#1  
Alt 20.10.2019, 19:03
Schtoffel Schtoffel ist offline
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#1
Alt Heute, 16:56
Schtoffel Schtoffel ist offline
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Liebe Surfgemeinde,
in den letzten Tagen konnte ich mal wieder surfen, wobei das typische Problem auftrat: Einige konnten bereits über den Wulfener Hals rutschen, man selber dümpelte größtenteils an der Gleitgrenze herum...
Also meine Frage:
Welches Segel könnt ihr empfehlen bei folgenden Voraussetzungen:
- Körpergewicht 85kg bei 193 cm Körpergröße
- Brett 145 l RRD Fireride aus 2011
- Mast 460cm Constant Curve
- möglichst keine Camber
- bisherige Segel: 6,4m² North Sails Duke, 7,8m² North Sails Natural (das Duke soll bleiben, das Natural kann ersetzt/ergänzt werden)

Ich dachte vielleicht an ein Severne NCX in 7,5m² oder 8,0m²??? Oder Ezzy Cheetah in ähnlichen Größen???
Oder habt ihr bessere Tipps/Erfahrungen bzw. schlechte Erfahrungen mit den genannten Segeln?

Hang Loose,
Schtoffel
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  #2  
Alt 20.10.2019, 20:03
trebor trebor ist offline
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Hallo Schtoffel

wenn das 7.8 nicht zum Gleiten reicht, brauchst du ein grösseres Segel. Bei einem 145 l-Board sind 8.5-9 qm kein Problem.
Hersteller ist grundsätzlich egal - wenn dir North passt, schau mal da. Vielleicht findest du jetzt Ende Saison ein gutes Gebrauchtsegel oder was im Ausverkauf.

Gruss Robert
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  #3  
Alt 20.10.2019, 21:50
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BoardStar BoardStar ist offline
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Aber zur Sicherheit noch ne Frage: Waren denn die anderen mit deutlich größerem Zeug unterwegs?
Angleiten und vor allem auch Durchgleiten ist nicht unbedingt immer eine Frage des Materials, die richtige Technik ist mindestens ebenso wichtig.

Aber mit ziemlicher Sicherheit ist das „Natural“ (aus welchem Jahr?) auch nicht das dynamischste Segel. Da gibt’s bestimmt etwas mit mehr Support.
Ist denn Dein Mast RDM oder SDM? Das wäre für die Auswahl eines passenden Segels auch nicht völlig unwichtig - wobei ich mich in den Größen nullkommanull auskenne...
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  #4  
Alt 20.10.2019, 21:53
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aurum aurum ist offline
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er will ja seinen 4,60er CC Mast verwenden, was die Auswahl an größeren Segeln durchaus einschränkt
__________________
Gruß , Tilo
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  #5  
Alt 21.10.2019, 08:50
Phillip Hommel Phillip Hommel ist offline
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In der Größe solltest du vielleicht doch Camber in Betracht ziehen, vor allem im Lowwindbereich bringt das vorgeformte Profil schon nen merklichen Unterschied. Mit 4,60er Mast wird das aber eher schwierig in der Größe
Eventuell mit nem Carbon-Extender, aber ich persönlich fand das ziemlich fummelig, vor allem weil da dann wieder nur ne kurze Extension reinpasst. Vllt mal auf dailydose nach nem Gebrauchten S Type plus Mast suchen, das Severne Overdrive soll auch super sein.
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Fanatic Hawk 95 (2008?) - Tabou Rocket 125 (2011) (for sale) - Fanatic Falcon TE 85cm (2017) - RRD X-Fire v10 108 (2018)//
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  #6  
Alt 21.10.2019, 14:38
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mariachi76 mariachi76 ist offline
Schwachwindgleiter
 
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Hallo,
ich bin da ganz bei Philipp Hommel:
- Nimm ein leichtes 2-Camber Segel. Das vorgeformte Profil hilft etwas beim angleiten, v.a. aber ganz stark beim durchgleiten!
- Auf ein 145L Board kann auch ein 9m2 Segel rauf. Wenn du bereits ein 7.8 hast dann bringt ein 8m2 rein gar nichts.

Meine ganz starke Empfehlung (und ich habe schon einiges Leichtwind-Material ausprobiert): Severne Turbo 9.2 - das ist meine Leichtwind-Waffe schlechthin!

Ich fahre das Segel mit meinen 80kg auf einem Super Lightwind Pro mit 165L, das passt aber auch auf dein 145L Board noch gut drauf.
Das Segel hat unten rum einfach wirklich rumms, ist mit 5.2kg sehr leicht für ein Cam-Segel, lässt sich spielend leicht riggen, vom handling her und auch vom Schnitt wie ein no-cam freeride-Segel, schlägt super um, gute Manöver-Eigenschaften.

Ein Overdrive würde ich dir aber für Leichtwind eher nicht empfehlen (habe selber eins in 7.0). Ich finde das ein sehr "technisches" Freerace/Slalom-Segel, eher für Starkwind bzw. sehr böigen Wind (übrigens auch das NCX). Nach oben hin Speed und Beschleunigung ohne Ende, aber für nicht so gut für Schwachwind.

Ich bin jedenfalls mit dem Turbo GT 9.2 mit etwas Pumpen immer der erste am Gleiten an meinem Revier (und da sind einige die besser fahren als ich). Mein Revier hat typisch so 11-13kn, da reicht eine kurze Bö zum anschubsen und pumpen, und wenn man mal in Fahrt ist, dann stoppt das Segel nicht mehr... also wirklich ein heisser Tip.

Allerdings brauchst du da zwingend einen 490er Mast (oder Carbon Extender) und eine >=220er Gabel.

Aber dann hast du wirklich was davon. Wie gesagt, ein 8er Segel bringt kaum was gegenüber einen 7.8.

lg
mariachi76
__________________
Severne Fox 105L, JP Magic Ride Pro 130L, JP Super Lightwind Pro 165L
Severne Gator 5.5, 6.5, 8.0, Overdrive 7.0, Turbo GT 9.2
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  #7  
Alt 21.10.2019, 17:10
Benutzerbild von Cpt.Sternhagel
Cpt.Sternhagel Cpt.Sternhagel ist offline
still rockin'
 
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Es gibt asuch Segel ohne Camber, die trotzdem auch an Land ein vorgeformtes Profil haben. Da wäre da Ezzy Cheetah, das Sailworks Retro, Loftsails Oxygen und Morpho 8,4. Letzteres ist das einzige der genannten, das meines Wissens noch auf einem 460er Mast funktioniert. Alle diese Segel gibt es in sehr robuster, aber leichter fast voll X-Ply-Ausstattung.
__________________
Wasserqualität Niedersachsen


http://www.badegewaesser.niedersachsen.de/index.php?p=k
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  #8  
Alt 21.10.2019, 22:06
Schtoffel Schtoffel ist offline
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Meine Frage zielte dahin, ob Neuentwicklungen in den letzten acht Jahren dazu geführt haben, dass ich mein 7.8er durch ein neues Segel ähnlicher Größe und damit 460er Mast ersetzen kann, um so früh wie möglich ins Rutschen zu kommen...
Eure Anmerkungen klingen allerdings eher so, dass ich leider doch in ein größeres Segel plus längerem Mast investieren muss...
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  #9  
Alt 21.10.2019, 22:19
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BoardStar BoardStar ist offline
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Also ich hatte Dich zumindest richtig verstanden und denke auch, dass ein Austausch des Natural Dir durchaus helfen könnte.

Nur habe ich keine Ahnung von den entsprechenden Segeln, in der Größe habe ich noch nie etwas besessen...
Sailloft kenne ich zumindest als „Fremdmasten freundlich“ und dieses 8,0er wirkt zumindest von der Beschreibung her ganz passend. Ein 460er Mast ist auch möglich:

http://www.sailloft.de/cms/products/sails/cross/
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  #10  
Alt 21.10.2019, 23:09
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wwwerner wwwerner ist offline
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Zitat:
Zitat von Schtoffel Beitrag anzeigen
Meine Frage zielte dahin, ob Neuentwicklungen in den letzten acht Jahren dazu geführt haben, dass ich mein 7.8er durch ein neues Segel ähnlicher Größe und damit 460er Mast ersetzen kann, um so früh wie möglich ins Rutschen zu kommen...
Eure Anmerkungen klingen allerdings eher so, dass ich leider doch in ein größeres Segel plus längerem Mast investieren muss...
Simmer VMAX kannst du die großen Größen 7.9 und 8.6 mit 460er Mast fahren.
__________________
~Surfshop Münster~
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  #11  
Alt 22.10.2019, 00:05
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Murphy Murphy ist offline
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Standard Glaskugel die 2.

Zitat:
Zitat von Schtoffel Beitrag anzeigen
#1

Liebe Surfgemeinde,
in den letzten Tagen konnte ich mal wieder surfen, wobei das typische Problem auftrat: Einige konnten bereits über den Wulfener Hals rutschen, man selber dümpelte größtenteils an der Gleitgrenze herum...
Also meine Frage:
Selbe Frage wie vor ein paar Tagen. Kann ich meinen Betrag so reinkopieren.
"Also von hier aus zu erkennen, warum Du nicht ins Gleiten kommst, dagegen ist Glaskugel lesen ne exakte Wissenschaft.
Das kann so viele Ursachen haben. Schlecht angleitendes oder falsch getrimmtes Segel, schlechte/nicht vorhandene Angleittechnik usw."

Du schreibst ja noch nicht mal welchen Mast Du hast. Marke? Carbon?
Zum Segel: Dein North Natural kannste nach der Zeit und angenommener normaler Nutzungsdauer bequem entsorgen. Dürfte ausgelatscht seinß, das zieht nix mehr vom Hocker.
Camber nutzen zum Angleiten wenig, braucht heute kein Mensch mehr.
Der Sailloft Tip war nicht schlecht. Hatte ich auch mal. Geht früh los bei angenehmem Handling.
__________________
Gruß Murphy

Say no to big Boards.

Geändert von Murphy (22.10.2019 um 00:20 Uhr)
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  #12  
Alt 22.10.2019, 17:10
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Sehe das wie Murphy: Cambersegel gleiten nicht besser an, nur besser durch. Außerdem ist ne Ferndiagnose immer schwer.

Insgesamt ist es so, dass auch auf Fehmarn mehr Tage mit 13 kn als mit 30 kn vorliegen. Daher macht ein vernünftiges 8er Segel M.E. auch da Sinn, wenn man lieber surft als zuschaut.

Als alter NP Fanboy werfe ich mal die Hellcat/Speedster in die Runde. Die gleiten sehr gut an, erfordern allerdings NP Masten am Besten in 490er Länge.
__________________
check: www.surfshop-muenster.de
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  #13  
Alt 24.10.2019, 16:51
Robby (Munich) Robby (Munich) ist offline
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Zitat:
Zitat von Schtoffel Beitrag anzeigen
Meine Frage zielte dahin, ob Neuentwicklungen in den letzten acht Jahren dazu geführt haben, dass ich mein 7.8er durch ein neues Segel ähnlicher Größe und damit 460er Mast ersetzen kann, um so früh wie möglich ins Rutschen zu kommen...
Eure Anmerkungen klingen allerdings eher so, dass ich leider doch in ein größeres Segel plus längerem Mast investieren muss...
Beim 7,8er würde ich nichts unterhalb von 9,0 qm hernehmen.
Macht ansonsten keinen Sinn.
__________________
Selbstentwickler im KVP Mode (Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess)
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