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  #31  
Alt 11.08.2011, 07:28
Benutzerbild von anvis
anvis anvis ist offline
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...Lessacher! Jeden den ich bisher kritisch auf diese Finnen angesprochen habe, ist mir fast an den Kragen gesprungen! Es kann schon sein, dass dieses Design gegen Spinouts hilft - Fakt ist jedoch, dass man mit einem asymmetrischen Profil unterschiedliches Fahrverhalten auf den Kursen hat. In einer Richtung wird man besser am Wind fahren können als in der anderen.

Zitat:
Zitat von Neopren Beitrag anzeigen
[...] Letzten Sonntag bin ich ein 4.7er Slalomsegel gefahren und habe bei der 31er Finne nur Spin Outs gehabt [...]
Die Finne ist nicht so klein, dass sie zu solchen Effekten führen muss. Würde ich mit einem 105l-Freemoveboard und einem 4,7er Segel fahren, müsste ich eine 25er Freestylefinne oder eine 28er Freeridefinne fahren. Vielleicht ist deine Finne einfach schlecht?
Bei meinem F2 Vega konnte ich mit der kleineren Finne auch besser am Wind fahren als mit der großen, die richtig beschissen war!
__________________
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Warum ist eigentlich immer dann Wind, wenn ich keine Zeit habe?
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  #32  
Alt 11.08.2011, 09:04
Benutzerbild von Freddy
Freddy Freddy ist offline
Wo is'n der Wind?
 
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Wave Master, stell diese Frage doch mal im Surf-Forum.com
Da sind einige Finnenbastler und "Finngurus" unterwegs.
Das wird bestimmt ein interessanter Thread
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Grüße aus Bayern
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  #33  
Alt 11.08.2011, 11:43
Benutzerbild von Quicksurfer
Quicksurfer Quicksurfer ist offline
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Zitat:
Zitat von wave-master Beitrag anzeigen
1. Weil ich in DK am Strand sitze und mich langweile.

2. Weil ich gerne wissen will, welche Vorteile unterschiedliche Finnengrößen haben sollen. Das konnte mir noch keiner erklären, obwohl sehr viele Surfer sehr viele Finnen besitzen. Ganz konkret: Was für Auswirkungen auf mein Brett//Surfen hat es, wenn ich z.B. 5,3,und 3,7 m² mit der gleichen Finne fahre?

Gruß
Rolf
Wenn Du jetzt ein Anfänger wärst, dann würde ich das verstehen, obwohl hier schon sehr plausible Erklärungen gepostet wurden.

Aber nach diesem Statement hast Du wahrscheinlich Frust, weil grad in DK kein Wind ist.
Ansonsten bliebe nur noch die Alternative, dass Du einfach einen Knall hast.
__________________
Aloha
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  #34  
Alt 11.08.2011, 11:59
Benutzerbild von blinki-bill
blinki-bill blinki-bill ist offline
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Zitat:
Zitat von Freddy Beitrag anzeigen
Wave Master, stell diese Frage doch mal im Surf-Forum.com
Da sind einige Finnenbastler und "Finngurus" unterwegs.
Das wird bestimmt ein interessanter Thread
Das ist auf jeden Fall das Richtige bei Langeweile.
Ob damit wem gedient ist sei dahingestellt.
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  #35  
Alt 11.08.2011, 12:06
wave-master wave-master ist offline
Der mit dem Quatro tanzt
 
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Zitat:
Zitat von Quicksurfer Beitrag anzeigen
Wenn Du jetzt ein Anfänger wärst, dann würde ich das verstehen, obwohl hier schon sehr plausible Erklärungen gepostet wurden.

Aber nach diesem Statement hast Du wahrscheinlich Frust, weil grad in DK kein Wind ist.
Ansonsten bliebe nur noch die Alternative, dass Du einfach einen Knall hast.
Ja, wahrscheinlich habe ich wohl einen Knall!
Vielleicht hast du ja keinen und kannst mir endlich sagen, was passiert, wenn ich auf meinem Brett bei unterschiedlichen Segelgrößen immer die gleiche 22er Finne fahre.
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  #36  
Alt 11.08.2011, 12:09
wave-master wave-master ist offline
Der mit dem Quatro tanzt
 
Registriert seit: 25.09.2002
Ort: Südschleswig,Süd
Beiträge: 1.319
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Zitat:
Zitat von Freddy Beitrag anzeigen
Wave Master, stell diese Frage doch mal im Surf-Forum.com
Da sind einige Finnenbastler und "Finngurus" unterwegs.
Das wird bestimmt ein interessanter Thread
Das ist nicht notwendig, da die auch alle hier in diesem Forum schreiben.
Wahrscheinlich sind die auch alle im Urlaub oder wissen es auch nicht!

Geändert von wave-master (11.08.2011 um 12:20 Uhr) Grund: RS
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  #37  
Alt 11.08.2011, 13:34
Benutzerbild von blinki-bill
blinki-bill blinki-bill ist offline
Schwachwindspeeder
 
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Zitat:
Zitat von wave-master Beitrag anzeigen
Das ist nicht notwendig, da die auch alle hier in diesem Forum schreiben.
Wahrscheinlich sind die auch alle im Urlaub oder wissen es auch nicht!
... oder der TE kann bzw. will nicht Lesen und/oder Verstehen
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  #38  
Alt 11.08.2011, 13:40
tigger1983 tigger1983 ist offline
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die kraft ändert sich nicht, der Hebel allerdings schon. Ein 3,7er hat ca. 370cm länge, das 5,3er ca. 430cm
Liegen also knapp 60cm dazwischen...

Bei den eigenschaften ist mir selber aufgefallen, das eine größerer Finne dazu neigt eher aufzukentern (extremfall) und besser höhe zieht.
Die kleinere dagegen ist wendiger. Da ich aber nur welleneinsteiger bin kam ich mit der größeren Finne besser klar...
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  #39  
Alt 11.08.2011, 17:28
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Neopren Neopren ist offline
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Hallo Tigger1983,
es geht aber beim Drehmoment der Segelquerkraft die Höhe des Druckpunktes ein und nicht die Masthöhe ! Desweiteren würde ich mal behaupten, daß das Drehmoment vollständig von dem Surfer aufgehoben wird, denn schließlich hat er ja ebenso ein Drehmoment zur anderen Seite.

Ich würde eher behaupten, daß die Finne nur zur Richtungsstabilisierung zuständig ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Richtungsstabilität

Wenn der Surfer also immer in gleicher Art und Weise das Drehmoment des Segels ausgleicht, dann dürfte auch immer die gleiche Richtungsstabilisierung von nöten sein. Also würde eine Finne reichen.

Vielleicht gibt es irgendwo eine Diplomarbeit im Netz, wo das mal schön betrachtet wurde.
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  #40  
Alt 11.08.2011, 17:50
wave-master wave-master ist offline
Der mit dem Quatro tanzt
 
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Das geht doch schon mal stark in meine Richtung.
Komischerweise....wenn man den Finexplorer von Whitewater anwirft, werden einem bei ansonsten konstanten Angaben bei unterschiedlichen Segelgrößen unterschiedliche Finnengrößen empfohlen.
Wollen die nur den Umsatz steigern?
Bei Mauiultrafins wird hingegen bei Bestimmung der Finnengröße die Segelgröße überhaupt nicht berücksichtigt. Da gehen nur Brettvolumen und Fahrergewicht ein.
Im Übrigen hat mir noch kein Vielfinnenbefürworter kurz und knapp gesagt, was mit mir und meinem Brett nun passiert, wenn ich nicht die Finne wechsle!
Gruß
Rolf
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  #41  
Alt 11.08.2011, 19:24
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anvis anvis ist offline
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Zitat:
Zitat von Neopren Beitrag anzeigen
[...]Desweiteren würde ich mal behaupten, daß das Drehmoment vollständig von dem Surfer aufgehoben wird, denn schließlich hat er ja ebenso ein Drehmoment zur anderen Seite.
Das stimmt so nicht, denn interessant ist ausschließlich die waagerechte Strecke zwischen Druckpunkt und Innenschwerpunkt. Wir das Segel größer wandert der Druckpunkt meist nach hinten. Bei einigen Segellinien ist er konstant. In dem Fall kommt man mit erheblich weniger Finnen aus - evtl. sogar mit einer einzigen.

Zitat:
Zitat von wave-master Beitrag anzeigen
Im Übrigen hat mir noch kein Vielfinnenbefürworter kurz und knapp gesagt, was mit mir und meinem Brett nun passiert, wenn ich nicht die Finne wechsle!
Doch, aber das steht eher zwischen den Zeilen. Ist die Finne zu klein, kannst du nur schlecht Höhe laufen und das Heck driftet weg. Im anderen Fall droht das Brett aufzukenten und verliert an Agilität.
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  #42  
Alt 11.08.2011, 21:29
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Neopren Neopren ist offline
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Hallo Anvis,
schau Dir mal diese Abbildung 2.2 auf S. 6 an:
http://kagelmann.net/files/Diplomarbeit.pdf

Ich rede von der Kraft Fw bei Halbwindkurs. Die Drehachse ist dabei die Längsrichtung des Boards und somit muss die Höhe des Druckpunkts der Hebelarm sein und mit der Kraft Fw multipliziert werden um das Drehmoment zu bekommen. Der Surfer muss dieses Drehmoment ausgleichen, um nicht einen Schleudersturz zu produzieren. Das Drehmoment gleicht der Surfer durch seine schräge Haltung aus, so daß ein Teil seiner Gewichtskraft in Luv zeigt.
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  #43  
Alt 11.08.2011, 22:31
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anvis anvis ist offline
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Das ist nicht richtig - ein Segel entwickelt eine Vortriebskraft, weil die anströmende Luft auf der gewölten Seite des Segels schneller strömen muss als auf der Rückseite. Der daraus resultierende Druckunterschied ist ursächlich für den Vortrieb. Diese Kraft ist parallel zur Wasseroberfläche und hat den gedanklichen Ausgangspunkt im Segeldruckpunkt - dem gedanklichen Flächenschwerpunkt der projezierten Segelfläche. Ähnlich wie bei einem Drehmomentenschlüssel, bei dem die Nuss unsere Finne repräsentiert, ist der Hebelarm die Strecke zwischen dem Druckpunkt - dem Mittelpunkt der Hand des Bedieners - und der senkrechten Achse der Nuss / der Finne.
Wäre die Höhe der Hebel, würde der Drehmomentenschlüssel nur nach vorn oder hinten bewegt werden, nicht aber die Schraube anziehen können.

Der Surfer gleicht mit seiner Körperhaltung die abweichende Lage von Segeldruckpunkt und Lateraldruckpunkt aus. Nur wenn die Druckpunkte übereinander stehen, fahren wir gerade aus. Der Lateraldruckpunkt wiederum ist der gedankliche Schwerpunkt des Wasserfahrzeugs und befindet sich beim Surfbrett kurz vor der Finne oder sogar über der Finne. Weichen beide Punkte ab, fahren wir nach Lee oder Luv. Der Hebelarm zwischen Lateraldruckpunkt und Segeldruckpunkt bestimmt das Maß dieser Bewegung.
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  #44  
Alt 11.08.2011, 23:39
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Neopren Neopren ist offline
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Es geht im obigen Text doch gar nicht um die Vortriebskraft ! Schau Dir das oben genannte Bildchen in der Diplomarbeit an !
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  #45  
Alt 12.08.2011, 06:58
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Zitat:
Zitat von Neopren Beitrag anzeigen
Es geht im obigen Text doch gar nicht um die Vortriebskraft ! Schau Dir das oben genannte Bildchen in der Diplomarbeit an !
Das empfehle ich dir auch - und wenn du der Meinung bist, dass du die Fahrwiderstände, denn diese repräsentiert Fw, durch deine Körperhaltung ausgleichst, dann glaub das eben. Wie man korrekt in der Arbeit nachlesen kann, ist die Widerstandskraft abhängig von den Widerstandsbeiwerten und das hatte ich Anfangs mit einfacheren Worten bereits geklärt. Zwar sind diese Kraftvektoren nicht konstant, ändern sich jedoch bei ähnlichen Wetter- und Wasserbedingungen nur marginal, sodass wir sie kaum wahrnehmen. Für uns sind nur die Auftriebskraft, der scheinbare Wind, der reale Wind und die resultierende Vortriebskraft direkt spürbar.
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