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  #16  
Alt 20.07.2018, 15:24
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Insider Insider ist offline
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Zitat:
Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Ein Mast ist gebrochen. Das ist bedauerlich. Ich lehn mich mal tierisch aus dem Fenster und behaupte: Das kommt bei allen Marken vor.
So isses !
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  #17  
Alt 20.07.2018, 19:09
Benutzerbild von kasurf
kasurf kasurf ist offline
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Keinen Stress untereinander.

Es geht nur um einen Erfahrungsaustausch.

Noch mal auf SDM und RDM zurück zu kommen. An vielen Spots sieht man bei Segeln mit 6qm und kleiner kaum noch SDM Masten.
Da ich bisher nur SDM Masten gefahren bin, würde mich interessieren welche Vorteile der RDM Masten bringen und ob sich eurer Meinung nach ein Umstieg lohnt? (Würde bei mir jetzt gut passen, da ich eh einen neuen Mast brauche)
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  #18  
Alt 21.07.2018, 09:05
Roland Roland ist offline
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Also rein aus physikalischer Sicht hält ein dünneres Rohr mehr Biegemoment aus als ein dickeres, wenn es bei gleichem Biegemoment die gleiche Durchbiegung bildet und aus gleichem Material ist.
Dann muss natürlich auch das dünnere eine größere Materialstärke besitzen.
Das liegt daran, dass das Flächenträgheitsmoment mit der 4. Potenz und das Widerstandsmoment nur mit der 3. Potenz bestimmt wird.
Daher stammt die Aussage das RDM stabiler als SDM ist, was in der Theorie auch stimmt. In der Praxis ist natürlich entscheidet wie der Materialaufbau ist und bin ich mir nicht sicher ob man die gleich zum SDM ist (außer dicker). Mehr Material ist da jedenfalls drin, sonst wären sie nicht schwerer.
Ich hab nach Mastbruch vor über 10 Jahren auf RDM umgestellt und seitdem zumindest bisher keine mehr gehabt, ist natürlich nicht repräsentativ.
Ich finde allein durch den Adapter am Gabelbaum wird der Mast an der Stelle noch mal geschützt, was auch vor Brüchen schützt.
Sicher muss man dafür auf etwas Performance bei den größeren Segel verzichten.
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  #19  
Alt 21.07.2018, 11:00
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kasurf kasurf ist offline
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Danke für die Infos und Einschätzung.

Gruß kasurf
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  #20  
Alt 21.07.2018, 14:25
Benutzerbild von jojoo
jojoo jojoo ist offline
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Zitat:
Zitat von kasurf Beitrag anzeigen
Noch mal auf SDM und RDM zurück zu kommen. An vielen Spots sieht man bei Segeln mit 6qm und kleiner kaum noch SDM Masten.
Da ich bisher nur SDM Masten gefahren bin, würde mich interessieren welche Vorteile der RDM Masten bringen und ob sich eurer Meinung nach ein Umstieg lohnt? (Würde bei mir jetzt gut passen, da ich eh einen neuen Mast brauche)
Mit objektiven Vor- und Nachteilen ist das so eine Sache. Generell wird das Profil mit RDM weicher, mit SDM ist es härter und direkter. Ersteres bringt Vorteile beim Angleiten, im unteren Windbereich und bei Manövern (Segelzug lässt sich deutlich einfacher regulieren). Letzteres bringt vor allem im oberen Windbereich Kontrollvorteile und lässt einen so theoretisch besseren Speed erzielen (aber auch nur wenn man deutlich über 100kg wiegt...)

Mittlerweile machen SDMs in Segeln ab 6m² und kleiner keinen Sinn mehr. Nutzt niemand, hat eigentlich nur Nachteile aufgrund des schlechteren, bocksteifen Handlings. Selbst kleine Racesegel für Topspeed werden heute meistens auf RDM ausgelegt.
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  #21  
Alt 22.07.2018, 10:45
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Rosas-Fahrer Rosas-Fahrer ist offline
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Moin,
ich sehe das anders:
SDM ist über die gesamte Windrage leistungsfähiger. Wie große der Unterschied ist in % - keine Ahnung.
RDM hat leichtere, weichere Rotation, Böen werden etwas abgemildert - das Segel "atmet" ein wenig.
Vorsicht:
bei manchen Segeln bekommst einen SDM kaum wieder alleine raus weil der untere-mittlere Teil der Masttasche recht eng ist!
Gruß
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  #22  
Alt 22.07.2018, 11:00
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jojoo jojoo ist offline
mantafahrer
 
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Zitat:
Zitat von Rosas-Fahrer Beitrag anzeigen
Moin,
ich sehe das anders:
SDM ist über die gesamte Windrage leistungsfähiger. Wie große der Unterschied ist in % - keine Ahnung.
RDM hat leichtere, weichere Rotation, Böen werden etwas abgemildert - das Segel "atmet" ein wenig.
Vorsicht:
bei manchen Segeln bekommst einen SDM kaum wieder alleine raus weil der untere-mittlere Teil der Masttasche recht eng ist!
Gruß
Im unteren Windbereich fühlen sich Segel mit RDM kraftvoller an. Der RDM füllt schließlich nicht die ganze Masttasche aus, das bedeutet extra Segelfläche und extra Bauch. Zusätzlich kann man ein Segel mit RDM meistens mit deutlich weniger Schothornspannung fahren als mit SDM, und die Latten rotieren immer noch. Vorteile sehe ich da vor allem am unteren Windbereich des Segels. Also wenn es darum geht, sich irgendwie ins Gleiten zu mogeln. Mag sein, dass ein Segel mit SDM genauso früh angleitet. Dafür benötigt es in jedem Fall aber ein deutlich besseres Segelgefühl des Surfers, weil das steifere Profil weniger Feedback gibt, wenn der optimale Anstellwinkel gefunden wurde.
Sobald man normal angepowert ist, handelt es sich bei RDM vs. SDM eher um eine Geschmacksfrage.
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  #23  
Alt 23.07.2018, 08:27
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blinki-bill blinki-bill ist offline
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Ich seh das wie Rosi. Kann 5.5 und 6.0 wahlweise mit RDM oder SDM fahren. Das 6er fahre ich seither nur noch mit SDM. Mit RDM ist mir das zu schwammig. Mit SDM ist es straffer, und besser kontrollierbar. Einen Angleitvorteil für RDM hab ich nicht gespürt. Ich habe aber keinen direkten Vergleich mit 2 geriggten Segeln sondern bin das an unterschiedlichen Tagen jeweils im einen und anderen Setup gefahren. Mein durch Slalom Material geprägtes Segel Gefühl sprach jeweils für den SDM. Ein leichterer Windsurfer, der ein weiches Segelgefühl bevorzugt hätte möglicherweise lieber den RDM im Segel.
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Geändert von blinki-bill (23.07.2018 um 08:30 Uhr)
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  #24  
Alt 23.07.2018, 09:17
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Spacecowboy Spacecowboy ist offline
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Zitat:
Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Ein leichterer Windsurfer, der ein weiches Segelgefühl bevorzugt hätte möglicherweise lieber den RDM im Segel.
Denke, das ist genau der Punkt! Ich z.B. fahre mit meinen 73kg bis 6.6 (e-Type) einen 430er RDM, weil mir das Rigg mit dem "idealen" 460er SDM viel zu bockig ist. Ausserdem habe ich in der Tat relativ kleine Hände und bevorzuge als Hobby-Surfer mit leider verhältnismässig wenigen Surftagen im Jahr eher Komfort als kompromisslose Performance bei einem Segel. Bei einem schwereren Fahrer, der das gleiche Segel dann natürlich auch in einem höheren Windbereich einsetzt, sähe es wohl wieder anders aus.

Könnte mir übrigens noch vorstellen, dass der C-Anteil bei RDM die Fahreigenschaften mehr beeinflusst als bei SDM, bzw. SDM besser mit tieferen Anteilen zurecht kommen. Mit einem 55% 430 North Silver funktionierte mein 6.6er eher schlecht als recht, mit 85% Gold oder 100% Aero jetzt allerdings super.

Dass RDM generell schwerer sein soll als SDM kann man imho auch nicht stehen lassen. Ist von der Länge, von der Marke und vom C-Gehalt abhängig. Platinum-Masten z.B. gibt es in 400cm und 430cm als RDM und SDM und da sind die RDM sogar leichter.

Was man allerdings merkt ist das geringere Volumen der RDM und dass dadurch das Rigg schneller abtaucht im Wasser.

Gruss Phil
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  #25  
Alt 23.07.2018, 09:52
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Zitat von blinki-bill Beitrag anzeigen
Ich seh das wie Rosi. Kann 5.5 und 6.0 wahlweise mit RDM oder SDM fahren. Das 6er fahre ich seither nur noch mit SDM. Mit RDM ist mir das zu schwammig. Mit SDM ist es straffer, und besser kontrollierbar. Einen Angleitvorteil für RDM hab ich nicht gespürt. Ich habe aber keinen direkten Vergleich mit 2 geriggten Segeln sondern bin das an unterschiedlichen Tagen jeweils im einen und anderen Setup gefahren. Mein durch Slalom Material geprägtes Segel Gefühl sprach jeweils für den SDM. Ein leichterer Windsurfer, der ein weiches Segelgefühl bevorzugt hätte möglicherweise lieber den RDM im Segel.
Bei mir ist es fast umgekehrt. Ich bin froh, dass ich mein Torro 6,0 auf einem 430er RDM fahren kann. Auch das 6,7er Rapid fahre ich auf dem Mast. Fahrgefühl passte von Anfang an, ob es nun "Leistungsunterschiede" gibt, ist mir dann egal. Funktioniert und fühlt sich gut an ;-)
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  #26  
Alt 29.07.2018, 14:31
Spreetech Spreetech ist offline
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Zitat:
Zitat von Insider Beitrag anzeigen
Bei mir ist es fast umgekehrt. Ich bin froh, dass ich mein Torro 6,0 auf einem 430er RDM fahren kann. Auch das 6,7er Rapid fahre ich auf dem Mast. Fahrgefühl passte von Anfang an, ob es nun "Leistungsunterschiede" gibt, ist mir dann egal. Funktioniert und fühlt sich gut an ;-)
Ha, ich (100kg) fahre auch das Torro 6,0 und Rapid 6,7 mit 430er 100% RDM. Das funktioniert so gut, dass erst ausgetauscht wird, wenn es kaputt ist.
Das Rapid 6,7 bin ich anfänglich noch mit einem 430er 100% SDM gefahren.
Aber erst mit dem RDM-Mast habe ich damit meine 2s-PB (52 km/h) aufgestellt. Wahrscheinlich, weil es auch besser kontrollierbar war.
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  #27  
Alt 29.07.2018, 19:42
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twofingers twofingers ist offline
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Zitat von Insider Beitrag anzeigen
Ja, wenn Du das so sehen willst....zumindest weiß ich, dass es keine "Qualitätsprobleme" gab, wie es suggeriert wurde.



)
Moin, ich habe heute erst Deine Antwort gesehen. Während des Kontaktes mit GUN wegen der Garantieabwicklung erhielt ich die telefonische Auskunft, dass es Qualitätsprobleme gibt und deshalb der Masthersteller gewechselt wurde. Es hat keinen Grund gegeben, mich zu belügen. Der Austausch klappte übrigens hervorragend.
Gibt es eigentlich GUN Bettwäsche ;-)
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