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  #1  
Alt 02.01.2016, 14:38
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Notgleitheit Notgleitheit ist offline
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Standard Erstes ~100L Board

Hi,
würde mir gerne ein kleineres Board kaufen. Bin bisher nur Freeride/Freerace Boards gefahren zwischen 120L und 150L.
Derzeit habe ich zwei Futuras 121 und 141 welche auf dem Veluwemeer auch richtig Spass machen. Nun würde ich gerne für die windigeren Tage und für meine Frau etwas in der 100L Klasse kaufen womit ich etwas mehr in Richtung Manöver gehen kann.
Das Board sollte nicht zu teuer sein, daher suche ich etwas gebrauchtes.

Zu mir:
Gewicht: 78-84Kg schwankend
Können: Schlaufen, Trapez, Wasserstart, Halsen noch nicht durchgeglitten.
Hab bisher mehr Spass am heizen gehabt.

Ich möchte damit weiter am Chop-Hop, Halsenvarianten und Classic-Freestyle üben. Das langfristige Ziel was für mich vermutlich den Gipfel meiner Surfkarriere bedeuten würde ist der Speedloop. Dafür sollte das Board dann auch geeignet sein.

Was für Boards würdet Ihr mir empfehlen?
Kann ich Freestyle Boards wie Skate von 2008 oder JP Freestyle 2008 kaufen und damit noch Freeriden bzw. meine Frau?

Sollte ich eher ein FSW Board nehmen?

Ist der Sprung vom 121L Futura auf ein 100L Board zu krass?

Danke,
Chris
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  #2  
Alt 03.01.2016, 17:09
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Zitat:
Zitat von Notgleitheit Beitrag anzeigen
Ist der Sprung vom 121L Futura auf ein 100L Board zu krass?
Hi Chris,

ich habe auch den 121er Futura. Gewichtsmäßig liege ich an Deiner oberen Grenze.
Ein 100-105L Board passt perfekt als Ergänzung.

Wenn ich den Speedloop mal zurückstelle, dann wollt ihr zukünftig weiter eher auf Flachwasser agiler unterwegs sein und bei viel Wind auch mal die Fahrrinne in Strand Horst besuchen, um abzuheben.

Bei den reinen Freestyle-Boards bin ich mir immer unsicher ob die wirklich zum geradeausfahren gemacht sind. Ich würde eher auf die FSW-Boards schauen.

Die drei, vier-Finnen-Boards, wie z.B. der JP Freestyle Wave sind bestimmt sehr handlich und bei viel Wind oder schöner Welle das perfekte Spielzeug. Aber ob Handling und Gleitleistung euch ausreicht....

Vielleicht eher ein klassisches Singelfin-Board. Z. B. Tabou 3s oder RRD FSW.
Wenn die Halsen noch nicht perfekt sitzen könnte auch ein breiteres Board, wie JP Magic Ride oder RRD FreeMove gut bei euch funktionieren.

Gruß,
Guido
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  #3  
Alt 09.01.2016, 19:11
Benutzerbild von Notgleitheit
Notgleitheit Notgleitheit ist offline
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Hi Guido,
danke für deine Tipps.

Ich glaube ich suche dann weiter nach einem gebrauchtem SingleFin-FSW-Board.
Spürt man als Einsteiger in die Klasse die Unterschiede von 2009 zu einem aktuellem Board?

Grüße,
Chris
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  #4  
Alt 09.01.2016, 19:56
wave-master wave-master ist offline
Der mit dem Quatro tanzt
 
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Moin Chris,
ich denke, dass es schwierig wird eins zu finden:

Quatro FSW 105

Eines der besten Bretter, die ich jemals gefahren habe. Zitat und eigener Eindruck. Meins werde ich jedenfalls noch einige Jahre fahren.
Gruß
Rolf
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Das Schlimmste an manchen Menschen ist, dass sie nüchtern sind, wenn sie nicht betrunken sind.
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  #5  
Alt 09.01.2016, 20:29
stg stg ist offline
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ich hab den hier in 104 übrig
http://www.windsurfing-test.de/index...13&loc=details

(hier ganz runterscrollen steht auchnochmal ausführlich was zu dem board)
http://www.windsurf-scout.de/index_n...moveboards.htm

---------
könnte vom einsatzbereich gut passen.
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  #6  
Alt 10.01.2016, 13:59
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Notgleitheit Notgleitheit ist offline
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Hi,
besten Dank.
Ich möchte aber kein Board über 7kg bei ~100L haben.

Mir sind die 2012er Futuras in Wood die ich habe schon zu schwer.
Suche vergebens die Carbon-Version und möchte mir das mit dem 100L Board nicht auch noch an tun.

Ist ja nicht zeitkritisch. Ich beobachte einfach mal den Gebrauchtmarkt und schaue was passiert.
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  #7  
Alt 10.01.2016, 18:21
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Ob 'n 09er soviel anders ist weiss ich nicht, dafür fahre ich zu selten andere Boards. Ich hab vor drei Jahren mal ein 2002er JP FSW gefahren - draufsteigen und Spaß haben. Das war der Auslöser mit auch ein 100L-Board zu holen.
Ich glaube der Unterschied zwischen den Boards und Konzepten ist größer. Und das Gewicht ist mit den Jahren eher gewachsen.
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  #8  
Alt 13.01.2016, 08:15
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Amerigo Amerigo ist offline
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Reine Freestyle-Boards machen keine Freude beim Freeride. Die Volumenverteilung ist ganz anders, die Boards haben einen anderen Einsatzzweck.

Nimm besser ein Crossover-Board, also z.B. den FSW 93 von JP. Macht enorm Spass bei viel Wind.

Gruss

David
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  #9  
Alt 13.01.2016, 14:36
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twofingers twofingers ist offline
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Zitat:
Zitat von Notgleitheit Beitrag anzeigen
Hi,
besten Dank.
Ich möchte aber kein Board über 7kg bei ~100L haben.
Moin, neben meinen drei Futuras hatte ich lange einen 106er Stoke von F2. Der wog 7,4kg, also genau so viel wie mein 121er Carbon Futura.
Ich kann Dir versichern, dass bei den Windverhältnissen für den richtigen Einsatz des Bretts, das Gewicht nicht mehr sonderlich zählt.
Die Bretter sind über die Jahre immer schwerer geworden, Du bräuchtest wahrscheinlich eine LTD Version. Das kostet...und ist auch im Regelfall empfindlicher. Und gebraucht mit viel Risiko verbunden.

Rocket 105 fährt richtig gut, ist nicht zu schwer und taucht gelegentlich gebraucht auf. 101er Futura gibt es auch ab und zu. Nicht sonderlich nachgefragt, weil kein Manöverbrett. Aber zum Heizen eine Option. Und Deine Frau wird ihn lieben, wg. der Breite...
LG
Peter
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  #10  
Alt 17.01.2016, 18:48
Benutzerbild von Notgleitheit
Notgleitheit Notgleitheit ist offline
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Hi,
danke für die Antwort. Das mit dem Gewicht ist so eine Sache. Ich glaube, dass es bei dem Wind dann vielleicht echt nicht mehr der Unterschied beim Angleiten ist.
Jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass sich meine Frau beim Handling von einem 6kg Brett leichter tut als bei einem mit 8kg. Desweiteren würde ich gerne mit dem Brett mehr in Richtung gesprungene Moves gehen und da denke ich schon, dass das Gewicht einen Unterschied macht.

Ich schau mal was der Markt so hergibt.

Besten Dank,
Chris
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  #11  
Alt 17.01.2016, 19:01
Yannick29 Yannick29 ist offline
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Moin,
Ich denke, mit einem nicht ganz aktuellem Freestyler bist du gut bedient.
Nur die aktuellen Modelle sind zu sehr radikal, du wirst mit diesen keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Die älteren sind da gemäßigter, obgleich auch die schon mehr Volumen ins Heck bekommen haben. Grundsätzlich kannst du auch mit nem Freestyler geradeaus fahren und super springen. Auch Halsen fahren sich mE damit gut, super auch für DuckJibes und sowas.
Das Problem sind für Umsteiger von Freeridern hauptsächlich die kurzen Finnen. Beim Freestyler musst du dich daran gewöhnen, die vertragen natürlich nicht den gleichen seitlichen Druck, wie eine lange Freeridefinne . Daher haben Umsteiger oft ein seitliches Wegsliden. Wenn man sich allerdings umgewöhnt hat, wird man diese Freiheit lieben. Für Airjibes zB ist das eine enorme Hilfe. Und ich denke, auch Speedloop lernt sich leichter mit nem Freestyler.
Wenn du ehr etwas schnelleres und kleines suchst, dann nimm einen JP FresstyleWave. Die sind super zum Heizen und Springen, aber eben nicht so manöverorientiert.

Geändert von Yannick29 (17.01.2016 um 19:03 Uhr)
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  #12  
Alt 18.01.2016, 06:42
teenie teenie ist offline
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Zitat:
Zitat von Yannick29 Beitrag anzeigen
Moin,
Ich denke, mit einem nicht ganz aktuellem Freestyler bist du gut bedient.
Nur die aktuellen Modelle sind zu sehr radikal, du wirst mit diesen keine Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Die älteren sind da gemäßigter, obgleich auch die schon mehr Volumen ins Heck bekommen haben. Grundsätzlich kannst du auch mit nem Freestyler geradeaus fahren und super springen. Auch Halsen fahren sich mE damit gut, super auch für DuckJibes und sowas.
Das Problem sind für Umsteiger von Freeridern hauptsächlich die kurzen Finnen. Beim Freestyler musst du dich daran gewöhnen, die vertragen natürlich nicht den gleichen seitlichen Druck, wie eine lange Freeridefinne . Daher haben Umsteiger oft ein seitliches Wegsliden. Wenn man sich allerdings umgewöhnt hat, wird man diese Freiheit lieben. Für Airjibes zB ist das eine enorme Hilfe. Und ich denke, auch Speedloop lernt sich leichter mit nem Freestyler.
Wenn du ehr etwas schnelleres und kleines suchst, dann nimm einen JP FresstyleWave. Die sind super zum Heizen und Springen, aber eben nicht so manöverorientiert.
Moin,

der Freestyler sollte aber schon min. 5 Jahre alt sein, damit sich das lohnt. Fanatic z.B. stellt immer noch den 5 Jahre alten Skate BGS her, das war ein shape der noch sehr gut zum freeriden/moven ging, die Schlaufenposition ist nicht zu radikal und der verträgt auch eine längere Finne noch gut (bzw. wird mit längerer schon ausgeliefert).

Gewicht: Nunja, es wird schwieriger sein ein aktuelles 100l Board mit 6kg zu finden, als ein 5 Jahre altes. Beim Handling an Land kommen neben dem Gewicht viele Faktoren dazu, z.B. die Gewichtsverteilung, wenn der Bug sehr leicht ist im Vergleich zum Rest, lässt es sich viel entspannter mit Rigg zusammen tragen.

Fahrverhalten: Die Streuung bei den Freestylern ist enorm. Es gibt einige die sich superleicht springen lassen, einige die kleben eher, einige die beides können, einige die noch gut carven, einige die nur rutschen ohne carven...

Wenn du wirklich auf Freestylemoves aus bist und es zudem gut als Leichtwindboard für deine Frau funktionieren soll, kauf dir einen Skate BGS oder ein JP Freestyle min. 5 Jahre alt, da hast du verlässliche Fahreigenschaften. Tabou oder auch RRD sind meist sehr radikal gewesen, viel andere Marken sind zumindest in D. kaum am Markt.

Alternativ sind FSW Shapes mit guten-sehr guten Freestyleeigenschaften am Ende wahrscheinlich die bessere Wahl. Da kommen Tabou 3S oder RRDFSW ganz vorne (über die Jahre variiert das ein bisschen) und der Fanatic Freewave 2010-2013, davor und danach ist der F. FW deutlich mehr für Welle geeignet, Basicmanöver gut, aber im Gesamtpaket nur in den genannten BJ gleichauf.

Wenn ich die letzten Jahre mal nachgucke, wird es extrem schwer ein Board <6kg zu finden, meist geht's bei 6,2 oder so los, kann durchaus auch bis 6,7 oder gar 7kg gehen und das bei der Ltd. bzw. TE.

Der JP Freestyler war ne Zeit eigentlich immer einer der leichtesten, das ist aber auch schon wieder 10 Jahre her...

Also viel Spass beim gucken...

Grüße
teenie
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Wind, Wasser und Wellen- gibts was schöneres?
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  #13  
Alt 18.01.2016, 10:07
acidman acidman ist offline
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patrik f-cross oder fsw ist nur knapp über 6 kg
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  #14  
Alt 19.01.2016, 14:30
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Amerigo Amerigo ist offline
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Mein Tabou 3S 96 LTD wiegt 6.5 KG mit Schlaufen. Meine Frau (44 KG) fährt das als ihr Hauptboard.

Gruss

David
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  #15  
Alt 19.01.2016, 16:09
teenie teenie ist offline
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Zitat:
Zitat von acidman Beitrag anzeigen
patrik f-cross oder fsw ist nur knapp über 6 kg
F-Cross 102 offiziell 6,4kg.

Man mag das als 'knapp' über 6kg bezeichnen...

Grüße
teenie
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