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  #1  
Alt 23.07.2019, 08:33
Robby (Munich) Robby (Munich) ist offline
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Standard Lebensdauer Board

Bekanntlich verschwinden die Weichmacher aus Kunststoffen im laufe der Jahre.
Resultierend wird der Kunststoff hart und spröde.
Nach wievielen Jahren hat sich ein Surfbrett diesbezüglich verbraucht? Bzw. verliert seine guten Fahreigenschaften?

...Bei Autoreifen sind die Weichmacher nach 8 Jahren weitgehend raus, und somit der Reifen nicht mehr verkehrssicher. Bei Skiern kenne ich auch die 8 Jahre Regel.

Sind "Full Wood Sandwich" (Holz) Boards langlebiger ?

Geändert von Robby (Munich) (23.07.2019 um 08:36 Uhr)
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  #2  
Alt 23.07.2019, 09:11
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Cpt.Sternhagel Cpt.Sternhagel ist offline
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Mal abgesehen von meiner jüngsten Anschaffung sind alle meine Bretter von 2008/9 oder älter. Mein Lieblingsboard war 19 Jahre im Einsatz und ist schließlich auf der Unterseite weich geworden, was ich dem Kabbel am Homespot und meiner Neigung zu platten Landungen zuschreibe.
Und überhaupt ... wer stellt Regeln für so etwas auf???
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  #3  
Alt 23.07.2019, 09:21
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wwwerner wwwerner ist offline
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Epoxydharze und Polyesterharze sind in der Regel hart und brüchig in entsprechender Schichtdicke, da sind keine Weichmacher drin. Demzufolge kann da auch nichts entfleuchen.


Das einzige Kriterium zur Haltbarkeit ist die mechanische Beanschpruchung des Bauteils. Surfbretter gehen also durch übermäßige Belastung kaputt. Je nach dem, wie ein Surfboard aufgebaut ist (Sandwichkonstruktion), also welches Material und wie stark die Gewebelagen sind, welches Harz verwendet wurde, ist ein Board haltbar bei normaler Belastung oder eben nicht.


Die heutigen Leichtbauten (LTD) sind schon sehr empfindlich, dafür aber leichter. Solche "Leichtbauten" zeigen nicht selten im Standbereich zwischen den Schlaufen schon nach einer Saison weiche Stellen.


Ich würde ein FWS einer leichten Carbonbauweise vorziehen, weil es meiner Meinung nach haltbarer ist.
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  #4  
Alt 23.07.2019, 12:46
Robby (Munich) Robby (Munich) ist offline
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Danke für die Antworten.
Ich habe mir auch schon gedacht, dass FWS (Holz) haltbarer als Carbon/Epoxid sind. Obwohl FWS sicher einige Lagen davon auch drin hat.
Eigentlich halten Holzkonstruktionen immer sehr lange, solange nicht Wasser dran kommt (siehe Bootsbau...).

Bei der Lebensdauer insgesamt ist es beruhigend wenn die Bretter so lange halten. Neuralgische Stellen (bei Schlaufen et.) oder Beschädigungen geben wohl mehr den Ausschlag.
Ich denke aber auch die jeweils neuen Shapes geben einen Ausschlag für ein neues Board.
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  #5  
Alt 23.07.2019, 12:57
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Bei Philipp Köster hält ein Waveboard ~ 2 bis 4 Wochen.

Also: Keine doppelt masthohen Doppelloops,
dann kannste lange Spaß haben am Board
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  #6  
Alt 23.07.2019, 18:57
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
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Zitat:
Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen
Danke für die Antworten.
Ich habe mir auch schon gedacht, dass FWS (Holz) haltbarer als Carbon/Epoxid sind.
Moin,
für mich eine sehr gewagte These.
Sicherlich gibt es immer wieder "Produktionsfehler" womit die Haltbarkeit eingeschränkt ist.
Aber bei "normalem" Gebrauch....
Und wenn einem selbst mal ein Board kaputt geht - wer gibt schon gerne zu, dass er es falsch behandelt hat.
Statistisch ist es eh zu vernachlässigen.
Ich selbst hatte bislang meine Schäden bei der vermeidlich schweren, stabilen Variante. Meine TE / TXTR / Ltd haben außer Lackschäden noch nie ein Problem gehabt. Das älteste, regelmäßig gefahrene Board hielt 13 Jahre und dann waren lediglich die Schlaufen und Pads verschlissen.
Gruß
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  #7  
Alt 24.07.2019, 09:41
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Zitat:
Zitat von Robby (Munich) Beitrag anzeigen

Sind "Full Wood Sandwich" (Holz) Boards langlebiger ?
Was meinst du denn mit langlebiger?

Man kann Boards so bauen, dass sie Dauerbelastung sehr gut standhalten und nicht "weich werden".

Man kann auch Boards bauen, die Schleuderstürze aushalten ohne beschädigt zu werden.

Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun, da unterschiedliche Stellen des Sandwichlaminats beschädigt werden. Und das Sandwich ist eben immer ein Kompromiss aus Gewicht, Stoßfestigkeit und Langlebigkeit...
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  #8  
Alt 24.07.2019, 12:55
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Zitat:
Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
Moin,
für mich eine sehr gewagte These.
Sicherlich gibt es immer wieder "Produktionsfehler" womit die Haltbarkeit eingeschränkt ist.
Produktionsfehler? Die leichtesten Bauweisen, in der Regel Carbonlaminate sind nicht auf Haltbarkeit ausgelegt, sondern auf Gewichtsreduktion und Performance. Die Bauteile sind sehr empfindlich, was Druckpunktbelastung angeht, deutlich empfindlicher als FWS Bauteile.
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  #9  
Alt 24.07.2019, 14:15
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Schlagfestigkeit erreicht man v.a. durch eine dicke äußere Schicht des Sandwiches, dass die Sandwichplatte (egal ob PVC, Holz oder HD EPS) schützt. Dass Carbon da deutlich schlechter als Glasfaser abschneidet ist ja hinlänglich bekannt. Noch zäher als Glas ist z.B. Kevlar. Holz kann da nicht mithalten.

Leider wird bei den meisten "Topbauweisen" das Carbon aber in der äußeren Schicht verbaut, damit man das auch schön sehen kann. Die untere Lage ist dann meist Glasfaser.

Mir kommt das ziemlich dämlich vor: Eigentlich sollte Carbon direkt auf den Schaum um dort die Dauerbelastung von Füßen, Finne und Mastfuß mit geringer Dehnung aufzunehmen. Weniger Dehnung hier bedeutet weniger Risiko von Delamination zum Schaum. Glasfaser außen würde Sandwichplatte und Carbon aufgrund besserer Dehnungseigenschaften vor Schlägen schützen ohne zu schnell zu brechen.

Noch besser wäre natürlich (bei gleichem Gewicht) Carbon innen und außen: Die innere Schicht könnte man etwas dünner als mit Glasfaser machen, die äußere Schicht etwas dicker um geringere Schlaggestigkeit auszugleichen. So ist das zumindest bei meinem alten Goya One noch: mehrere Lagen Carbon und ein stolzes Gewicht von fast 7kg. Dafür bocksteif und unkaputtbar.
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  #10  
Alt 24.07.2019, 15:38
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
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Zitat:
Zitat von wwwerner Beitrag anzeigen
Produktionsfehler? Die leichtesten Bauweisen, in der Regel Carbonlaminate sind nicht auf Haltbarkeit ausgelegt, sondern auf Gewichtsreduktion und Performance. Die Bauteile sind sehr empfindlich, was Druckpunktbelastung angeht, deutlich empfindlicher als FWS Bauteile.
Moin,
bei defekten Brettern ist häufig genug zu erkennen, dass sich die einzelnen Lagen nicht überlappt haben, Harz an manchen Stellen gar nicht vorhanden war usw.
Das meine ich mit Produktionsfehler.
Deine Ausdrücke "sehr empfindlich" und "deutlicher" irritieren mich. Was heißt dies denn aus deinen Erfahrungen? 10% empfindlicher als...???
Gruß
P.s. beachten sollte man, dass die Hersteller - unabhängig von der Bauweise - bei Cobra unterschiedliche Qualitätsstufen bestellen können. Vielleicht liegt hier das Problem?
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  #11  
Alt 24.07.2019, 15:52
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wwwerner wwwerner ist offline
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Zitat:
Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
Moin,
bei defekten Brettern ist häufig genug zu erkennen, dass sich die einzelnen Lagen nicht überlappt haben, Harz an manchen Stellen gar nicht vorhanden war usw.
Das meine ich mit Produktionsfehler.
Deine Ausdrücke "sehr empfindlich" und "deutlicher" irritieren mich. Was heißt dies denn aus deinen Erfahrungen? 10% empfindlicher als...???
Gruß
P.s. beachten sollte man, dass die Hersteller - unabhängig von der Bauweise - bei Cobra unterschiedliche Qualitätsstufen bestellen können. Vielleicht liegt hier das Problem?

Ok, so, wie du es oben beschreibst, ist es natürlich richtig. Wenn schlampig gearbeitet wird, ist dein Satz: "Sicherlich gibt es immer wieder "Produktionsfehler" womit die Haltbarkeit eingeschränkt ist." korrekt.


Man könnte aber auch meinen, dass so mancher vermeintliche "Produktionsfehler" vielleicht auch in Richtung Obsoleszenz geht. Das ist aber nur eine Hypothese...
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  #12  
Alt 25.07.2019, 09:20
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Zitat:
Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
Moin,
bei defekten Brettern ist häufig genug zu erkennen, dass sich die einzelnen Lagen nicht überlappt haben, Harz an manchen Stellen gar nicht vorhanden war usw.
Das meine ich mit Produktionsfehler.
Deine Ausdrücke "sehr empfindlich" und "deutlicher" irritieren mich. Was heißt dies denn aus deinen Erfahrungen? 10% empfindlicher als...???
Gruß
P.s. beachten sollte man, dass die Hersteller - unabhängig von der Bauweise - bei Cobra unterschiedliche Qualitätsstufen bestellen können. Vielleicht liegt hier das Problem?
Ich habe schon abenteuerlich verklebte Slotboxen gesehen, die im Grunde nur am Unterwasserschifflaminat hingen und nicht mit dem Schaumkern verbunden waren, offensichtlich aus Mangel an Harz.

Wegen Empfindlichkeit bei "Pro Version" Boards: Mein Starboard Ultrakode in leichtester Carbonbauweise (6,1kg) kriegt am Strand quasi schon vom Anschauen Löcher. Zum Glück ist er relativ leicht zu reparieren und fühlt sich auf dem Wasser sehr leicht und extrem direkt an. Dass Köster dieses Board nach ein paar Surftagen unter den Füßen wegbröselt kann ich nachvollziehen. Dafür fährt es halt extrem geil.

Ganz anders mein älterer Tabou 3S LTD: Carbon-Kevlar im Deck macht das Board sehr schlagresistent und ich habe in 5 Jahren kein einziges Loch reingemacht. Weiche Stellen sind mir (trotz zahlreicher Loops) noch nicht aufgefallen und Standlack ist sowieso ein eigenes (leidiges) Thema. Das Board ist mit 6,5 kg schön leicht, mit direktem Fahrgefühl und robust. Für mich ein Kompromiss, deutlich besser als bedingungslose Hochleistungsbauweise. Ähnliches gilt für die Pro Version meines alten Goya One, das Board ist auch im sechsten Jahr nicht totzukriegen und sieht fast aus wie neu.
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  #13  
Alt 25.07.2019, 09:37
Benutzerbild von Cpt.Sternhagel
Cpt.Sternhagel Cpt.Sternhagel ist offline
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Als der Einsatz von Holz in den frühen 90ern aufkam -Starboard waren da die Pioniere- gab es doch reichlich Bruch bei uns am Spot. Ich erinnere mich noch ganz genau an die vielen auf dem Deck durchgetretenen Carves und Formulas. Andersrum habe ich meinen Acid Wood von immer noch. Der wurde zwar sehr selten gefahren, aber wenn, dann in ganz fiesen Bedingungen.



Ich weiß nicht, wie das Holz eingesetzt wird. Ich glaube, damals war es ein Decklaminat, auf das direkt der Standlack aufgetragen wurde (???). Heute ist es wohl eher das Material zwischen 2 Sandwichlagen (zumindest bei Naish). Damals war Wood die Leichtbauweise!


Egal wie verarbeitet - Holz ist ein Naturprodukt und nie gleichmäßig. Und wenn ich an Holz denke, das vor der Produktion eines Board ein paar Wochen in Thailand rumliegt, wird mir ganz mulmig.

Fazit, mit Wood kann man Glück oder Pech haben. Mein ehemaliger JP schien mir seitens der Verarbeitung ganz solide zu sein, mein Starboard Acid fühlt sich so an, als ob er von jedem Hagelschaer durchsiebt werden könnte (aber er hat seitdem alles überstanden).



Mein er Hawk hatte ein vollständiges Carbon-Kevlar Deck, was nach 3 Jahren weich wurde. Bei der Reparatur war genau das zu sehen, was Rosas oben beschrieben hat - die Lagen waren überhaupt nicht richtig verklebt. Ich habe mir dann (weil es ein super Brett ist) das gleiche noch einmal gebraucht gekauft. Der ist mittlerweile auch schon 13 Jahre alt, sehr viel benutzt und vollkommen in Ordnung.

Was ist es denn nun, was ein Brett zerstört? Obsoleszenz? Pfusch? Schlechtes Material? Schlechte Verarbeitung? Schlechte Pflege?

Bei meiner ehemaligen Lieblinssegelmarke sehe ich das auch in letzter Zeit immer mal wieder. Da wir hochwertigstes Material schlecht verarbeitet und das Segel sieht nach einer Saison aus wie früher nach 5.


Fazit für mich: Die ordentliche Verarbeitung ist wichtiger als das hochwertigste Material. Aber weißt du, wer dein Brett baut?
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Geändert von Cpt.Sternhagel (25.07.2019 um 15:29 Uhr)
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  #14  
Alt 25.07.2019, 12:45
Robby (Munich) Robby (Munich) ist offline
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Welche Segelmarke ist das, der Du den Rücken gekehrt hast?
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  #15  
Alt 28.08.2019, 13:08
Robby (Munich) Robby (Munich) ist offline
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Hier haben sehr viele Thread Teilnehmer, sehr viel Wissen zum Thema beigesteuert.
Zuletzt würde mich interessieren welche Marke ihr als sehr robust bewertet (vielleicht dazu die Bauweise) und welche Marke Ihr eher meiden würdet, da die Verarbeitung nicht stimmt.
Es hilft ja auch nichts ein performantes Brett zu fahren, wenn das Gerät nach kurzer Zeit jede Menge Dellen an Deck hat.
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Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)
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