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  #1  
Alt 20.06.2011, 14:07
Jockel1893 Jockel1893 ist offline
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Standard Wiedereinstieg nach 12 Jahren...Materialfragen

Hallo zusammen,

dies ist mein „zweites“ Posting hier und ich hoffe, ich nerve nicht mit „noch“ einem Wiedereinstiegs-Thread.

Ich bin 35 Jahre, ca. 1,86m groß und wiege momentan 93kg (Tendenz fallend auf hoffentlich 85).
Nach einer jetzt doch schon 12 jährigen Surfpause, hat es mich letzten Sommer wieder gepackt und ich habe meine alte, vorhandene Ausrüstung geschnappt und bin einige Male an den Bodensee und Riedsee (beide um die Ecke) gefahren.
Stolz wie Harry hing ich am zweiten Tag kurz vor nem Gewitter im Trapez und den Fußschleifen…..
Da ich nun wieder voll infiziert bin, schaue ich mich nach neuem (gebrauchtem oder Auslaufmodelle) Material um und benötige hier mal eure Hilfe.

Mein jetzige Material:
F2 Comet 315 mit 145 Liter
F2 Axxis 270 mit 110 Liter (bin ich mittlerweile zu dick für)
ART 5,7qm Segel (2 Cams)
NoWorkx 6,3qm
Keppler 6,9qm

In meinen Glanzzeiten am Comer-See hab ich es teilweise zum Wasserstart und sauberen Halsen geschafft.
Denke mit etwas Übung und dem richtigen Material komme ich da auch wieder hin. Mehr "Tricks" benötige ich eigentlich nicht.
Momentan macht es aber mit dem schweren alten Zeugs gar keinen Spass mehr…ABER ICH WILL WIEDER SPASS HABEN!!

Nun weiß ich überhaupt nicht, was für ein Board ich mir kaufen soll.
Ich denke an die 125-135 Liter aus der Freeride-Reihe.
Zur Auswahl stehen momentan 2010 Auslaufmodelle:
Fanatic Shark 125 (600 Euro); F2 Vantage Air 126 (650 Euro) ; JP X-Cite 130 (950 Euro)

Das Fanatic und F2 wären halt vom Preis her recht attraktiv und ich könnte mir noch ein/zwei neue Segel (6,0 und 7,2qm??) zulegen.
Ich suche eben ein Board, das mir die Freude zurück bringt, schnell ins gleiten kommt, durchgleitet und kleinere Fehler beim Halsen/Powerhalsen üben verzeiht und doch einen günstigen Preis hat.
Unterwegs sein werde ich denke ich nur an Seen (Bodensee, Riedsee, Comer/Gardasee) und meine Zeit lässt es auch nicht zu, dass ich jedes Wochenende auf dem Brett stehen werde.

Nun die Frage in die Runde: Was haltet ihr von den Brettern? Wer hat welche Erfahrungen damit? Hat jemand andere Tipps? Hat jemand was günstig anzubieten?

Ich danke euch schon mal und freue mich auf eure Rückantworten.

Hang-Loose
Joachim
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  #2  
Alt 20.06.2011, 14:51
go-travel-more go-travel-more ist offline
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Hi Joachim,
bei deinen vorgeschlagenen Boards machst du nichts falsch.
Kannst auch ohne Probleme Boards von 2009 z.b. Fanatic Eagle nehmen oder teils gute Gebrauchte.
Aber hier auf jeden Fall eine kompetente Meinung einholen!
Ich würde von den Boards den Shark nehmen evtl. alternativ sogar eher einen Fanatic Hawk 120.
Wichtig ist es auf jeden Fall auch die Riggs zu erneuern und hier auf komplette zueinander passende Teile zu achten!
Ideal z.B. Segel ohne Camber wie das North Natural oder X-Type.
Größen bei 2 Segeln z.B. 6 und 7,5qm.

Vielleicht hast du ja die Chance und es gibt bei dir in der Nähe mal einen Test des ortsansässigen Surfshops!?
Dann kannst du verschiedene Modelle und Größen bei entsprechenden Bedingungen gut vergleichen!

Viele Erfolg und Spaß!
Dirk
-------------------------------
Klitmoeller/DK 10.09.-24.09.2011
Tarifa/E 17.12.2011-08.01.2012
www.go-travel-more.de
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  #3  
Alt 20.06.2011, 15:17
Jockel1893 Jockel1893 ist offline
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Danke Dirk,

worin unterscheiden sich denn das Shark und das Hawk?
Das Shark würde ich wie gesagt für 600 Euro bekommen. Das Hawk wäre da deutlich teurer...
Reichen 120 Liter bei mir aus um bei Windabriss nicht "unterzugehen"?

Riggs werde ich komplett ersetzen. Da passt momentan eh nichts zueinander.
Die Gunsails schauen auch sehr interessant aus....

Gruß Joachim

Geändert von Jockel1893 (20.06.2011 um 15:33 Uhr)
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  #4  
Alt 20.06.2011, 17:16
go-travel-more go-travel-more ist offline
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Hallo Joachim,
das Hawk ist etwas dynamischer und wendiger als der Shark.
Bzgl. der Literzahl kommt es auf deine Ansprüche und auch Entwicklung beim Surfen an. Aber zum Wiedereinstieg dürfte der Shark mit 135 Liter schon ideal sein! Dann kannst du immer noch überlegen, ob du dir noch ein Board dazu nimmst um die 100 Liter! Da du ja bald nur noch 80-85kg wiegst, eh kein Problem :-)
Bei der Segelauswahl ist die Marke eigentlich nicht so entscheidend.
Wichtig ist, dass du dann bei einer Firma und einer Segellinie bleibst.
Natürlich kann man im gewissen Rahmen auch mischen, sollte sich aber auskennen!
Tschüß!
Dirk
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  #5  
Alt 20.06.2011, 17:54
Seb72 Seb72 ist offline
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Hallo Joachim,

ich kann dir nichts zu den Boards speziell sagen, aber ich habe mir seinerzeit als Einboard-Lösung ein 110L-Board besorgt (bei 66kg), was bei dir so ca. 130-140 entsprechen würde.
Damit kannst Du, hier im Südwesten, eigentlich alles abdecken (3-7Bft).
Ich kann so 30-90% halsen (je nach Wind) und den Wasserstart (den verlernt man glaub auch nicht ).

Allerdings hab ich mir auch noch ein Board in 140L besorgt und finds ungemein gemütlicher im Breich von 3-5Bft, weil der Wind ja immer etwas löchrig ist.
Für mich liegt mit dem Riesenschiff die Grenze so bei 25-30kn. Diese Grenz hab ich gestern zum ersten mal erreicht, als es auf dem Epplesee Böen mit bis zu 40kn gab ... das ging nicht mehr (war mit 5,3er Segel unterwegs).
Mein kleines Brett "mußte" ich leider verleihen

Ein Bißchen muß man sich mit dem neuen Material auch umgewöhnen, aber das haste nach ein paar Minuten oder nach einem Surftag dann alles raus
Der größte Umschwung bei den Boards kam so zwischen 2000 und 2005 ... also schadets echt nicht ein 2008er zu kaufen oder ein vetrauenswürdiges Gebrauchtes.

Hang loose
Sebastian
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  #6  
Alt 20.06.2011, 20:49
Jockel1893 Jockel1893 ist offline
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Echt schwieriges Thema...
Mich machen die Preisunterschiede einfach stuzig. Ich bin eigentlich ein Mensch, der nur einmal kauft und dann richtig.
Daher überlege ich mir, wie große die Unterschiede zwischen Fanatic und JP wohl sein könnten und hoffe hier auf Input aus der "Szene"....

Bei den Segeln bin ich mir schon sicher, dass ich die richtige Wahl treffen werde...

Gruß Joachim
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  #7  
Alt 20.06.2011, 21:03
Benutzerbild von anvis
anvis anvis ist offline
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In der vergangen Saison bin ich ein Fanatic Shark 120 gefahren und war positiv von dem Brett überrascht. Es fuhr sich erheblich einfacher als das ebenfalls getestete Exocet SCross 130. Angenehmer als das SCross fuhr sich wiederum das Exocet Nano 125, das zwar super einfach angleitet aber recht unwillig in die Kurve ging. Beim Fanatic Shark hat alles gepasst - das war in meiner zweiten Surfsaison. Nun habe ich mir letztlich ein Tabou Rocket 125GT gekauft und bin restlos zufrieden. Mir einer 35er Freemovefinne vom Mistral Screamer fährt es wirklich super! Vielleicht solltest du auch mal ein Auge darauf werfen...Einen direkten Vergleich zum Shark kann ich nicht machen, weil seit der Testfahrt zu viel Zeit vergangen ist.
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  #8  
Alt 20.06.2011, 22:15
Benutzerbild von poseidon
poseidon poseidon ist offline
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Hi,

mit 125l, 7,2m² und 93kg wirst du am Riedsee und Bodensee zu 95% rum dümpeln. Die restlichen 5% sind so Tage wie gestern, wo jeder Holzschuh gleitet.
Warst du gestern mit dem lila Comet da?
__________________
Gruß
Poseidon
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  #9  
Alt 21.06.2011, 07:21
Jockel1893 Jockel1893 ist offline
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Das bin ich eben am überlegen...
Vorgestern waren ja überwiegen Leute mit richtig guter Technik am Riedsee. Viele fuhren etwas zwischen 110 und 135 Liter...

@Poseidon: Ja, der mit dem alten, lila Schinken war ich!

Also, auf Nummer sicher gehen und ein 135 Liter-Board nehmen?

Gruß Joachim

Geändert von Jockel1893 (21.06.2011 um 08:57 Uhr)
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  #10  
Alt 21.06.2011, 08:57
Jockel1893 Jockel1893 ist offline
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So, bekomme grade neue Preise:

Fanatic Hawk 135 LTD – gebraucht, sehr guter Zustand, 2010 – 700 Euro
Fanatic Hawk 135 STD – gebraucht, sehr guter Zustand, 2010 – 600 Euro
Fanatic Shark 125 – Ausstellungsstück 2010 – 599 Euro
Fanatic Shark 125 – neu 2010 – 650 Euro
Fanatic Shark 135 – neu 2010 – 700 Euro
JP X-Cite 130 LTD – neu 2010 – 999 Euro
JP X-Cite 130 FWS – neu 2010 – 900 Euro

Hätte zwar gerne das JP, meine Vernunft und meine Geldbörse tendieren aber irgendwie zu den Fanatics.
Das Hawk 135 LTD wäre super interessant, weil da das Gewicht auch reduziert ist.
Muss mir die Bretter mal in aller Ruhe anschauen….....was soll ich denn nur tun????

Kann jemand etwas zum direkten Vergleich zwischen Hawk und X-Cite sagen?

Danke und Gruß
Joachim
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  #11  
Alt 21.06.2011, 09:33
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brewcrew brewcrew ist offline
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...mal meine Gedanken zum Thema...

wie Poseidon schon vorsichtig angemerkt hat: Binnenreviere sind seltenst Starkwindreviere...

das einzige was da Gleitspass garantiert sind Liter (Breite) und Quadratmeter...

der Glaube an kleine sportliche (coole) Bretter hält sich hartnäckig...
wenn man(n) aber mehr oder weniger in der 100kg klasse kämpft (das Gewicht nimmt mit dem Alter eher zu als ab!!!) sind 50 liter Überschussvolumen (was sich durch Rigg und nassen Neo dann auf 35 reduziert) Pflicht. Ist nicht schön...fährt sich auch nicht mehr besonders agil...gleiter aber...und ist als großes Brett für (die leider viel zu häufigen) Schwachwindtage immer die sichere Wahl...

darum meine Anregung...wenn es nicht ausdrücklich eine Ein-Brett-Lösung sein soll...einfach mal 10 - 15 Liter größer denken...und wenn der neue 145er dann ausgereizt ist...nach 1 bis 2 saisons...ein Zweitbrett mit 20-30 Litern weniger Volumen dazu kaufen...

btw...die leichten Versionen der Bretter fahren sich i.d.R. etwas agiler sind aber auch weitaus empfindlicher bei Kollisionen mit Mast, Steinen oder Mitstreitern...

die x-cite's fand ich durchweg immer etwas *puschig*...oder positiv ausgedrückt...fehlerverzeihender...

gruss Thomas
(Wiedereinsteiger2006)

Geändert von brewcrew (21.06.2011 um 09:37 Uhr)
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  #12  
Alt 21.06.2011, 09:43
ducktorse ducktorse ist offline
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Mein Tip:

Tabou Rocket mit 145 liter Volumen.

http://www.tabou-boards.com/boards/2011/boards/rocket

Ist als Auslaufmodell auch günstig zu bekommen.

Easy zu fahren, genug Restvolumen für Dein Körpergewicht zum Rumdümpeln.
__________________
Best of:
Zitat:
Zitat von Bernie B
Fakt ist das es Skinnys genauso lange gibt wie es Carbonmasten gibt.
Sie führten nur Jahrzente ein Freakdasein auf Maui ...
Zitat:
Zitat von Bernie B
Lach ruhig, mal sehen ob das in einiger Zukunft immer noch so ist.
Übrigens bin ich bekannt dafür, solche Äußerungen in die Tat umzusetzen.
Zitat:
Zitat von Bernie B
Da ich aber keine Beleidigungen oder andere Verfehlungen benutze ... weitgehend emotionslos kommentiere ....
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  #13  
Alt 21.06.2011, 11:30
Jockel1893 Jockel1893 ist offline
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Danke für eure Ausführungen!
Natürlich habt ihr Recht, bei den Tümpeln hier in unserer Gegend!

Die Frage stellt sich jetzt eben nur, ob nicht auch 135 Liter ausreichend sind oder es "zwingend" 145 sein müssen.
Mein altes Comet liegt ja in der 145 Liter Klasse und ich denke, auch mit 10 Litern weniger wäre es noch machbar, vor sich her zu dümpeln....
Zu bedenken ist auch, dass mein momentan gefahrenes Rigg mit Sicherheit 5kg mehr hat als nachher ein neues.

Wie wäre denn eine rein rechnerische Volumenberechnung?
Körpergewicht+Wasser+Rigg+25 Liter Restvolumen???

Gruß Joachim
....immer mehr am grübeln....man sollte halt testen können....
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  #14  
Alt 21.06.2011, 11:53
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brewcrew brewcrew ist offline
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jetzt mal provokativ gefragt: ...was willst Du ? Gleiten oder dümpeln?

Windsurfen ist simpel...es geht auch ohne "komplizierte" Berechnungen...

...je mehr Volumen (Breite) und Quadratmeter, um so mehr (theoretische) Gleittage...

...je breiter Deine Brett- und Segelpalette gefächert ist, um so öfter wirst Du mit passendem Set Up auf dem Wasser sein...und Spass haben...
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  #15  
Alt 21.06.2011, 12:38
Jockel1893 Jockel1893 ist offline
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Gleiten natürlich!!

Hab gedacht ich komm mit einem Board aus,
Hab's aber jetzt kapiert, dass ich es wie früher machen muss.
Außerdem wäre es einen Versuch wert, das 145 Liter alte Comet einach durch ein neues Modell zu ersetzen und bei starkwind das axxis zu testen. Irgendwann kommt dann eben ein zweites neues dazu....

Danke fürs aufwecken!
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