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  #1  
Alt 16.12.2017, 09:49
volkers volkers ist offline
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Standard Leichtwindsegel > 7,5qm

Hallo Windsurf-Gemeinde,

auch wenn das Thema schon oft durchgekaut wurde bin ich mit den bisherigen Beiträgen zwar schlauer geworden, aber die richtige Entscheidung fehlt mir noch:

Habe mir letztes Jahr ein ein 7,5er NP Ryde zugelegt, weil ich mit meinem 6,5er Ryde erst ab ca. 17kn ins rutschen komme. Mit dem 7,5er geht das schon ab 14kn. Um mehr Tage bei 11-14kn zu nutzen suche ich jetzt noch eine Nummer größer. Habe ein Starboard Carve 121 mit 4 Schlaufen (72,5cm breit) und wiege bei 191cm 85kg.

Vom Handling her komme ich mit dem Ryde ganz gut zurecht, auch wenn die Halse noch ab und zu im Wasser endet, besonders beim shiften und bei Welle. An meinem Homespot Barcelona oder Bucht von Roses ist bei Gleitwind immer Welle dabei, zumindest genug um die Halse zur Wackelpartie zu machen. Bei 11-14kn hat man dann weniger Welle aber glatt gebügelt ist es auch nicht. Leider habe ich hier auch kein Stehrevier aber der Wasserstart geht schon ganz gut. Ab und zu fahre ich noch nach Leucate oder zum Delta del Ebro, da gibt es dann Stehrevier und Flachwasser aber die 200km mach ich nur bei guter Windvorhersage und dann dürfen die kleineren Segel ran.

Ich schwanke zwischen:
- einem NP Hellcat, das soll ja bei Leichtwind super anschieben, aber das größte ist mit 8,2qm nur ein bisschen größer als mein Ryde 7,5. Macht da der Segelschnitt den Unterschied aus oder ist der Größenabstand zu klein?
- Der nächste Kandidat ist ein Gaastra Matrix in 8,5qm, das soll ein super Allrounder sein aber ich will ja möglichst früh rutschen. Das aktive Angleiten habe ich noch nicht so raus und ich fahr auch gerne mit etwas Druck im Segel.
- Dann steht noch ein GunSails Rapid 8,6 auf der Liste, soll unten raus auch gut gehen aber ist im Handling etwas schwerer.

Also Mast kommt dann noch jeweils der passende dazu, hab also noch keinen Mast der mir die Kandidaten weiter einschränkt.

Camber-Segel habe ich ausgeschlossen weil ich kein Stehrevier habe. Die Segelrange des Carve 121 ist mit maximal 8qm angegeben, daher auch die Frage ob das mit 8,5 noch geht. Ein größeres Brett will ich mir erst mal nicht zulegen, das gibt sonst Platzprobleme, besonders weil ich das alles im VW-Bus rumkutschiere.

Vielen Dank im Voraus für Eure Tips und Entscheidungshilfen,

Grüße,
Volker
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  #2  
Alt 16.12.2017, 14:15
mariachi76 mariachi76 ist offline
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Wie wäre das Severne NCX? Habe es zwar selbst nicht, soll aber ein top Segel sein vom Handling und Power her. Freeride mit Tendenz zu Race Segel, ohne Camber.
Das gibts als 8.0 oder 8.5 jeweils für 490er Masten. Und in verschiedenen Farbvarianten erhältlich, falls das eine Rolle spielt...

lg
mariachi76
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  #3  
Alt 16.12.2017, 19:17
Smeagle Smeagle ist offline
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Interessehalber, wo siehst Du den Zusammenhang zwischen Cambersegeln und Stehrevier? Ich fahre fast nur Cambersegel - ganz ohne Stehrevier.
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  #4  
Alt 16.12.2017, 19:43
Benutzerbild von Bernie B
Bernie B Bernie B ist offline
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Zitat:
Zitat von maricahi76 Beitrag anzeigen
Wie wäre das Severne NCX? Habe es zwar selbst nicht, soll aber ein top Segel sein vom Handling und Power her. Freeride mit Tendenz zu Race Segel, ohne Camber.
Das gibts als 8.0 oder 8.5 jeweils für 490er Masten. Und in verschiedenen Farbvarianten erhältlich, falls das eine Rolle spielt...

lg
mariachi76
Na gibts du schon Tips
Dein Gator hat deutlich mehr Bums untenrum als das NCX, die Empfehlung wäre also das 8er Gator.
@Volker:
Die Krux liegt hierbei aber wieder an dem passiven Angleiten, da hilft das erlernen deutlich mehr als 1qm mehr Segelfläche.
__________________
Es grüßt der Bernie
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  #5  
Alt 16.12.2017, 22:26
mariachi76 mariachi76 ist offline
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Zitat:
Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
Na gibts du schon Tips
Dein Gator hat deutlich mehr Bums untenrum als das NCX, die Empfehlung wäre also das 8er Gator.
Ok, bin schon still :-)

lg mariachi76
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  #6  
Alt 16.12.2017, 23:30
volkers volkers ist offline
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Zitat:
Zitat von Smeagle Beitrag anzeigen
Interessehalber, wo siehst Du den Zusammenhang zwischen Cambersegeln und Stehrevier? Ich fahre fast nur Cambersegel - ganz ohne Stehrevier.
Das hängt sicherlich vom Können ab aber in der Masttasche sammelt sich Wasser, was den Wasserstart etwas erschwert. Ich bin noch nie ein Cambersegel gefahren, daher ist das die Theorie, die ich mir zusammenlese ...

@ maricahi76:
Die Severne-Segel hab ich auch im Visier aber das NCX soll wie Bernie schreibt unten raus nicht das beste sein. Wenn ein Cambersegel ginge wohl eher das Turbo, soll ja schön leicht und handlich sein.
Bei einem 8er Gator frage ich mich ob sich der finanzielle Aufwand lohnt, sind ja nur 0,5qm mehr als mein 7,5er Ryde. Da ist dann aktives Angleiten wohl der richtige Tip.

Hat mit den anderen drei Segeln keiner Erfahrung?

Grüße,
Volker
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  #7  
Alt 17.12.2017, 05:20
mariachi76 mariachi76 ist offline
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Zitat:
Zitat von volkers Beitrag anzeigen

@ maricahi76:

Bei einem 8er Gator frage ich mich ob sich der finanzielle Aufwand lohnt, sind ja nur 0,5qm mehr als mein 7,5er Ryde. Da ist dann aktives Angleiten wohl der richtige Tip.

Hat mit den anderen drei Segeln keiner Erfahrung?

Grüße,
Volker
Hallo,
falls du für den Ryde einen 460er RDM Mast schon haben solltest: Das Gator 8.0 kann auch damit +entsprechender Verlängerung noch problemlos gefahren werden, und das Segel gibts als 2017er Auslaufmodell bei Keppler unter 600€.
lg
mariachi76
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  #8  
Alt 17.12.2017, 06:16
volkers volkers ist offline
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Zitat:
Zitat von maricahi76 Beitrag anzeigen
Hallo,
falls du für den Ryde einen 460er RDM Mast schon haben solltest: Das Gator 8.0 kann auch damit +entsprechender Verlängerung noch problemlos gefahren werden, und das Segel gibts als 2017er Auslaufmodell bei Keppler unter 600€.
lg
mariachi76

Hallo Mariachi76
ne, leider nicht , fahre den 430 vom 6,5er auf dem 7,5er mit 45er Verlängerung.
Brauche also auch einen Mast.

Grüße
Volker
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  #9  
Alt 17.12.2017, 08:11
skerwo skerwo ist offline
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Wie hier schon jemand geschrieben hat, wird dir ein halber bis ganzer Quadratmeter nicht sehr viel bringen , wenn du sonst nichts änderst. Passives Angleiten ist das eine, und das andere ist einfach in deiner Gewichtsklasse ein deutlich größeres Brett, das dann wiederum auch größere Segel viel besser verträgt. Denn die Kombi 120 Liter und 8,5 qm ist nicht mehr so angenehm zu fahren. Ein großer Tabou Rocket zB könnte da nochmal sehr viel bringen.
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  #10  
Alt 17.12.2017, 08:59
Benutzerbild von Bernie B
Bernie B Bernie B ist offline
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Der Punkt von skerwo ist auch zu beachten. Ich halte ein 8er für das Board auch schon die Obergrenze, gerade weil du auf dem offenen Meer surfst.
Da machen dann aber grössere Boards keinen wirklichen Spass mehr. Sehe das mit dem Cambersegel übrigens wie du, auf dem Meer wird das schnell mal zur Qual.
...und zu den anderen Segeln, ich glaube kaum das sich da eklatante Angleitvorteile mit erzielen lassen, die solche Investitionen rechtfertigen(Mast und Segel, vielleicht auch Gabel)

Vor dem Problem standen schon so viele, da fängt man an sich spezielle Leichtwindkombis(bis zu Formula) zuzulegen, oder auch mal den Kitern zuzuschauen, denn die kennen solche Probleme nicht bei 10kn.
So ging es mir und meinen Kumpels, sollte nur für den Bereich sein.
Einzige Alternative sehe ich im Moment nur im foilen, doch da spinnt die Industrie und bringt Boards und Fouis raus die zwar schnell sind aber keinen Angleitvorteil bieten.
Wir experimentieren gerade mit dem Takuma Windfoil, Board soll ein 230*75cm Board werden, das dann nicht das Schnellste ist(so ca 35-40km/h) aber mit leichten angleitstarken 7er camberlosen Segeln den Leichtwindkombis das Fürchten lehren soll. Die brauchen dann 92cm breite Boards und 10er Segel um im unteren Bereich mithalten zu können.

Übrigens kann man das Takuma(oder das Go Foil )auch unter dein Board anbringen, es müssen nur 2 Us Boxen ins Unterwasserschiff eingelassen werden und schon geht es los.
Das ist dann preislich noch knapp unterhalb Mast und Segelneukauf, bringt dann aber wirklich erhebliche Fortschritte.
__________________
Es grüßt der Bernie

Geändert von Bernie B (17.12.2017 um 09:44 Uhr)
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  #11  
Alt 17.12.2017, 10:12
volkers volkers ist offline
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Zitat:
Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
Übrigens kann man das Takuma(oder das Go Foil )auch unter dein Board anbringen, es müssen nur 2 Us Boxen ins Unterwasserschiff eingelassen werden und schon geht es los.
Das ist dann preislich noch knapp unterhalb Mast und Segelneukauf, bringt dann aber wirklich erhebliche Fortschritte.
Die Foil-Option habe ich auch schon im Hinterkopf, dachte nur dass ich in der Halse noch etwas sicherer werden sollte, bevor ich mich auf das Abenteuer einlasse.
Wie Bernie auch schreibt sollte man der Industrie noch ein bisschen Zeit geben, die richtigen Foils für Anfänger zu entwickeln.

Meinst du, ich sollte/kann eine neue Box in mein Board einbauen? Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, Laminiererfahrung hab ich schon an der Brettnase . Hab eine Tuttlebox, aber keiner verstärkte für Foils, mein Board ist von 2015. Hast du dir schon eine Box eingebaut oder ein Foilboard gekauft?

Grüße,
Volker
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  #12  
Alt 17.12.2017, 18:05
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Bernie B Bernie B ist offline
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Zitat:
Zitat von volkers Beitrag anzeigen

Meinst du, ich sollte/kann eine neue Box in mein Board einbauen? Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, Laminiererfahrung hab ich schon an der Brettnase . Hab eine Tuttlebox, aber keiner verstärkte für Foils, mein Board ist von 2015. Hast du dir schon eine Box eingebaut oder ein Foilboard gekauft?

Grüße,
Volker
Also der Takuma und auch das Go Foil haben Platte , da baut man 2 US Finnenkästen ein. Lasse das immer von unseren Reparateur machen, kosten mit Kästen ein100 Euro, da sumpfe ich nicht selbst rum.
Nutze seit 2 Saisons jetzt das Kitefoil, und da mein Kumpel das Takuma hat werden wir wohl ein kurzes SUP umbauen, drauf ein 6,2 Powerwavesegel.

Beim Kiten hab ich heute bei 20kn beide Optionen genutzt, mal als Foil und mal als Waveboard.. Alles was man machen muss ist 4 Schrauben lösen und Finne rein, geht schneller als ein Segelwechsel.
Und das Takuma ist wirklich völlig einfach zu fahren, da wird auf Fierte mit geschult.
__________________
Es grüßt der Bernie
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  #13  
Alt 18.12.2017, 11:53
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blinki-bill blinki-bill ist offline
Schwachwindspeeder
 
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Tach.
Klar geht das 8,2er Hellcat einen tucken ehr als das 7,5er Ryde. Angepumpt fahr ich das HC genauso früh an wie mein 9.4er RSS. Das sind so ca. 11 kn. Gewicht und Größe wie TE.

Windfoilen ist M.E. ein ganz anderer Sport als Windsurfen. Sicher kannst du da noch ein paar kn drücken, musst dich aber auf einen Lernprozess einstellen. Und der Foil ist mit >750 € auch nicht grad ein Schnapper. Auch halte ich die Boardbreite von 72 cm für relativ schmal. Bin selber aber bisher nur wenige male gefoilt. Das war ehr so eine Art Rodeo. Sehr lustig für die Zuschauer.

Auf keinen Fall würde ich in den 15er Starboard 2 Finnenkästen zum Foilen einfräsen. Der ist danach praktisch unverkäuflich.
__________________
cu
blinki-bill

Geändert von blinki-bill (18.12.2017 um 11:56 Uhr)
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  #14  
Alt 18.12.2017, 13:10
skerwo skerwo ist offline
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Zitat:
Zitat von Bernie B Beitrag anzeigen
....
Da machen dann aber grössere Boards keinen wirklichen Spass mehr. Sehe das mit dem Cambersegel übrigens wie du, auf dem Meer wird das schnell mal zur Qual.
....
Da sehe ich wiederum bei den geplanten Windstärken kein Problem mit größeren Boards. Ich fahre oft einen Rocket 145 mit 8,6 qm 2-Camber-Segel auf dem Meer, das funktioniert tadellos. Ich würde den großen allerdings zusätzlich zum 120er Brett kaufen, nicht statt.
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  #15  
Alt 18.12.2017, 14:49
silversurfer22002 silversurfer22002 ist offline
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Beiträge: 370
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rechne mal zusammen, was dich ca 2-3 kn früheres gleiten kosten !

ich (105Kg ohne Anzug) bin dieses Jahr 1x 9.6 & das 135 ltr Brett für 30 Minuten gefahren, bevor ich auf 8.6m2 & 115 ltr Brett gewechselt bin. Nur 1-2x kräftig mehr anpumpen war nötig, aber dann ging das Ganze wesentlich spaßiger voran durchgleiten ist dann auch kein Problem (Fahrtechnik) mehr.
Segelhochziehen war nicht nötig, weil der Tümpel nur 60cm tief war, sonst hätte ich dabei 60cm tief unter Wasser gestanden

=> Technik & ein Segel für den Wind wirklich PASSEND zu trimmen ist, wie andere schon schrieben, wichtiger als 0,5 bis 1m2 größeres Segel, wofür dann oftmals auch ein breiteres Brett von Nöten wäre.

Wenn ich häufiger bei sooo wenig Wind fahren wollte, würde ich ein größeres Brett und dann 9.6m2 kaufen, dann aber zusätzlicher Carbon GB & Mast (75%tiger 490er) notwendig (komplett gebraucht > 2500€)

Auch mal mit den Finnen(längen) herumprobieren ... Finnen gleicher Länge gleiten nicht alle gleich gut an. Die maximale Länge mal voll ausschöpfen, auch recht gerade, keine Freeride nehmen ... usw usf
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barcelona, frühgleitsegel, leichtwindsegel

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