finnen Länge für weniger Hebel den die Finnen haben. Wenn man nen Quad zum mit 15-10 fährt hat man mehr Finnen Fläche als ein singlefin mit zB 20-23 cm aber deutlich weniger Hebelkräfte wodurch sich das Board leichter auf die Kante stellen lässt. Außerdem dreht das Board deutlich besser weil sich die finnen Fläche so gesehen nach vorne verteilt wird durch die thruster außen.
Deswegen würde ich sagen singlefin 80 -> multifin 90 ungefähr gleich nur der Vorteil dass der multifin besser dreht.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen und lieg damit nicht allzu falsch
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  #5  
Alt 03.08.2014, 15:34
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daddy_o daddy_o ist offline
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Hi carcharias,
wenn du eh nach Gran Canaria fährst kannst du ja mal eine Testreihe dort einlegen. Pozowinds verleiht ( mir hat Jonas das Board für eine Stunde kostenlos zum Testen gegeben ) Fanatic Quad, Triwave und Freewave und Goya, alles 2015. Bei lpws bekommst du Starboard und bei cutre Witchcraft.

Aktuell würde ich sagen fahren die Pros ( ich war kurz vorm Worldcup da ) 5 Liter plus Körpergewicht mit Multifins *. Wenn es hackt Quads, sonst Trifin. Die 69 Liter und 4,7er Segel wurde durch 77 l Multifin und 4,5er Segel ersetzt. Nur als Beispiel bei meinem Gewicht von 74 kg. Zeigt aber, daß das Angleiten heute mehr von etwas größerem Volumen und breiteren Boards kommt als durch Segelfläche. Ich find´s heute deutlich entspannter als früher mit den kleinen Hawaii Gurken.

Der Fanatic Triwave 2015 hat mich so überzeugt, daß er als 1 Board 3 oder 4 Segel Lösung meinen Twinser 82 ablösen wird. Das paßt dann für Nordsee genauso wie Gran Canaria. Mein Wavetwin 82 ist nicht schlecht, aber mehr geradeaus. Der Trifin gefühlt etwas langsamer und nicht ganz so stark höhelauffähig an, aber mein Fahrkönnen wurde damit subjektiv sofort eine Stufe angehoben. Besonders weil es so kontrolliert ohne Geschwindigkeitsverlust in die enge ( auch weite ) Kurve ging.

Viel Spaß beim Testen und berichte mal.
Gruß Thomas

* Ich muß noch ergänzen: Die Pros die ich mit ihrem Material gesehen habe, z.B Victor Fernandez, wiegen alle deutlich unter 80 kg. Man müßte mal bei Philip Köster gucken. Ob die +5 Liter bei einem knapp 100 kg Surfer so auch hinkommen kann ich nicht sagen. Bei die letzten Jahre 77 kg war für mich 82 l Multifin auch bei 4,0er Pozohack sehr gut. Mittlerweile wiege ich wie gesagt wieder sportliche 74 kg und deshalb und auch wegen der überzeugenden Fahrleistungen der Umstieg auf 77l Trifin, oder ist es ein 78l Trifin, müßte ich gucken.

Geändert von daddy_o (03.08.2014 um 15:50 Uhr)
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  #6  
Alt 04.08.2014, 10:03
carcharias carcharias ist offline
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Bin gerade erst seit ein paar Tagen aus Pozo zurück. Mit Jonas hatte ich schon bzgl. Testen gesprochen, aber meine letzten beiden Tage wollte ich mit meinem Krempel selber surfen und nicht soviel probieren.

KG + 5 kg halte ich auch bis 80 kg praktikabel, aber darüber hinaus nicht. Wie geschrieben empfinde ich das Volumen bei Boards > 90 Liter als störend – zumindest bis jetzt.

Mache mir zwischendurch immer wieder Gedanken, im Moment tendiere ich doch wieder zu zwei Boards: 1x Twin/Thruster mit ca. 85 - 88 Liter und 1x Quad mit ca. 87 - 90 Liter. Den Thruster würde ich hier zu Hause fahren, den Quad dann in vernünftigen Wellen und auf den Kanaren bzw. bei Überhack auch hier.

Unter 85 Liter will ich nicht unbedingt, allerdings sind die Thruster durch die Bank weg alle breiter geworden. Das Starboard Kode Wave 86 z. B. ist 60.5 cm breit, k. A. inwieweit diese für mich exorbitante Breite dann schon wieder durch das Unterwasserschiff bzgl. der Laufruhe aufgefangen wird…

Starboard Kode Wave 86 und Starboard Quad 89 sind im Moment meine Favoriten (beide als Wood).
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  #7  
Alt 04.08.2014, 16:50
AlexF AlexF ist offline
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Keine Angst vor dem Volumen, was du fühlst ist neben dem Volumen auch der UW-Shape, je flacher und direkter desto zappliger.
Die Pockets sind keine Kontrollwunder. Die Goyas schon.
Goya empfiehlt "choose one size bigger than you normaly would", das passt wirklich.
Mit 4.2 angeblasen fahre ich in Carro bei Mistral, im Juni war ich in Hvide Sande damit an der Mole unterwegs, und jetzt im Sommer an Spots in Portugal wie Guincho.
Marcilio Browne fährt in Pozo das Board in 84 Litern, bei ca. 80 kg und die Pros hätten wahrschinlich weniger Probleme als wir mit kleinen Boards.
Köster fährt m. M. relativ klein, die Kodes sind aber auch eher flacher und direkter (und er Philip kann's halt).
Alex
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  #8  
Alt 06.08.2014, 16:14
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daddy_o daddy_o ist offline
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Guck mal hier .

Boujmaa Guilloul – 64kg.

Biggest board 72 litre Kode.


Adam Lewis – 80kg.

89 Fanatic Quad.

82 Fanatic Quad.

81 Fantic TriWave.


John Skye – 82kg.

RRD Wave Cult 83.

RRD Wave Cult 75.


Robby Swift – 83kg.

2x JP Thruster Quad 93

2x JP Thruster Quad 83

2x JP Thruster Quad 73
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  #9  
Alt 12.08.2014, 10:33
frontloop71 frontloop71 ist offline
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hallo carcharias

ich stelle mir grad eine ähnliche frage. ich war jetzt drei jahre mit dem fanatic freewave 85l unterwegs. nach einiger recherche bin ich zum schluss gelangt, dass mir speed und freie gleitlage am wichtigsten sind, so dass ein reines multifinboard für mich nicht in frage kommt. ich war grad eine woche auf fuerte und den mit abstand besten tag hatte ich bei hack für's 4.2, da passten die 85l einfach perfekt (ich wiege ca 87kg). wahrscheinlich lautet bei der boardwahl eine wichtige frage: soll das board bei super bedingungen perfekt passsen? dann muss man wohl die etwas radikalere version wählen. ich finde auch dass +90l bei hack einfach zu viel sind. ich schwanke nun zwischen jp fsw, fanatic triwave und fanatic freewave, die freewaver kommen jetzt ja mit thruster setup, was in den wellen wahr wunder bewirken soll (zb http://www.boardseekermag.com/gear-r...e-wave-90-2012). bin gespannt auf deinen kaufentscheid.

gruss chris
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  #10  
Alt 27.09.2014, 16:39
heikokoa heikokoa ist offline
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Mein Senf dazu: ich wusste auch nicht so richtig wo die Reise hingeht, wiege 84 kg und habe mir dann einen JP Thruster 82 zugelegt. Fahre damit ausschließlich 4,5er Segel. Das passt auch sehr gut. Hatte die Möglichkeit auf Fuerte einen Tabou Pocket 85 Thruster zu fahren und muss sagen, dass ist ein echt geiles Brett. Er gleitet definitiv eher an, ist wesentlich kontrollierter, die Pads sind echt der Hammer. Er war unheimlich drehfreudig beim Cutback, ist der JP aber auch. Bin danach ein Custom Board als Quad gefahren, da weiss man ja nicht so genau wieviel Liter das Teil hat, er war aber definitiv grösser, ich denke so 88-90 Liter, ging auch sehr früh los, aber war bei weitem nicht so lebendig wie die beiden Dreifinner. Fanatic Twin durfte ich auch. Beim geradeaus fahren zu schwammig, scheidet aus! Ich denke wenn Du Tabou Gene in Dir hast......nimm den 85 Pocket....mit 3 Finnen, die erschienen mir übrigens sehr klein, machen aber ihre Arbeit hervorragend! Tolles Board. Heiko
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  #11  
Alt 01.10.2014, 13:43
Benutzerbild von tim2
tim2 tim2 ist offline
stehsegler?!
 
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Standard keine angst vor volumen!

ich würde wie alexf als einbrettlösung auch den 94er goya empfehlen. sollte für deine segel 4.2-5.3 top passen und zur not auch noch das 5.9er tragen können.
habe selbst die 104er variante und bin sehr zufrieden mit dem brett.
ist ein echtes waveboard, nur mit viel reserven im dümpelbereich. war auch skeptisch, aber das brett macht enorm spaß in kleinen wie auch größeren wellen, dreht variabel und erstaunlich eng! die angleitleistung ist ok, die kontrolle sehr gut
als "kleines" brett hab ich übrigens einen 90er tabou quadster. das ding dreht phantastisch und ist kontrollierbar ohne ende. auch wenns mit dem 4.1er voll angeblasen zur sache geht, bleibt das brett seelenruhig und lässt sich auch in größeren bedingungen bedenkenlos in den turn werfen - da zappelt nix. wollte nichts kleineres mehr haben, im gegenteil freu ich mich oft über die volumen reserve bei unkonstanten bedingungen, abdeckung, viel strömung etc.
das brett ist allerdings dank sehr starkem rocker kein gleitwunder, daher als einbrettlösung vielleicht nicht optimal.

insgesamt muß ich sagen, daß der wechsel von 83+90 liter zu 90+104 liter für mich der absolut richtige schritt war. wenn der shape passt, sind die zusätzlichen liter nicht limitierend, ganz im gegenteil.

ach so, hab auch 90 kg+ und bin nicht gerade profi in der welle, also alles subjektive empfindungen.
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  #12  
Alt 05.10.2014, 17:23
carcharias carcharias ist offline
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Danke für Euren weiteren Ratschläge. Allerdings hat sich die Brettsuche für mich vorerst erledigt, da ich aufgrund eines Unfalls nun erstmal längere Zeit nicht windsurfen werde :/
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  #13  
Alt 06.10.2014, 15:36
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tim2 tim2 ist offline
stehsegler?!
 
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ich hoffe, du hast nichts allzu dramatisches und wünsche dir schnelle genesung!
bin übrigens leidensgenosse, habe mir vor 3 wochen beim SUPen (in sehr schönen atlantikwellen, immerhin ) unglücklich schien- und wadenbein gebrochen. fin de saison...
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  #14  
Alt 08.10.2014, 09:52
carcharias carcharias ist offline
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Hallo Tim,

vielen Dank, die Wünsche gehen zurück!

Gleiche Geschichte bei mir: Schien- und Wadenbein durch, passiert vor 2 Wochen beim Windsurfen auf der Ostsee (bei ziemlich entspannten Bedingungen). Das Rauskommen war ziemlich übel, zum Glück hatte ich Hilfe. Rückblickend bin ich ziemlich schockiert wie schnell es geht, solch einen grossen Röhrenknochen wie das Schienbein zu brechen (mein Board hat beim backside Wellenqueren einen Schlag von der brechenden Lippe bekommen und dann hat es schon geknallt).

Darf ich Dich per PN anschreiben? Würde mich freuen, mich mit jemand auszutauschen, der den gleichen Weg im Moment geht – schon alleine wegen dem Kopfkino

Geändert von carcharias (08.10.2014 um 10:00 Uhr)
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  #15  
Alt 08.10.2014, 11:37
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goforward goforward ist offline
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Habe auch Surfbefreiung bis Weihnachten (und in drei Wochen geht's nach Tene!) - Supraspinatussehne gerissen und Schulter-OP...
Zum Kopfkino: Ich hatte diverse Sportverletzungen - das ist Schicksal! Denk' Dir, dass es hätte viel schlimmer kommen können! Bändergeschichten am Fuß z.B. brauchen viel länger, als ein Knochenbruch. Schien-/Wadenbein ist zwar nicht nett (Fixator oder Nagel?), aber man ist ruckzuck wieder fit. Versuche soviel wie möglich Ausgleichssport zu machen, damit der Rest des Körpers nicht gleich mit einrostet. Bei der anschließenden Physio nicht nur den Therapeuten machen lassen, sondern zusätzlich selber viel trainieren. So "verschwinden" auch schnell die Muskeln um das Fußgelenk - und die braucht man beim Windsurfen besonders, sonst ist der Bänderriss bei der ersten Session vorprogrammiert. Schöne Übung: einen alten Schuh auf ein 2m langes Brett nageln, anziehen, auf den Tisch setzen und das Brett in alle Richtungen beschleunigen und abbremsen.

Aber damit das nicht zu sehr offtopic gerät:
Ich halte die Diskussionen um die Anzahl der Finnen ziemlich übertrieben (um es nett zu sagen) Ich finde, dass die eigentliche Revolution in der radikalen Verkürzung der Bretter lag (250>220). Ansonsten werden die Fahreigenschaften in erster Linie vom Shape bestimmt! Das Finnensetup ist dann nur ein I-Tüpfelchen. Auf Tene habe ich ein 75l-Customquad und ein 92l-JP-Singlethruster. Hier an der Ostsee nur Singlefins. Da ich extrem kleine Finnen fahre (96l mit 18cm und 78l mit 17cm) finde ich die Unterschiede marginal. Was der Quad tatsächlich etwas besser kann, ist bei nicht optimalem Timing, das Brett im letzten Moment vor'm Cutback noch mehr zu carven, damit man der brechenden Teil doch noch erwischt. Das kann aber nur ein Bruchteil der Quadnutzer wirklich herausfahren.
Dass Quads generell bremsen, halte ich auch für extrem übertrieben - auch hier wieder: der Shape macht's! Einfach mal einen F2 Baracuda gegen irgendein anderes Brett im A/B-Vergleich testen - da bremst nix!
__________________

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multifin, quad, thruster

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