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  #1  
Alt 09.10.2015, 21:53
Ron Ron ist offline
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Standard X3 Gabel mit X9 Endstück

Hi,

hat jemand Erfahrungen mit einem X9 Endstück (wide aus 160-220) in einer
X3 Gabel(160-210)?
Welche Form der X3 ist dazu geeignet (S-Form oder classic)?

Der Durchmesser des Rohres vom X9 Endstück beträgt ziemlich genau 23,5 mm.

Freue mich über Tipps oder eventuelle Angebote einer passenden X3 Gabel.

Gruß Ron
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  #2  
Alt 09.10.2015, 22:56
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Neopren Neopren ist offline
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Hi,
die X3 reicht völlig aus, um Spaß zu haben und schnell zu fahren. Außerdem ist die leichter, als die Carbongabel. Die Segelgrößen sind bei mir auch so, daß die Endstücke nur wenig herausgezogen werden müssen. Ich habe hier noch eine große X6 Gabel, aber auch nur deswegen, weil der Verkäufer mir das Teil zum X3-Preis verkauft hat.
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  #3  
Alt 13.10.2015, 17:30
Das_Eichamt Das_Eichamt ist offline
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Habe vor 3 Wochen jemand auf Rügen getroffen der ein X9 Endstück in einer X3 fuhr. Die Gabel ist dann trotzdem vorn gebrochen. Das Endstück aus Carbon bringt dir hier wie auch bei der X6 keine Punkte. Die Steifigkeit wird vorn gebraucht und nicht hinten...

Ein Carbongabel kostet nicht mehr als 3 zerbrochene Alugabeln - hat bei mir auch eine Weile gedauert das zu erkennen...
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  #4  
Alt 13.10.2015, 21:44
Smeagle Smeagle ist offline
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Die Erfahrungen unterscheiden sich ich habe noch keine Alugabel zerbrochen, eine leicht verbogen, konnte man aber noch prima heimfahren damit.
Aber eine Carbongabel (North Carbon Race L) fein säuberlich in drei Teile zerteilt beim Schleudersturz.

Jetzt versuch ich's mal mit Alu-V-Grip. Hoffentlich steif genug und nicht ganz so kostspielig, wenn man sie zerstört...

Gruß,
- Oliver
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  #5  
Alt 13.10.2015, 23:00
Das_Eichamt Das_Eichamt ist offline
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Ich habe glaube 6 X3 und eine Tikki Pro (Low Budget Gabel - hat länger als die X3 gehalten) auf dem Gewissen. Kumpel hat die ganze Garage voll mit zerbrochenen X6 Gabeln hängen - ein Bild für die Götter.

Bei großem Zeug ist eine Alugabel bei mir nach 2,5Jahren durch. Bei kleinem ist die Haltbarkeit etwas höher - schwimmt sich aber auch nicht besser. Seit der Umstellung auf Carbon ist Ruhe. Von der Leistung gerade bei großem Zeug (9qm+) ganz zu schweigen.

Nehmt euch mal ein Alublech und biegt es 2x hin und her. Es ist ein bescheuertes Material und eigentlich für den Einsatz an der Gabel nicht geeignet.

Schleudersturz -> sowas macht man auch nicht!

Geändert von Das_Eichamt (13.10.2015 um 23:04 Uhr)
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  #6  
Alt 14.10.2015, 11:39
Smeagle Smeagle ist offline
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Zitat:
Zitat von Das_Eichamt Beitrag anzeigen
Bei großem Zeug ist eine Alugabel bei mir nach 2,5Jahren durch. Bei kleinem ist die Haltbarkeit etwas höher - schwimmt sich aber auch nicht besser. Seit der Umstellung auf Carbon ist Ruhe. Von der Leistung gerade bei großem Zeug (9qm+) ganz zu schweigen.
Dann muss ja die Carbongabel grob 9 Jahre halten damit sich das amortisiert? In der Zeit muss man die auch sicherlich mehrmals neu belegen, was schon fast so viel kostet wie eine neue Alugabel. Also 2 Jahre Haltbarkeit finde ich, bei häufigem Einsatz, OK.

Ich habe V-Grip noch nicht probiert, die bestellte ist unterwegs zu mir. Aber wenn der wirklich so steif ist wie vom Hersteller und vielen Nutzern behauptet, halte ich das für die vernünftigere Lösung. Aber ist vielleicht verfrüht sowas zu sagen. Frühe Modelle hatten ja noch Defizite im ausgezogenen Zustand, angeblich soll das bei aktuellen nicht mehr so sein. Da ich keinen gründlichen Test zu akteulleren gefunden habe, probiere ich es halt aus.

Wenn die doch nicht steif genug ist, dann bleib ich bei Carbon. Habe ja noch die "North Carbon Race Pro XL" für die großen Segel im Einsatz.

Zitat:
Zitat von Das_Eichamt Beitrag anzeigen
Schleudersturz -> sowas macht man auch nicht!
Du machst Deine Gabeln beim normalen Fahren, ohne Sturz, kaputt? Wie das denn?

Gruß,
- Oliver
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  #7  
Alt 14.10.2015, 12:59
Das_Eichamt Das_Eichamt ist offline
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Kauf dir einfach eine gebrauchte. Die große (Technosport) habe ich seit 5 Jahren -> Belag ist top da ich auf das Teil achte und nicht durch den Schotter ziehe. Die kleine ist 2Jahre alt und hat vom Belag schon etwas mehr leiden müssen.

Wenn du das zweite mal im Winter 2km geschwommen bist überlegst du dir das nochmal - Alu bleibt ein scheiß Material egal in welcher Form :-)

Ich habe noch nie eine Gabel oder Mast durch Sturz gebrochen -> kleine Gabeln brechen gern bei der Landung von hohen Sprüngen oder verformen sich mittig und die großen brechen vorn einfach bei voller Fahrt oder beim Pumpen ab.
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  #8  
Alt 14.10.2015, 14:13
Smeagle Smeagle ist offline
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Hallo,

Danke für den Input, finde ich interessant. Weicht halt nur ein bisserl von meinen Annahmen/Erfahrungen ab.

Wobei mit eigenem Material fahre ich fast nur auf Binnenseen, Sprünge mache ich nicht. Brauche die Steifheit nur, um mich mit meinem hohen Gewicht voll in die Gabel hängen zu können. Wobei sich da die Carbongabel auf 242cm (von 250) auch schon ganz deutlich biegt...

Was das Material angeht ist meine Erfahrung: Bei Überlast verbiegt sich Alu erstmal. Carbon reißt gleich ab. Wobei bei gleichem Gewicht die Belastbarkeit von Carbon sicherlich viel höher ist... Hängt dann also auch stark davon ab, ob man, wie bei der X9 glaube ich der Fall, Durchmesser/Gewicht verringert im Vergleich zur Alugabel...

Gruß,
- Oliver
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  #9  
Alt 14.10.2015, 14:36
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Hi, Das_Eichamt hat recht. Alu ist spröde und daher nicht optimal geeignet.
Habe es allerdings auch schon geschafft bei einem Schleudersturz, ausgelöst durch einen Widerstand im Wasser, eine Carbongabel in 3 Teile zu zerlegen. Das war auch gut so, denn möglicherweise wäre es ansonsten meine Wirbelsäule gewesen. Die Gabel wird übrigens wieder repariert und in Dienst genommen.

@Oliver: Du liegst daneben. Die X9 -als Beispiel- ist schwerer als eine X3 und der Holm Durchmesser ist in etwa gleich. Es kommt auch nicht auf das Gewicht an, sondern ausschließlich auf die Steifigkeit.
Auch biegt sich eine moderne Carbongabel so gut wie gar nicht. Die alte North Carbon L würde ich eher als mittelharte Alugabel einstufen und ist kein Vergleich zu X9, Maui oder AL360.

Für mich persönlich ist die Entscheidung für Carbon gefallen. Ich merke den Unterschied auf jeden Fall auch bei Einsatz an Freeride Segeln, die lassen sich eindeutig besser fahren, denn Druckpunktwanderungen treten erst später auf. Außerdem finde ich es wichtig, wenn man sich auf sein Material verlassen kann und Fehlerquellen ausschließt. Surfzeit ist knapp, da muss das schon passen.
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Geändert von blinki-bill (14.10.2015 um 14:44 Uhr)
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  #10  
Alt 14.10.2015, 16:34
Das_Eichamt Das_Eichamt ist offline
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Man muss halt gucken was man will.Der Aufsteiger der froh ist seine Halse zu stehen und vernünftig in die Schlaufen zu kommen wird auch länger an Alu Freude haben - dann macht aber nicht den Fehler und fahrt eine Carbongabel oder beschwert euch später im Gleiten zu sein und rechnet damit irgendwann schwimmen zu müssen - Es gibt vor Bruch keine Ankündigung ;-)

Die Carbongabel verformt sich uberings auch noch und bricht nicht gleich -> denkt mal an den Mast. Kann man sehr schön bei Videos von an der Gabel montierten Actioncams beobachten.

Geändert von Das_Eichamt (14.10.2015 um 16:38 Uhr)
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  #11  
Alt 14.10.2015, 16:39
Smeagle Smeagle ist offline
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Ich behaupte eine Carbongabel kann sich nicht verformen, also dauerhaft die Form ändern. Entweder sie biegt sich unter Last und geht dann in die Ursprungsform zurück oder sie bricht/reißt.

Aber passt schon, ich denke ich liege zumindest teilweise falsch, weil meine alte Carbongabel nicht mit aktuellen vergleichbar ist.

Dennoch, die V-Grip Gabel ist unterwegs, die teste ich. Wenn das nicht erfolgreich ist, ist nicht viel Geld verbrannt Man kann sie ja auch immer noch verkaufen solange man sie nicht zerstört hat.

Gruß,
- Oliver
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  #12  
Alt 14.10.2015, 16:57
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Mit der V-Grip hast du nichts falsch gemacht. Es ist aber noch Luft nach oben, das wäre dann eben Carbon. Spätestens wenn man über ein Slalomboard / Segel nachdenkt wird es Zeit dafür.

Die Carbongabel verformt sich aber sie biegt sich auch wieder zurück und zwar dauerhaft. Das ist ja auch Sinn der Sache. Ich glaub ihr meint das Gleiche.
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  #13  
Alt 14.10.2015, 16:59
Das_Eichamt Das_Eichamt ist offline
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Klar ist das eine elastische Verformung - plastische Verformbarkeit ist doch aber kein Vorteil für die Alugabel - die ist dann Schrott! Darum geht es doch - minimale elastische Verformung und blitzschnelle Rückkehr in die Ausgangslage.
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  #14  
Alt 14.10.2015, 17:29
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
Möven - Jäger
 
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Moin,
nach meinen Erfahrungen gibt es "die" Carbongabel nicht. Es gibt himmelweite Unterschiede in Qualität, Steifigkeit usw....
Beispiele: ich habe eine ältere X9 (200 - 250) (2007 oder 2008): die damaligen X9er sollte/ konnte man am Frontstück verstärken - wurde gemacht - MS - Frontstück verbaut.
Probleme seit dem: leichter Wassereintritt (läuft aber beim fahren wieder raus); Steifigkeit überragend, guter Belag der auch mal was aushält, wird mit Trimmsystem gefahren (die Belegklemme am Endstück hält den Tampen nicht sauber)

andere X9 (225-275) : gleiches Baujahr, ebenfalls am Frontbogen verstärkt - keinerlei Probleme - steif, trocken, guter Belag

kleinere Wave - X9: sehr geringes Gewicht, super steif, dünne Holme aber extrem schlecht klebender Belag

Wichtig ist - unabhängig vom Hersteller - dass man eine Gabel mit durchgehendem Frontbogen hat. Die Klebe- oder Schraubstellen sind murks und geben irgendwann den Geist auf - auch die Carbondinger

"Hybridgabel" mit Alufrontbogen und -holmen aber Carbonendstück sind was für die Galerie

Gruß
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  #15  
Alt 14.10.2015, 17:30
Smeagle Smeagle ist offline
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Ich empfinde das als Vorteil, mit der verbogenen Gabel noch heimfahren zu können Klar ist die dann Schrott, keine Frage! Wieder zurück biegen ist sehr schwierig und wäre mir auch zu unsicher.

- Oliver
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