#1  
Alt 04.06.2017, 13:05
Axl-Harper Axl-Harper ist offline
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Standard Dauer Spin out ????

Hai Leute ,

Hab mir vorm letzten Surftrip nen Slalombrett rausgelassen und wollte testen wie da Ding läuft.
Nun hatte ich von Anfang an große Probleme das Ding in der Spur zu halten da mit dem kleinsten Druck um Höhe zu laufen sofort n Dauer Spin out kam. Sobald ich wieder in der Spur war und der kleinste Druck aufs Brett kam wars wieder soweit und des Spass begann von vorne.

Unterscheidet sich die Fahrweise eines Slalombretts von der einer Freeriders so sehr ( Magic Ride macht keine Probleme) oder ist die Finne zu klein ?

100 KG Kerl
Jp Slalom 85 (135L)
Ga Sails Pilot 7,5
Muf SL 48
Comer See (Domaso)



Grüße und danke für eure Tips!!
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  #2  
Alt 04.06.2017, 19:02
Benutzerbild von blinki-bill
blinki-bill blinki-bill ist offline
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Hi. Bei der Kombination würde ich sagen ist die Finne ehr viel zu groß. Ich würde da 5 cm weniger fahren. Es ist ein Fahrtechnik Problem. Die Fuhre muss erst ordentlich in Fahrt sein, bevor sie Druck verträgt. Also: Abfallen, Tempo aufnehmen, Luvkannte kommen lassen. Ist die Lage stabil verträgt das Board auch Druck. Mehr als dein Magic Ride.
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blinki-bill
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  #3  
Alt 04.06.2017, 19:26
Smeagle Smeagle ist offline
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Hallo,

Habe auch vor einiger Zeit den Wechsel vom 78cm Freerider auf 85cm Slalom durchgezogen.

Ich kämpf(t)e auch mit dem Problem Bei mir lag/liegt es daran, dass der Freerider immer langsamer wurde wenn ich zu viel Druck auf die Finne gegeben habe. Daher habe ich nie "zu viel" gegeben - konnte ich nicht, weil er vorher ja längst aus dem Gleiten war. Das Slalomboard hingegen kann immens viel Druck ab auf der Finne und wird eher schneller - bis es irgendwann zu viel für die Finne ist. Und dann reißt die Strömung so brutal ab, das man fast bis zum Stillstand runter gehen muss... Bei mir greift erst so um die 20km/h die Finne wieder, egal was ich tue...

Lösungsansätze die mir weiter helfen (aber noch Work in Progress):

Feinfühliger Fahren. Der Abriß kündigt sich schon an, aber sehr subtil. Reaktion auf Druck wird "zäher", weniger direkt wenn Du an die Grenze kommst. Fühlt sich dann ein wenig schwammig an. Schwer zu erklären.

Vom Gefühl her weniger mit dem hinteren Fuß "seitlich gegen die Finne treten" und stattdessen mehr den Körper nach vorne ziehen mit dem vorderen Fuß, mit dem hinteren das Brett nach hinten schieben.

Ich habe mal 1 Stunden damit verbracht, mich immer wieder bewusst in die Situation zu bringen, das hat mir schon viel weiter geholfen.

Ab und zu passiert es mir aber immer noch, besonders dann, wenn ich sehr stark angepowert bin. Also die heftigsten Spin Outs absurder Weise bei hohem Tempo, so ab 25 Knoten. Weil bei dem Tempo kündigt sich der Abriß kaum noch spürbar an, für mich zumindest kaum spürbar

Gruß,
- Oliver

Geändert von Smeagle (04.06.2017 um 19:28 Uhr)
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  #4  
Alt 04.06.2017, 19:35
Benutzerbild von Rosas-Fahrer
Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
Möven - Jäger
 
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Moin Oliver,
hm - Spinout bei zuviel Power auf dem SL´er?
Für mich stabilisiert sich eine gute Slalomfinne doch immer mehr, je höher die Geschwindigkeit ist.

@ AXL:
Eine 48er sollte auch unmittelbar nach dem Angleiten schon einiges an Druck abkönnen. Also Tipps von blinkie befolgen und sensibles Füßchen trainieren.

Nur zur Sicherheit: Finne mal genauer in Augenschein nehmen - irgendwelche Auffälligkeiten? Asymmetrisch? Locker im Finnekasten? Sitzt sie nicht tief genug im Kasten?

Gruß
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  #5  
Alt 04.06.2017, 23:15
silversurfer22002 silversurfer22002 ist offline
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Segel evtl zu bauchig getrimmt ?
genügend VL Spannung ?

Welche Mastfußposition ?

Genügend Druck über den Mastfuß auf das Brett gebracht ?

Schlaufenposition und wie/wo hast du drauf gestanden / belastet ?

dein 7.5er Segel ist für ein 85er Slalomboard relativ klein
Slalomgeraffel solltest du eine Nummer größer fahren wie zuvor sonst bringt dir das Slalomzeug nix an Vorteilen
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  #6  
Alt 05.06.2017, 10:24
Roland Roland ist offline
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Hi, Spinout probleme mit dem Umstieg auf Slalom hatte ich so nicht, aber die fahrweise unterscheidet sich schon deutlich vom Freerider. Zum Angleiten muss man schon deutlich abfallen (wenn man nich aktiv anpumpt) und Geschwindigkeit aufbauen, bevor man Höhe zieht. Auch fährt man mit viel mehr Körperspannung, das kommt aber ( zumindest bei mir ist das so) ganz automatisch.
Ich denke auch das ein 7,5 für die Boardgröße am unteren Ende liegt, da sehe ich eher Segel zwischen 9,5 und 8,5.
Ansonste Finne checken ist nie verkehrt, ich finde die finne hat hier einen viel größeren Einfluß als beim Freerider, da sollte man nicht sparen. Allerdings wenn das Priofil sehr schmal ist, könnte es auch daran liegen. Dann ist die zwar schnell aber eben auch äußerst sensibel. Da bringt dann nicht mehr länge sondern nur mehr Profilstärke etwas.
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  #7  
Alt 05.06.2017, 17:19
Smeagle Smeagle ist offline
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Zitat:
Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
Moin Oliver,
hm - Spinout bei zuviel Power auf dem SL´er?
Für mich stabilisiert sich eine gute Slalomfinne doch immer mehr, je höher die Geschwindigkeit ist.
Doch doch, ist schon so. Und liegt an mir. Die Finne verträgt schon viel Power, aber irgendwann ist dann so richtig Schluß. Die Sensibilität, genau zu merken wann Schluß ist mit Höhe Pressen, muss man sich erst mal erarbeiten. Beim Freerider war das einfach, der wurde rechtzeitig vorher langsamer. Und auch der Slalom Hobel wird, wenn nur moderat angepowert, langsamer. Nur bei wirklich viel Druck im Segel komme ich in den Bereich.


Vielleicht meint der AXL ja ganz was anderes, aber bei "Dauer Spinout" kam mir sofort mein (fast) gelöstes Problem in den Sinn.

- Oliver

Geändert von Smeagle (05.06.2017 um 17:22 Uhr)
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  #8  
Alt 06.06.2017, 07:28
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Moin,
für mich klingts das wie so grade eben am Rutschen mit dem 7.5er dann ab in die Schlaufen und dann schmiert er eben ab, weil das was die Finne an Tempo benötigt um zu funktionieren noch nicht da ist. Das Pilot produziert für das Große Board auch zu wenig druck nach vorn auf den Mastfuß. Da gehört eigentlich 8 m² aufwärts drauf.

Die Slalomfinne hat ein viel dünneres Profil und ist deshalb wesentlich sensibler als die Freeride Stachel.

@Oli: Dein Phänomen kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Sowas kenn ich nur bei Grasfinnen und hohem Speed aber nicht bei normalen Finnen. Hast du dabei am Segel noch alles unter Kontrolle? Druckpunkt noch da wo er sein muss? Oder schon Backhanded?
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  #9  
Alt 06.06.2017, 08:55
Smeagle Smeagle ist offline
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Zitat:
Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
@Oli: Dein Phänomen kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen. Sowas kenn ich nur bei Grasfinnen und hohem Speed aber nicht bei normalen Finnen. Hast du dabei am Segel noch alles unter Kontrolle? Druckpunkt noch da wo er sein muss? Oder schon Backhanded?
Jau, ich stehe schon mit dem hinteren Fuß ordentlich auf der Finne, also richtig Druck. Aber Segel hängt schön neutral und stabil am Trapez. Ist ja auch Slalom Segel mit 4 Cambern etc...

Mich verwirrt das ja auch sehr, aber ist so. Und ich habe den Einruck, dass ich das mit steigender Sensibilität in den Griff kriege.

Habe aber tatsächlich vor, den Finnenbauer die Finne nochmal anschauen zu lassen. Es ist nämlich sogar eine 48er, also relativ groß für die Kombi (85cm, 9,5qm Slalom), die sollte wirklich eher nicht abreißen.
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  #10  
Alt 06.06.2017, 09:12
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Ihr mit euren Customfinnen Die ist bestimmt bei 50 abgeregelt
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  #11  
Alt 16.06.2017, 18:42
Axl-Harper Axl-Harper ist offline
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Cool

gefühlsmässig läufts so ab:
halse
gas
einhängen
schlaufen finden
und schon gehts los mit den Problemen

Die fahrweise kam mir auch viel zu aufrecht vor. und umso aufrechter ich fahr um so unsicherer bzw sturzanfälliger fühlt sich des ganze an.
schätze ich sollts mit längeren Tampen probieren damit ich etwas tiefer hänge.
wobei mir allein die position der schlaufen schon spanisch vorkommt. die sind soweit aussen das die ferse schon verdammt knapp am wasser ist. Schlaufen lassen sich aber nur seitlich und nicht nach innen schieben.

Schätze ich hätte den Magic ride in 120 bis 130 liter kaufen sollen anstatt nen slalom ausflug zu machen. größere Segel als 7,5 sind an meinen Spots normal nicht nötig.

Werds im Sommerurlaub nochmal probieren und ansonsten muss ich mich leider davon wieder trennen.

Grüße axl
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  #12  
Alt 16.06.2017, 20:39
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Ja. Klarer Fall von zu wenig Dampf. Da hilft nur eine dickere Finne oder mehr Speed durch größeres Segel.
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  #13  
Alt 16.06.2017, 21:01
silversurfer22002 silversurfer22002 ist offline
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7.8 für ein 85er Slalomboard ist schon recht klein

kann auch am falschen Segeltrimm liegen
zu wenig VL Spannung, zu viel Bauch
zu kurze Trapeztampen
zu hoher GB, deshalb das Brett zu entlastet

Tampenlänge so, das du noch so eben den GB greifen kannst

wenn ich 7.8 auf meinem 85er Fahren würde (mit 105 KG) dann auch max 43er Finne.
Zum Angleiten dann aber auch bis zu 48cm Finnenlänge, mit 9.6m2

beim Trimm entscheiden teilweise 5mm !! über funktioniert oder unfahrbar also ausprobieren, immer nur eine Sache verändern
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